Ein sehr gut gelungenes Erstlesebuch, mit einem Hauch von Garfield auf dem Buchdeckel, fröhlich-bunten Bildern innen drin und einem spannenden, frischen Thema. Der Text ist bis in die Sätze hinein in kleine, verständliche Sinnabschnitte gegliedert, sodass auch ein Leseanfänger den Zusammenhang leicht erfasst. Die Schrift ist groß genug und damit für kleine ABC-Schützen gut lesbar. Und sollte der rote Faden doch einmal verloren gehen oder ein einzelnes Wort Schwierigkeiten bereiten, dann helfen die pfiffig-farbenfrohen Illustrationen, die den ganzen Text begleiten, schnell auf die Sprünge.
Da Charly und Frieda mehr einfach nur Kinder zu sein scheinen als Junge oder Mädchen, ist das Buch für Jungen wie Mädchen gleichermaßen geeignet. Die Geschichte selbst wiederum lebt durch die Gegensätze der beiden Hauptfiguren. Sie thematisieren eine Grunderfahrung des Kindseins: Pflicht versus Spiel. Spannend zu sehen, wer hier gewinnt ...