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Moviemans Kommentar zur DVD: In Bild und Ton sehr schöne DVD, der eine Höchstwertung nur wegen dem Mangel an Bonusmaterial verwehrt bleibt.
Bild: Das Bild ist recht schön geworden. Die Farben sind in sich stimmig und perfekt aufeinander abgestimmt. Rauschen fällt bei Tagszenen kaum auf. Und auch bei Nachtszenen hält es sich vornehm zurück. Nur in dunklen Häusern tritt es doch deutlich klarer zu Tage (01:31:09). Der Kontrast ist zumeist gut. Es gibt einige wenige Einstellungen, bei denen schwarze Elemente im Vorder- und Hintergrund miteinander verschmelzen (00:08:53). Die Kompression ist unauffällig. Ganz selten fallen bei homogenen Flächen leichte Anzeichen von Blockrauschen auf (01:15:10). Die Vorlage ist frei von jedem Schaden.
Ton: Der Ton ist fein gearbeitet. Die Dialoge sind glasklar verständlich und der Soundmix sehr vital. Wenn jemand in einem Raum verprügelt wird, man sich aber mit der Kamera in einem anderen Raum befindet, dann ist der Sound gedämpfter. Schläge entwickeln Kraft. Der oftmals prasselnde Regen sorgt für viel Atmosphäre. Kurz gesagt: eine schöne akustische Leistung.
Extras: Beim Bonusmaterial fällt diese DVD dann leider ab, denn es gibt nur den Trailer zum Film. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Und Hollywood kann bloß noch kopieren...,
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Der entnervte Zuhälter Jung-ho, nebenbei ein ehemaliger Polizist, bezichtigt einen Kunden des Mädchenhandels. Als er ihn aufspürt und (mehr oder minder freiwillig) der Polizei übergibt, gibt sich der Fremde als Prostituierten-Mörder aus und wird festgehalten, jedoch nur für 12 Stunden; verstreicht diese Frist, ohne dass ein Beweis für seine Behauptungen gefunden wird, muss der Mann freigelassen werden. Was nur das Publikum weiß: der Mann ist tatsächlich ein Mörder und eines von Jung-hos Mädchen ist noch am Leben, was dem Killer freilich gar nicht passt... Soviel zur Handlung.Die ungeheuerliche Rasanz und konstante Spannung dieses Film entsteht vor allem durch das geschickte Aufgreifen der Tradition des analytischen Dramas, die dem Publikum stets einen Vorteil gegenüber den Protagonisten einräumt: als Zuseher weiß man immer mehr als die handelnden Personen, was dem Regisseur freie Hand lässt bei der Steuerung vom Empathie und Emotionalisierung. Sehr geschickt spielt der Film mit unseren Erwartungen und Ängsten, lässt uns eiskalt dabei zusehen, wie sich die Protagonisten in die Ausweglosigkeit manövrieren. Die Bildsprache ist kühl und verzichtet auf nervige Farbfilter-Spielereien oder halsbrecherische Kamerafahrten, die nur ablenken würden; tatsächlich mutet der Film positiv altmodisch an, obwohl er das Prinzip der enthüllenden Verhüllung völlig verwirft: jeder Schlag ins Gesicht, jede Foltermethode wird uns gezeigt; beinhart geht es zur Sache, ohne dass sich der Film dabei im Overkill verliert. "The Chaser" balanciert geschickt zwischen Thriller- und Horroelementen, was ihn durchaus in die Tradition von "Sieben" oder "Das Scheigen der Lämmer" stellt. Die auf der DVD-Hülle angestellte Parallele zu "Oldboy" sollte man dabei ignorieren: mit dieser großaritgen Parabel über Gewaltmechanismen und die Maschinerie der Rache hat der Film wenig zu tun und es würde "The Chaser" bloß in einen Schatten stellen, in dem der Film nichts verloren hat. Dieser Thriller bemüht sich um Eigenständigkeit, wenngleich er voller Zitate ist: wer ganz genau aufpasst, wird eine wunderbare Hommage an die großartige "Türklingel-Szene" aus "Das Schweigen der Lämmer" entdecken. Woran man sich bei koreanischen Filmen, und eigentlich bei allen Asia-Produktionen, gewöhnen muss, ist das Problem der Synchronisation. Es macht im Grunde wenig Sinn, sich den Film im Original anzusehen, wenn man kein Koreanisch spricht oder zumindest verstehen kann. Diese Sprache scheint mir eine sehr druckvolle zu sein, was man auch an der eigenwilligen Dialogführung erkennen kann: es geht viel theatralischer zu, es wird viel mehr kommentiert und laut nachgedacht. Semantik und Syntax weichen denkbar weit vom Englischen und Deutschen ab; diese große Sprachbarriere, die ja auch eine kulturelle ist, kann nur sehr schwer überbrückt werden. Aber da Schauspiel immanent von Sprache lebt, werden wohl nur wenige Europäer in den Genuss eines völligen Zusammenspiels von Bild und Dialog kommen. Man ist also auf die oft sehr reißerische (deutsche) Synchronisation angewiesen, ob man es nun will oder nicht. Sei es wie es sei: "The Chaser" ist ein, trotz aller Brachialität, präzieser, messerscharf beobachteter und (sofern ich das nachvollziehen kann) einigermaßen gut gespielter Thriller, der zwar von ganz großen Vorbildern belebt wurde, aber trotzdem, oder gerade deshalb, wunderbar eigenständig geraten ist. Eine Empfehlung an Freunde des Nervenkitzels! Und um noch kurz auf den Titel dieser Rezension zu kommen: Hollywood plant ein Remake; man darf ruhig darauf gespannt sein, wenngleich ich wenig davon halte, ein eingerittenes Pferd umzusatteln. Das hat etwas von Bevormundung des Publikums, also lieber zum Original greifen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
brettharter serienkillerthriller,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
das asiatische produktionen mit unter grenzen überschreiten dürfte bekannt sein. so krass würde ich the chaser (südkorea) zwar jetzt nicht beurteilen, aber doch wirkt der film nach. ob es an den solide inzinierten gewaltszenen liegt oder an der unfähigkeit der polizei muss man für sich selbst entscheiden.zwar kommt the chaser goretechnisch nicht an die guten alten cat III klassiker oder japanische produktionen ähnlicher härte ran, aber psychologisch braucht er sich nicht hinter selbigen verstecken. die darsteller machen ihre sache gut. die story ist spannend und mitreissend, wartet aber im mittelteil mit einigen längen auf. daher ein stern abzug. die dialoge sind für asiatische verhältnisse ganz ok. die gewaltszenen wurden wie erwähnt solide inziniert. der soundtrack ist passend. wer fan von asia filmen ist sollte unbedingt einen blick riskieren. auch genrefans sei der film ans herz gelegt. zärteren gemütern sei abgeraten. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kafkaesk auswegslos,
Von leo-niss (Tübingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Chaser (DVD)
Dass das asiatische Kino vollkommen andere wege geht, als wir es von unserem hollywood-west-kino gewohnt sind, haben wir schon bei OLD BOY erfahren. das, was asien an kinowerken zu uns rüberschippert sind filme von absoluter meisterklasse für cineasten, die wagen, auch unkonventionelle kost zu verdauen.die geschichte ist einfach erzählt: zuhälter sucht entführer seiner prostituierten. dass er in ein vespennest gestochen hat, stellt er in der hälfte des filmes fest. dieser stich jedoch tut aber umso mehr weh. the chaser konzentriert sich auf den jäger und den gejagten. wobei manchmal nicht ganz klar ist, wer denn nun wer ist. der mörder oder der zuhälter. dieser film ist eine abwärtsspirale in die menschlichen abgründe. gewalt, sex, alkohol, menschenhass, inkompetenz. das ganze gepaart mit einer sehr, sehr bösen note humor. wer old boy mochte, infernal affairs für genial hält, wird mit diesem film seinen meister finden. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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