Als literarische Vorlage für diesen 1996 entstandenen Film dienten Texte des Autors Daniil Charms (1905-1942), der heute als "russischer Dadaist" und Erfinder des absurden Theaters - noch vor Beckett und Ionesco - gilt. Trotz einigem österreichischen Lokalkolorit bleiben, ganz in Charms Sinne, Ort und Zeit, in denen die Szenen spielen, weitgehend unbestimmt. Einige Szenen wirken lustig, insgesamt aber überwiegt eine Mischung aus Bedrohlichkeit und Absurdität, die eine unterschwellige Faszination ausstrahlt, sodass man am Ende des Films Lust bekommt, das Ganze gleich noch einmal anzuschauen.