der alternde gangster charlie begeht einen fatalen fehler.
zusammen mit einigen kollegen beschliesst er seinen boss und unterweltlegende rocco auszurauben.
als das schiefgeht muss charlie die stadt verlassen und flieht zu seinem sohn, zu dem er ansonsten nicht viel kontakt hat.
nach einiger zeit erkennt charlie das danny so sein will wie er und so beginnt er mit der ausbildung seines sohnes zum gentleman gangster.
als sie dann beschliessen danny's chef auszuräumen, der kontakte zur mafia hat, überschlagen sich die ereignisse und die lage gerät ausser kontrolle.
die darsteller, vor allem raymond j. barry, machen ihre sache ganz gut.
die dialoge sind der schwachpunkt des films. gerade die des ncis erprobten michael weatherly wirken extrem gekünzelt und aufgesetzt.
die story ist spannend und rasant inszeniert.
die shoot-outs wiederum sind das highlight des films. warum diese ohne cut und nur mit 18er siegel erschienen sind ist mir ein rätsel.
anderen weit harmlosere filme sind indiziert und dieser mit teils sehr expliziten tötungsszenen ausgestattete film erscheint einfach so....sehr merkwürdig.
der soundtrack ist passend.
dieser film ist sicherlich kein meisterwerk, allein schon wegen den dialogen, aber ein guter vertreter des genre.
ein wenig errinert er an die guten alten gangsterfilme der 50er-60er jahre, nur in neuem gewand.
die wie schon beschriebenen recht harten shoot-outs runden das ganze ab.
gute darsteller, gute story und latente spannung machen carlie valentine zu einem sehenswerten geheimtipp für freunde des gangstergenre.