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Chatos Land
 
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Chatos Land

Charles Bronson , Jack Palance , Michael Winner    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Charles Bronson, Jack Palance, Richard Basehart
  • Regisseur(e): Michael Winner
  • Komponist: Jerry Fielding
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Italienisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0), Spanisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: MGM Home Entertainment GmbH (dt.)
  • Erscheinungstermin: 13. Juli 2004
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 96 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000287V98
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.078 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de Redaktion

Nachdem das Halbblut Chato (Charles Bronson) in Notwehr einen Sheriff erschießt, nimmt der Bürgerkriegsveteran Quincey (Jack Palance) mit einer Gruppe von Indianerhassern die Verfolgung auf. Als Chato den Trupp in die Bergwelt der Apachen lockt, ändert sich das Bild: der Gejagte wird zum Jäger... Der Spätwestern Chatos Land war 1972 die erste von insgesamt sechs gemeinsamen Arbeiten zwischen Hollywood-Star Charles Bronson und dem britischen Regisseur Michael Winner. Wie so oft in seiner Karriere spielt Bronson die Rolle des einsamen, wortkargen Rächers, der mit zugekniffenen Augen und zerfurchtem Gesicht keinerlei Gnade mit seinen Häschern zeigt. Der in einigen Szenen harte Pro-Indianerwestern kann aber auch (wie viele andere Filme aus dieser Ära) als Allegorie auf den Vietnam-Konflikt gelesen werden: auf der einen Seite die scheinbar übermächtigen, rassistischen Weißen, die brandschatzend und vergewaltigend durch ein fremdes Land ziehen und auf der andere Seite der auf den ersten Blick primitive, permanent unterschätzte Feind.
Die DVD bietet fünf verschiedene Sprachversionen (alle in Mono) und einen angesichts des doch recht hohen Alters sehr passablen Bildtransfer, der lediglich in den Nacht-Sequenzen einige Schwächen zeigt. Marc Osmers

Produktbeschreibungen

Das indianische Halbblut Chato erschießt in Notwehr den Sheriff des Westernnestes Arillo. Chato entkommt, doch der Bürgerkriegsveteran und Indianerhasser Quincey Whitmore nimmt mit 13 Männern die Jagd auf. Chato hält seine Häscher zum Narren, indem er sie ins Gebirge lockt, das er kennt wie seine Westentasche - doch die Verfolger spüren Chatos Hütte auf und misshandeln seine Frau brutal. Chato schwört bittere Rache - und macht die Jäger zu

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Kundenrezensionen

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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehenswerter Western 22. Mai 2005
Von Ein Kunde
Format:DVD
Die Parallelen zum seinerzeit noch im Gange befindlichen Vietnamkrieg sind für den jugendlichen Western-Fan wohl nicht mehr nachvollziehbar - dennoch hat der Film auch heute noch seine Meriten. Zeigt er doch wie Rassismus, Überlegenheitsdünkel, Ignoranz, bösartige Menschenverachtung und Brutalität eine Kettenreaktion verursachen, die zur totalen Vernichtung führt. Der Zuschauer erlebt sehr intensiv, wie zunehmende Angst und Wut eine verhängnisvolle Gruppendynamik bewirken, in der besonnene Stimmen keine Chance mehr haben, wo der vermeintlich Gejagte zum gnadenlosen Jäger wird.
Bronson's extrem wortkarges Spiel und seine beschränkte Mimik als ungewollt letztendlich einzig noch real denkendem, bei aller Brutalität konsequent und überlegen handelndem Rächer ist ein großer Gewinn für den Film. Für mich ist es eine der besten Rollen, die Charles Bronson in seine Karriere zu bieten hat. Auch Jack Palance als Quince Whitemore, der anfangs die Jagd auf Chato führend vorantreibt, später immer skeptischer wird und - vergeblich - vor dem Scheitern der Angelegenheit warnt, spielt in glänzender Form.
Der Film ist in vielen Szenen äußerst brutal - wobei die Brutalität hier aus der Handlung erwächst und nicht aufgesetzt wirkt - man schenkt sich nichts - Gnade wird nicht erwartet und nicht gewährt. Chatos Land ist für mich einer der besten Indianer-Filme unter den Westen - kein wirklich großer, aber ein guter und sehenswerter Western, zumal die DVD-Qualität recht passabel ist und von der grassierenden, äußerst ärgerlichen Unsitte, Spielfilme nach Gutdünken zusammenzuschneiden, m. E. wohl weitgehend verschont geblieben ist.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gunbuster
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Charles Bronson als das Halbblut Chato. In Notwehr erschießt er einen Sheriff, der ihn hinterrücks abknallen will. Sofort setzt sich ein blutrünstiger Lynchmob auf seine Fersen. Unblutig versucht er, die Meute abzuhängen. Als dies mißlingt und die Weißen seine Frau vergewaltigen und seinen Bruder bestialisch umbringen, dreht er den Spieß um - aus Jägern werden Gejagte. Keiner kehrt lebend zurück.

Der Film zeigt einen Teil der weißen Verfolger, nicht jedoch den Indianer, als brutale Rassisten, die aus Hass noch fast ihren mexikanischen Späher erschießen und mit ihrer Dummheit alle anderen mit in den Abgrund ziehen. Diese anderen sehen zu und tun einfach nichts gegen die Gewalttaten. Insofern erzählt er wohl ziemlich realistisch die Gesinnung eines Großteils der Weißen der damaligen Zeit gegenüber den Indianern, ist aber wohl auch eine zeitlose Anklage gegen dieses Wegschauen.

Jack Palance spielt den nahzu machtlosen Ex-Südstaatenoffizier von der traurigen Gestalt und mit traurigem Ende absolut klasse.
Der Film ist streckenweise sehr brutal, jedoch nicht unnötig, jede derartige Szene paßt sich der ganzen, von Anfang an düsteren Atmosphäre des Streifens hervorragend an. Zweifelsohne einer der besten Bronson-Filme überhaupt und ein wirklich guter Indianer-Western.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
(Vorsicht, Spoiler!)

Obwohl er auf der Seite der Verlierer war, scheint der Sezessionskrieg für Captain Quincey Whitmore (Jack Palance) eine großartige Erfahrung gewesen zu sein, und er sonnt sich gern in der Bewunderung von Männern wie Nye Buell (Richard Basehart), die ihn über seine Kriegserlebnisse löchern - gerade so, wie er den Trott des friedlichen Alltaglebens zu verabscheuen scheint.

In "Chato's Land" (1972) des britischen Action-Regisseurs Michael Winner ist Whitmore als Gegenspieler des Mestizen Chato (Charles Bronson), der in Notwehr einen rassistischen Sheriff erschossen hat und nun von den Bürgern der Stadt gejagt wird, eine tragische Figur. Der Beginn des Filmes zeigt den alt und hager gewordenen Captain, wie er, bevor er das Aufgebot zusammenstellt, seine alte Konföderiertenuniform anzieht - vielleicht hat Michael Winner ja "The Ox-Bow Incident" gesehen -, wobei sein bislang regungsloses Gesicht für kurze Zeit von einem versonnenen Lächeln - ich will fast sagen: heimgesucht wird. Die Parallele zu Wellmans Lynchwestern darf allerdings nicht zu weit gezogen werden, denn anders als Tetley ist Whitmore kein kranker Sadist, sondern ein Mann, der sich in der Zivilisation schlecht zurechtzufinden und der darum nach der besonderen Herausforderung, der Ausnahmesituation zu gieren scheint. Das Anführen eines Aufgebotes, um einen scheinbar kriminellen Apachen zu töten, ist ihm eine solche Ausnahmesituation.

Insgesamt sind es 13 Männer, die ausreiten, um Chato zur Strecke zu bringen, und jeder von ihnen hat andere Motive. Die drei Ho*ker-Brüder, angeführt vom Ältesten, Jubal (Simon Oakland), scheint in erster Linie Sadismus zu motivieren, wobei sich Earl (Richard Jordan), der Jüngste, vielleicht auch eine Gelegenheit erhofft, irgendwo auf dem Weg mit einer Frau zu schlafen. Er wird denn auch in den Film eingeführt als jemand, der Prügel von seinem ältesten Bruder bezieht, weil er versucht hat, seine Cousine zu vergewaltigen. Der alte Farmer Josuah Everette (James Whitmore) schließt sich der Meute allein schon deshalb an, weil er - wie er sagt - meilenweit reiten würde, um einen toten Indianer zu sehen. Gavin Malechi (Roddy McMillan) auf der anderen Seite hat zwar wenig für diese Hetzjagd übrig, doch - wie er seiner Frau sagt - seien sie als neu hinzugezogene Familie besser beraten, wenn sie sich der Mehrheit anschlössen. Das Verhalten eines anderen Farmers, Ezra Meades (Peter Dynely), der die Ho*kers mit der Waffe in der Hand von seinem Land vertreibt und meint, der Sheriff habe es nicht besser verdient, kommentiert Malechi mit den Worten, bislang habe er Meade immer für einen guten Nachbarn gehalten. Was er nicht weiß, ist, daß Meades Mut, seinen eigentlichen Willen gegen die Meute zu behaupten, am klügsten war, denn keiner der 13 Männer wird jemals wieder lebend aus Chatos Land zurückkommen - außer den beiden, die das unverschämte Glück haben, durch einen Unfall am Weiterreiten gehindert zu werden.

Bald schon werden aus den Jägern Gejagte, nämlich dann, als Chato sieht, wie ein Teil der Männer seine Frau, die in ihrer abgelegenen Farm aufgespürt wurde, vergewaltigt und seinen Bruder grausam tötet.

Interessant ist hier nicht so sehr die Figur des symbiotisch mit der Wildnis lebenden Mestizen, sondern die Gruppendynamik innerhalb des Aufgebots. Mit der Vergewaltigung werden alle Männer schuldig, nicht nur diejenigen, die sich aktiv an dem Verbrechen beteiligen, sondern auch alle anderen. Malechi versucht, gegen diese Tat zu rebellieren, aber als er keine Mitstreiter findet, verlegt er sich aufs Protestieren. Quincey Whitmore, bis dahin der Anführer der Gruppe, resigniert vor der Aufgabe, den Ho*kers und ihren Spießgesellen Einhalt zu gebieten, mit dem Hinweis darauf, man könne von diesen Männern keine militärische Disziplin erwarten, während Nye Buell, der Zyniker, kaltschnäuzig meint, man solle sich wegen einer Squaw nicht so aufregen. Everette, ganz Rassist, entgegnet Malechis Vorhaltungen, er solle sich einmal ansehen, was Indianer mit weißen Frauen machen, die in ihre Hände gefallen sind. Vor allem diese Szene läßt sich - ob dies nun von Winner so gewollt ist oder nicht - als Kritik am Vorgehen der USA in Vietnam lesen, schwebt doch über allem die Aussage, daß auch die, die sich nicht aktiv an Greueltaten beteiligen, durch ihre Haltung oder durch fehlenden Willen zum Eingreifen schuldig werden, auch wenn sie im Kern vielleicht anständige Menschen sind - so wie Malechi, der sich widerstrebend dem Gruppendruck beugt, oder der Captain, in dessen Worten - man höre sich an, wie er Chatos Verbindung zu seinem Land beschreibt - sogar eine gewisse Bewunderung für die Apachen mitschwingt, die er als Buch voller grausamer Geschichten bezeichnet.

Die weitere Entwicklung der Beziehungen in dieser Gruppe - nicht so sehr Chatos Racheaktionen - macht für mich den großen Reiz dieses Westerns aus. Geradezu ironisch scheint mir, daß der im Film deutlich als Christ identifizierte Malechi - ihm kommt es stets zu, die kurze Leichenrede für die Verstorbenen zu halten - am Ende Jubal Ho*ker zu Tode steinigt. Christen dürfen ja vieles - aber Steine werfen eben nicht ... Ein anderes Beispiel für Ironie ist Whitmores Erklärung dafür, warum die Konföderation den Bürgerkrieg verloren hat - nämlich die Überlegenheit der Union im Hinblick auf Truppenstärke und Material. Chato nämlich wird trotz seiner Unterlegenheit in diesen Punkten siegen, und auch in Vietnam waren die USA ja bestens ausgerüstet.

Mein Fazit: Auch wenn Michael Winner sicher nicht zu den großen Regisseuren zählt, so hat er mit "Chato's Land" doch einen hochkarätigen Western hingelegt, der sicher nicht nur Fans von Charles Bronson, der guten alten Seele, begeistern wird.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Spannung pur
Einer der besten Filme mit Charles Bronson. Immer wieder sehenswert. Tolle Bilder, Schauspieler und bultige Action. Was will der Westernfan mehr?! Kauftipp!
Vor 4 Monaten von Andreas Meiser veröffentlicht
dvd chatos Land
TOP Ware und ein Abenteuerfilm der Extraklasse, super schneller Blitzversand, jederzeit wieder empfehlenswert.
So macht Amazon Spass.Immer weiter so, dann ist alles gut.
Vor 7 Monaten von R. Rusche veröffentlicht
Solider Rachewestern
Chato (Charles Bronson) ist Halbblut und flieht vor der Justiz, da er einen Sheriff getötet hat, der sich weigerte, ihn in einen Saloon einzulassen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Jimmy K. veröffentlicht
in englisch
Leider erst nach dem kauf gesehen. Der Film ist nicht in deutscher Sprache.
Wenn man den Titel hört "Chato's land" kommt man auch nicht auf die Idee, daß der Film... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2010 von Oliver Bode
Stark . . .
. . . wenn man ihn das erste Mal sieht, auch noch das zweite Mal aber dann wirds schächer . . . > Ich denke 4 Sterne gehen absolut i.O.
Veröffentlicht am 19. Dezember 2009 von MEINE Meinung
Gnade mag es im Himmel geben, aber nicht in diesem Film!
Charles Bronson als Indianer paßt einfach sehr sehr gut. Kein anderer hätte diese Rolle so exzellent spielen können, wie er!! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. November 2009 von Marlow Hinz
Charles Bronson als Halbblut!
Charles Bronson der Star der Ein Mann sieht Rot (Death Wish) Reihe spielt hier das Halbblut Chato. Chato erschießt in Notwehr den Sheriff einer Kleinstadt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2008 von Ivan
Rambo..goes Wild West
Der britische Regisseur Michael Winner drehte vor seinem 70er Megaerfolg " Death Wish -Ein Mann sieht rot" zwei sehr stimmige Spätwestern, 1970 war Burt Lancaster ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2008 von Ray
Nur 99 Cent wert
Warum 99 Cent wert? Dazu später,nun zum Film.Er hat wahrlich mehr als 5 Sterne verdient.Es ist wirklich Ch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. November 2006 von Andyrandy
Bester Film von Charles Bronson
Endlich gibt es diesen Film auf DVD. Ich habe ihn sofort bestellt. Er ist zwar stellenweise schwer verdaulich, aber der Film zeigt Charles Bronson in seiner besten Rolle. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. Juli 2004 von "ulli-1"
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