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Produktinformation

  • Darsteller: Aaron Taylor-Johnson, Imogen Poots, Matthew Beard, Hannah Murray, Daniel Kaluuya
  • Regisseur(e): Hideo Nakata
  • Komponist: Kenji Kawai
  • Künstler: Jon Henson, Enda Walsh, Nina Gold, Laura Hastings-Smith, Benoît Delhomme, Maya Amsellem, Kate Warwick-Oliver, Neal Champion, Masahiro Hirakubo, Julian Day, Katherine Butler, Alison Owen, Mark Foligno, Paul Trijbits
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. Juni 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004TZGTAC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.571 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

In an online world, who's controlling who? Puppet master? Victim? Which will you be? When strangers Jim (Matthew Beard - An Education), Eva (Imogen Poots - 28 Weeks Later), Emily (Hannah Murray - TV's Skins) and Mo meet William (Aaron Johnson - Kick Ass) online in his chatroom, they're completely seduced by his fast-talking, charismatic character. But beneath the surface lies a much darker truth. William is a dangerous loner, channeling all his energies into cyberspace. He's become an analyser, a calculating manipulator who finds it almost impossible to interact normally with others in the real world, instead turning his hand to manipulating people online. When the timid Jim opens up to William, it sparks a fascination that quickly turns into a dark downward spiral, with the twisted antagonist coercing the rest of the group to become pawns in his deadly game. As the cat-and-mouse situation escalates to devastating heights, can William's anti-social networking be brought to an end?

Movieman.de

Was für eine geniale idee, die irtuelle Welt der Chatrooms mit ihren vielen Richtungen, Menschen und Neigungen zu visualisieren. Und es ist sogar richtig gut geworden, bis hin zum sich als Mädchen tarnenden Pädophilen, der durch die Rooms geistert. Immer wieder springt der Film in die Realität und stellt diese typisch für Internetsüchtige grau in grau dar. Lästig und ohne Reiz. Die Welten verschwimmen teils, aber es wird anschaulich verdeutlicht, welche Gefahren von dieser Vereinsamung in der realen Welt und der gleichzeitigen Empfindung hunderte, wichtigere Internetfreunde zu haben, ausgehen. Ein eindringlicher Film, kitschig und skurril bisweilen, aber ein konkretes Phänomen unserer digitalen Gesellschaft widerspiegelnd. 

Moviemans Kommentar zur DVD: Viele Chatrooms zu Beginn sind extrem hoch gesättigt und wirken - gewollt - übertrieben bunt. Andere, wie bei der Psychotherapie(13.00) nüchtern und grau. Erfreulicherweise bilden sich an den Rändern von Farbfeldern nur in sehr geringem Umfang Säume. Einzelne Haare und Strähnen sind jederzeit auch zu trennen, wenn die Menschen nicht unmittelbar vor der Kamera stehen, sondern auch in Halbdistanzen. Kontrastmängel gibt es aufgrund überwiegend guter ausleuchtung kaum. alles ist sehr hell und oft auch überzeichnet. Im Chatroom "Schwerter des Schicksals" (12.00)klappern die Schwerter der kämpfenden Leute ringsum und vor allem auch von den hinteren Kanälen. Gleiches Gilt auch für "Ultimo Quarto". Dialoge sind jederzeit in beiden Sprachfassungen sehr gut verständlich und obertonreich und wandern auch mit den Darstellern mit. Die Ortbarkeit ist top. Als Extra gibt es eine ganze Reihe Interviews, sortiert nach Cast und Crew, einige B-Rollaufnahmen von den Dreharbeiten und Trailer. --movieman.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Blu-ray .

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MissVega am 12. April 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
(Original Kinoversion)

William, Eva, Mo, Jim und Emily lernen sich online in einem Chatroom kennen. Aus sofortiger Sympathie wird schnell virtuelle Freundschaft, man trifft sich regelmäßig im Netz und tauscht sich über seine Probleme aus. Besonders William (Aaron Johnson, "Kick-ass") hat ein Talent dafür, seinen neuen Freunden ihre Geheimnisse zu entlocken. Eva ist Model, hasst ihren Job und die damit verbundene Oberflächlichkeit aber zutiefst. Mo hegt Gefühle für die 11jährige Schwester seines besten Freundes, was ihn total verstört. Emily ist genervt von ihren Eltern, die sie zu sehr einengen und Jim ist manisch-depressiv. William verbreitet schnell eine Aura cooler Freundlichkeit, er weiß immer, was er sagen muss, um die anderen für ihn einzunehmen. Er ist hilfsbereit, witzig und intelligent, der Rest der Gruppe erkennt ihn praktisch sofort als ihren Alpha Dog an. Doch auch William hat Probleme. Das Verhältnis zu seinen Eltern ist gestört, weil diese seiner Meinung nach den älteren Bruder ihm vorziehen, er hasst den Erfolg, den seine Mutter als Schriftstellerin hat und die reiche, oberflächliche Welt, die sein Zuhause ist. Seine Eltern versuchen nach Kräften, Williams Borderline-Syndrom mithilfe einer Psychologin in den Griff zu bekommen, scheitern aber kläglich. Nichts davon jedoch erfahren seine neuen Freunde. William ist gerissen, manipulativ und gefährlich, alles gut versteckt hinter der Fassade des charismatischen und aufrichtigen Jugendlichen, der er in Wirklichkeit nicht ist. Jeder der vier anderen wird von ihm manipuliert, und für einen der fünf endet das Ganze tödlich...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Warner am 29. August 2011
Format: Blu-ray
Ich habe mich hin und her geschlagen als es um diesen Film ging und das im Bezug auf die Kritiken die andere Käufer bereits dazu abgegeben hatten.
Nun als wirklich richtigen Thriller würde ich diesen Film nicht einordnen.
Aber ich muss dazu sagen das es vom Bild her, also nicht von der Qualität sondern von dem was gezeigt wird, sehr toll verhält. Die wirkliche Welt ist im ganzen von den Farben eher trist und düster gehalten die Onlinewelt dagegen wirkt wie aus einer Mischung zwischen Tim Burton und Quentin Tarantino sehr bunt und trotzdem etwas zerstört. Die reale Welt dagegen lässt mich ein wenig an R.W. Fassbinders "Warum läuft Herr R. Amok" denken.
Ich finde die Stimmung die der Film rüber bringt ist wirklich sehr einnehmend und durchaus sehr realistisch.
Aaron johnson spielt den Kranken und doch sehr überzeugenden William unheimlich gut und der Charakter ist durch aus glaubwürdig nicht zwangsläufig nur wegen seiner eigenen Krankheit sondern auch durch seine Art mit der er Leute dazu bringt ihm zu Vertrauen und sie so beeinflusst. Davon gibt es in Wirklichkeit auch eine Menge Menschen die gerade mehr als nur das Charmanteschlitzohr sind sondern einen richtig fertig machen können aber dabei noch immer so vertrauenswürdig rüber kommen das man nicht merkt das man immer tiefer in eine Art Falle gezogen wird.
Ich finde dieser Film sollte zum Programm an Schulen gehören da man durch ihn die Gefahren des Internets, zwar etwas extrem aber nicht zwangsläufig schlecht dargestellt hat.
Man hört doch oft genug von Leuten die sich auf Grund von Internetmobbing umbringen oder an die Falschen Menschen geraten die ihnen helfen sich das Leben zu nehmen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Antigone TOP 1000 REZENSENT am 28. Dezember 2013
Format: DVD
... lauten "krank" und "Psycho". Und ich weiß nicht mal, ob dies im positiven Sinne oder im negativen Sinne gemeint ist. Ohne wertend zu sein, finde ich den Film also einfach nur "krank". Was wiederum keinesfalls heißt, dass das, was gezeigt bzw. erzählt wird, nicht im wirklichen Leben möglich ist!

Zugegeben hat es ein bisschen gedauert, bis ich der Handlung so wirklich folgen konnte, auch wenn der Titel des Filmes eindeutig benennt, worum es geht. Fünf Jugendliche lernen sich in einem neu gegründeten Chat kennen und überlegen gemeinsam, allerdings im Endeffekt unter der Führung von William, wozu sie den Chatroom nutzen könnten. Hieraus ergeben sich mehr oder weniger sinnvolle Dinge und Gespräche, wie sie wirklich in Chats ablaufen (können). Letztlich führt es soweit, dass einer der Jugendlichen kurz davor ist, einen Suizid zu begehen - weil ein anderer dies gerne sehen würde ("Du bist mein Held, wenn du das machst", "Ich bin stolz, wenn du das machst!"). Dies zeigt, wozu solch anonyme Konversationen führen können, insbesondere bei Jugendlichen ohne Halt und/oder ohne soziale Kontakte oder Hobbies o.ä. Schon der Gedanke daran (dass dies sicher irgendwo auf der Welt gerade passiert), ruft bei mir wieder nur "krank" hervor.

Zunächst fand ich den Film so lala, er hat sich gezogen, man wusste nicht so recht, was man für ein Urteil bilden soll. Dafür, dass er so schonungslos ist und die Schauspieler wirklich eine super Leistung bringen, kann ich ihn loben. Zunächst haben wir ihn dann abgehakt, stellten dann aber fest, dass wir noch Tage später über "Chatroom" nachdachten. Von demher kann der Film so schlecht nicht sein! Vielleicht würde ich ihn sogar noch einmal anschauen und vergebe daher 3-4 Sterne.
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