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Che Guevara: Biographie (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 26. Oktober 1998

4.1 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Die bolivianische Armee beging den entscheidenden Fehler, indem sie seine Leiche, um sie Journalisten als Beweis zu präsentieren, herausputzte. Man reinigte den ausgemergelten Körper, stutzte seinen Bart und kämmte ihn, dann wurde er aufgebahrt und das legendäre Foto ging um die Welt. Was man um jeden Preis hatte verhindern wollen, war erreicht: Eine Ikone war geboren. Aus Che Guevara war endgültig der Christus von Vallegrande geworden.

Den merkwürdigen Lebensgang des Ernesto Guevara de la Serna, Che genannt, von den großbürgerlichen Anfängen in Argentinien bis zu seinem gewaltsamen Tod 1967 in Bolivien, beschreibt diese exzellente Biographie Castañedas in fast schon romanhaft spannender Manier, die an manche der großen lateinamerikanischen Erzähler denken läßt.

Die Familie gehörte zur Elite Argentiniens. Allein daher schon muß es Mutter Celia, einer willensstarken, zupackenden Demokratin, hoch angerechnet werden, daß sie ihren asthmakranken Sohn keine der standesgemäßen Eliteschulen besuchen ließ und, ohne Rücksicht auf Klassenunterschiede, immer wieder mittellose Mitschüler Ches in ihrem Haus unterrichtete. Castañeda sieht im Vorbild der Mutter das prägende Beispiel für den späteren Lebensweg Guevaras. Beide liebten die Gefahr, waren rebellische Naturen und besaßen tiefes Mitgefühl ihren Mitmenschen gegenüber. Eine ähnlich dominante Rolle im Leben Ches sollte erst wieder Fidel Castro im Jahre 1955 einnehmen.

Den nun folgenden Kampfes- und Leidensweg voller Brüche, geographisch wie emotional, beginnend mit dem politischen Hauptereignis seiner Jugend, der Machtergreifung Peróns 1945, über das Medizinstudium plus erster Liebe in Buenos Aires, bis hin schließlich zum radikalen Bruch mit der Geliebten, seiner Heimat, seiner Familie im Jahre 1953, der die Historiker heute noch beschäftigt, dieses reiche, oft armselige und tragische Leben, das in den bolivianischen Bergen endete und auf den Postern der 68er fortdauerte, legt Castañeda in ruhigem, epischem Ton dar. Wer diesen schätzt, wird mit einem spannenden Buch belohnt. --Ravi Unger

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ursula Gräfe, geboren 1956 in Frankfurt am Main, studierte Japanologie und Anglistik und arbeitet seit 1988 als Literaturübersetzerin. Sie hat u.a. Werke von R.K. Narayan, Haruki Murakami, Yasushi Inoue und Kenzaburo Oe ins Deutsche übertragen, ist Autorin einer Buddha-Biographie und Herausgeberin mehrerer Anthologien. Jedes Jahr verbringt sie einige Zeit in Asien, vor allem in Indien. Ursula Gräfe lebt in Frankfurt am Main. 

Jorge G. Castañeda wurde 1953 in Mexiko geboren. Er studierte in Princeton und promovierte 1978 in Wirtschaftswissenschaften an der Pariser Sorbonne. Seit 1979 ist er Professor an der UNAM (Universidad Autónoma de México), Gastprofessor in Berkeley und seit 1997 Professor für Politikwissenschaft an der Universität von New York; seine Spezialgebiete sind Politik und Geschichte Lateinamerikas. Castañeda war Berater der mexikanischen Regierung für Zentralamerika und die Karibik und von Dezember 2000 bis Januar 2003 Außenminister im Kabinett von Vicente Fox.
Castañeda veröffentlichte mehrere Bücher und publiziert regelmäßig in allen großen politischen Zeitungen und Zeitschriften.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der Behauptung, das Buch läse sich wie ein Roman, kann ich zwar nicht oder nur bedingt beipflichten, aber trotzdem liest es sich sehr spannend und ist aufgrund seiner Detaillierheit auch äusserst informativ. Auch Kritik kommt nicht zu kurz, so wird z.B. unter anderem die Verfolgung von freier Presse und Dissidenten infolge der kubanischen Revolution weder ausgeblendet noch beschönigt, ebensowenig wie Che Guevaras Rolle bei den Erschiessungen auf der Festung La Cabana. Der Autor verfällt im Allgemeinen weder in das eine (linksgerichteter Heldenkult) noch in das andere (antikommunistische Hexenjagd) Extrem, sondern schafft es, ein kritisches Bild vom Che und dessen Leben im Kontext der Geschichte zu entwerfen- und das trotz der Tatsache, dass man ihm eine gewisse Sympathie zur "revolutionären Sache" anmerkt. Somit ist es für mich auch klar, dass der vorhergehende Kommentator das Buch nicht gelesen haben kann, denn seine unqualifizierten Aussagen treffen auf dieses Werk nicht zu.
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Format: Taschenbuch
Bei Lektüre dieses Buch fällt sofort auf, das der versprochene Romanstil eigentlich nicht geboten wird. Jedoch wird dies diejenigen Leser, die diese Biografie nicht als Unterhaltungsliteratur lesen, sondern sie viel mehr als Anstoß zum eigenen Denken und als Erweiterung des eigenen Bildungshorizontes nutzen, nicht stören.
Denn dieses Buch gibt nicht nur, in einer höchstwissenschaftlich detailierten Art und Weise, das Leben, Wirken und den Tod Che Guevaras wieder, sondern bietet auch einen ersten Einblick in die Ideologie, die sein Leben prägte. Zu behaupten, das es leicht zu lesen wäre, wäre sicherlich falsch, jedoch bietet es thematisch interessierten Lesern eine hervoragende Möglichlichkeit auch selbst einmal ins Grübeln zu kommen. Auch wenn zugegeben die große Zeit der Revoluzzer vorbei ist.
Also keine leichte Lektüre, aber durchweg zu empfehlen.
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Von Ein Kunde am 21. Oktober 2000
Format: Taschenbuch
Als ich im Geschichtsunterricht das Thema Kubanische Revolution hatte, war ich sehr fasziniert vom Kampf Fidel Castros und seiner Anhänger, von denen Ernesto Che Guevara mit Sicherheit der berühmteste ist. Ich wusste zuvor nicht sehr viel über diese Person, mir war aber klar, dass er noch Jahre nach seinem Tod vielen ein Symbol für Revolution und Freiheitskampf war. Ich wollte jetzt aber mehr wissen über ihn und sein Leben. Beim Stöbern in einem Buchladen in Forst entdeckte ich dieses Schriftwerk und kaufte es.
Dieses Buch ist sehr detailliert und stellt den Werdegang des Revoluionärs von seinem bürgerlichen Dasein in Buenos Aires bis hin zum Tod im bolivianischen Dschungel sehr genau dar. Diese Biographie zeigt Che Guevara als eine sehr zwiespältige Persönlichkeit, die sich vor allem darin auszeichnete, dass sie nie zur Ruhe kam und selbst in den besten politischen Stellungen sich nicht wohlfühlte. Castaneda gibt hier ein sehr ernüchterndes Porträt ohne falsche Illusionen und böse Diffamierungen. Alles in allem ein sehr bereicherndes Buch, das mich persönlich absolut zufriedenstellte. Ich empfehle es aber nicht denjenigen, die etwas Kurzes und Allgemeines suchen. Dafür ist es zu ausführlich. Die vielen Fußnoten haben mich sehr genervt und kamen mir teilweise überflüssig vor.
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Format: Taschenbuch
Castaneda beschreibt das Leben Guevaras in spannender Form. Das Buch liest sich wie ein Roman und stellt Ernseto Guevara Serna mit all seinen Stärken und Schwächen dar. Besonders toll an diesem Buch fand ich, dass Castaneda sich nicht nur auf Handlungen und Lebensabschnitte Guevaras beschränkte, sondern diese auch mit dem politischen Geschehen in seinem Umfeld auf gekonnte Art und Weise verknüpft. So erhält der Leser durch das grandiose Buch ein abgerundetes Bild über die Person, die der desillusionierten Menschheit wieder erlaubte, von einer besseren Welt zu träumen!
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Von Ein Kunde am 15. Juli 2004
Format: Taschenbuch
Hier handelt es sich um einen Tatsachenbericht, und nichts anderes. Der trockene, faktenbasierte Schreibstil des Autors mag einem Gelehrten gerecht werden, jedoch hätte man sich bei einer Biographie ein wenig mehr Herzblut wünschen können. Die Biographie ist sicherlich erschöpfend, was das Faktenmaterial angeht, aber man muss sich fragen, warum der Autor seitenlang über Handlungsmotive seines Heldens spekuliert und dafür die Lebendigkeit des "Romans" auf wissenschaftliche Weise zersetzt. Ein Pluspunkt ist der soziologische Grundtenor, der sich durch das ganze Buch zieht: man lernt viel über die politischen und soziologischen Hintergründe in Latinoamerica zu Che's Zeit. Für jene, die auf Pathos und romantischen Lesestil verzichten können, ist das die richtige Biographie. Jene, die statt des Lebens einer aus Fakten zusammengeklebten Puppe lieber den Lebens- und Leidensweg eines Revolutionärs aus Fleisch und Blut beschrieben haben wollen, werden enttäuscht sein.
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