8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Es geht nicht nur um Schokolade..., 23. Dezember 2010
sondern auch darum, wie man Kinder richtig erzieht. Diese Botschaft wird jedem vermittelt, der diesen Film aufmerksam anschaut.
Tim-Burton-Like spielt in diesem Film natürlich auch der Humor eine grosse Rolle.
Dass hierbei "ländertypische Klischées" aufgegriffen werden ist nicht schlimm, sondern gehört dazu.
Ob Deutschland nun als verfressenes Kind oder England als zickige Göre.
Viel wichtiger sind die Darstellungen der einzelnen Kinder, die einem auch nach dem Film im Gedächtnis bleiben sollten.
Meiner Meinung nach hagelt an dem Film soviel Kritik, da es durchaus Eltern gibt, die ihre Kinder genauso verziehen, wie es im Film dargestellt ist.
Zwar ist die Geschichte an sich kunterbunt durcheinandergewürfelt, aber deshalb ist es auch ein Humor-/Fantasyfilm und manche Witze sind einfach unglaublich komisch ("Schlagsahne").
Mir gefällt der Film sehr, denn er vereint Komik und Ernst auf Burtons spezielle Art und Weise.
Fazit: Der Film ist besonders gut für Familien geeignet und auch ich schaue ihn immer wieder gerne an.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tim Burton -, 6. Juli 2010
- wie man ihn kennt und liebt.
Wer seine Filme und deren "spezielle Machart" gerne sieht wird auch bei "Charlie und die Schokoladenfabrik" in keinster Weise enttäuscht. Ein wunderbar überzogenes und durchaus gesellschaftskritisches Märchen in schillernden Farben.
Willy Wonka, ein Schokoladenfabrikant - meisterhaft gespielt von Johnny Depp - hat sich mit seiner Firma völlig zurückgezogen, da vor einigen Jahren einige seiner Mitarbeiter seine geheimen Rezepte verkauft hatten. Nun beschließt er 5 Kindern die Chance zu geben, seine Fabrik von innen zu begutachten, indem er 5 goldene Tickets in Schokoladentafeln legt, die weltweit verkauft werden. Die herrlich überspitzt dargestellten Gewinner und jeweils ein Elternteil dürfen dann letztendlich eintauchen in die Traumwelt von Willy Wonkas Schokoladenfabrik.
Wer sich einlassen kann, auf Märchen, Ironie und auch Kritik an Eltern und deren Erziehung wird einfach nur begeistert sein - ein Film zum lachen, träumen und vielleicht ein bisschen zum nachdenken.
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59 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Süss, schwer und bitter wie eine dicke, opulente Schokotorte, 27. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Charlie und die Schokoladenfabrik (2 DVDs) (DVD)
Tim Burton, Regisseur von Filmen voller Poesie und Dramatik hat hier einen Film geschaffen, den man wohl am besten mit einem schweren Bonbon oder einer opulenten Schokoladentorte vergleichen könnte.
Die Kindergeschichte, welche diesem Film zugrunde liegt, spielt in England und ist vor allem in Grossbritannien populär und recht bekannt. Kurz erzählt geht es um einen Jungen, der anlässlich eines exklusiven 'Tages der offenen Tür' die Gelegenheit erhält, hinter die Kulissen einer geheimnisvollen Schokoladenfabrik zu sehen. Dieser Anlass dient jedoch dem Direktor vielmehr dazu, aus den Kindern eines auszuwählen, das dann als künftiger Direktor in seine Fussstapfen treten soll.
Die Geschichte wird dem Buch ziemlich gerecht, wurde jedoch etwas modernisiert. Leider wird aber gegen Ende des Filmes recht viel 'Moralin' verabreicht.
Sprich: Der Junge ist plötzlich der Weise und der Fabrik-Direktor derjenige, der dazulernen kann (und muss). Ach, vermutlich kommen Hollywood-Filme einfach nicht mehr ohne das abschliessende Pathos aus! Schade, denn das hätte dieser Film nicht nötig gehabt.
Wie dem auch sei:
Die Bilder sind vorzüglich eingefangen, besonders die Szenen in der Fabrik, wo es von Zuckerbergen, Zimtbäumen und Schokoladenflüssen nur so wimmelt. Ganz witzig übrigens die Szene mit den Erdhörnchen in der Haselnuss-Sortiererei...
Die Bildsprache ist sehr ästhetisch und quillt nur so über von Farben und Glanz und Zuckerguss - genau so, wie man sich als Kind eine Schokoladenfabrik vermutlich mal vorgestellt hat.
Johnny Depp liefert hier eine weitere meisterhafte Facette seines schauspielerischen Könnens ab: Er ist hier ebenso glaubwürdig wie 'Edward mit den Scherenhänden' oder schwermütiger Pirat oder drogenkonsumierender Sportjournalist (Fear and Loathing in Las Vegas).
Fazit:
Für die Geschichte gibts 4 Sterne: Das Lehrmeisterliche ist mir persönlich etwas zu schwer verdaulich.
Die Machart hingegen verdient volle 5 Sterne für die perfekte Umsetzung eines klebrigen Themas.
Auch die Musik verdient 5 Sterne, denn sie unterstützt den Film, ohne wirklich in den Vordergrund zu drängen.
Und die Schauspieler erhalten ebenfalls 5 Sterne, denn nicht nur Johnny Depp, sondern auch die Kinder sind durchwegs absolut glaubwürdig.
Wem an langen Winterabenden oder grauen Sonntag-Nachmittagen im November nach Farbe, Lust und Freude ist, der sollte sich in eine dicke Decke einmummeln, eine heisse Schokolade trinken und sich diesen Film zu Gemüte führen.
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