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84, Charing Cross Road. Eine Freundschaft in Briefen
 
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84, Charing Cross Road. Eine Freundschaft in Briefen (Broschiert)

von Helene Hanff (Autor), Rainer Moritz (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 158 Seiten
  • Verlag: Btb (4. September 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442735394
  • ISBN-13: 978-3442735396
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 53.201 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de


Buchnotiz zu : Die Zeit, 18.04.2002
Für Joachim Kersten präsentiert dieser Band einen "entzückenden" Briefwechsel von "veröffentlichungsreifem Seltenheitswert" zwischen der New Yorker Drehbuchautorin Helene Hanff und den Mitarbeitern eines Londoner Antiquariats aus den Jahren 1949 bis 1969. Nicht nur, dass Hanff darin eine ganze Reihe von Wünschen äußere, die von großer "Direktheit" und "Spontaneität" der New Yorker Autorin zeugten, hat den Rezensenten beeindruckt. Schön findet er auch, dass die außergewöhnlichen bibliophilen Begehrlichkeiten den Leser dieses Buchs dazu verleiten, selbst wissen zu wollen, um welche Bücher es sich da gehandelt haben muss. Das Buch war in den USA und Großbritannien ein großer Erfolg. Zu Recht, denkt Kersten, denn was gebe es Schöneres, als die besondere Beziehung zwischen Antiquaren und Buchbegeisterten zu dokumentieren?

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


Kurzbeschreibung

Durch Zufall stößt die amerikanische Bühnenschriftstellerin Helene Hanff Ende der 40er Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Die Autorin greift zur Feder, ohne zu ahnen, dass diese ersten Zeilen den Beginn einer jahrzehntelangen Brieffreundschaft markieren. Zunächst ist die Korrespondenz zwischen ihr und dem Londoner Buchhändler Frank Doel noch allein von der gemeinsamen Leidenschaft für Bücher geprägt. Frank treibt für Helene rare Buchausgaben auf, man spricht über Autoren, Werke und Buchausstattungen. Doch mit der Zeit werden die Briefe persönlicher und weiten sich auf das gesamte Personal von Marks & Co. aus. Helene erzählt von ihrem Alltag in New York, ihrer Arbeit und aktuellen Ereignissen. Aus London wiederum erfährt die Amerikanerin, wie knapp die Lebensmittel zu jener Zeit sind, und schickt Care-Pakete an ihre Lieben. Im Gegenzug erhält sie wertvolle Erstausgaben und das eine oder andere unentbehrliche Rezept. Schließlich erreichen die Briefe eine Vertrautheit, wie man sie sonst nur zwischen wirklich guten Freunden findet.

Mit "84, Charing Cross Road" hat Hanff dieser außergewöhnlichen Freundschaft ein Denkmal gesetzt und der Nachwelt gleichzeitig ein einzigartiges Zeitdokument der 50er und 60er Jahre hinterlassen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine Buchfreundschaft, 24. Februar 2009
Von Daniela Möhrke "http://buchbegegnungen.blog.de" (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Schon gleich zu Anfang dieses wunderbaren Buches wird man durch einen unvergleichlichen
antiken Charme gebannt. Die Herzen von Buchliebhabern werden sofort höher schlagen. Im
Mittelpunkt des Geschehens befindet sich nämlich eine herrliche Buchhandlung: "Marks &
Co."
Auf ihrer Suche nach gut erhaltenen antiquarischen Büchern wendet sich Helene Hanff per
Brief an eben diese Buchhandlung. So beginnt ein Briefwechsel zwischen Helene und Frank
Doel der seinesgleichen sucht. Helene hat eine wahre Fundgrube an Büchern entdeckt und
Frank versucht all ihre Wünsche zu erfüllen. Der Versandweg von England nach Amerika
wird dabei stets in Kauf genommen. Nach und nach entsteht auch Kontakt zwischen Helene
und anderen Mitarbeitern der Buchhandlung sowie zu Franks Familie.

Besonders interessant sind diese Briefe, weil sie tatsächlich so geschrieben und verschickt
wurden. Man kann nun die unterschiedlichen Briefkontakte von 1949 bis 1969 verfolgen.
Beim Lesen kommt sofort ein wohliges Gefühl voller Wärme auf. Spürt man doch, wie nah
sich die Figuren mit der Zeit kommen. Es entwickeln sich wahre Freundschaften und mit
Freude verfolgt man jedes Wort, ja jede Silbe dieser liebenswerten Zeilen.
In ihrer Begeisterung für Bücher schreckt Helene auch nicht davor zurück über gewisse
Unarten bei Büchern zu schimpfen. Falsche Ausgaben werden von ihr gnadenlos verschmäht.
Bei Fehlgriffen teilt sie Frank dies stets in einer humorvollen, teils anstachelnden Art mit und
verlangt nach einer besseren Ausgabe. Man kann förmlich ihr freches Augenzwinkern
während des Schreibens selbst sehen und Frank versucht ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Da
haben sich Menschen gefunden, die sich verstehen und einander vollkommen akzeptieren,
obwohl noch nie ein reales Treffen stattgefunden hat.

Doch nicht nur von Büchern handelt dieses Buch. Es geht ebenso um Mitgefühl und
Hilfsbereitschaft. Ihre Dankbarkeit und Freundschaft drückt Helene in Lebensmittelpaketen
aus, die sie regelmäßig nach England schickt. Dort herrscht nämlich eine absolute
Lebensmittelknappheit.

Die Geschichte ist so warmherzig und echt, dass man sie lieben muss. Man ist berührt und
ergriffen ob der lebensnahen Beschreibungen. Am liebsten wäre ich sofort selbst nach
England gereist um diese Buchhandlung mit eigenen Augen sehen zu können. Auch Helene
hat dies im Buch des Öfteren vor. Treffen werden geplant und immer wieder verschoben, ob
es letztendlich zu einem Treffen kommt, soll hier aber nicht verraten werden. Der Gedanke an
ein Treffen hat einen gewissen Reiz und zugleich auch etwas Beängstigendes.

Wird man wirklich das sehen, was man erwartet hat? Könnte man enttäuscht werden, weil die eigene
Vorstellung ganz anders war? Dank zahlreicher Brief- bzw. Internetfreundschaften kann ich
diesen Zwiespalt nur zu gut nachvollziehen. Natürlich möchte man die Menschen
kennenlernen, denen man so gern schreibt und mit denen man sich über so ziemlich alles
austauscht und das mit Begeisterung. Aber was ist, wenn sie ganz anders sind?
Diese Echtheit und Fassbarkeit machen dieses Buch einfach aus. Aus einem Geschäftsbrief
sind über Jahre hinweg Freundschaften geworden, die niemand mehr missen möchte.
Während des Lesens fühlt man sich irgendwie selbst zugehörig. So bekommt das Wort
"Brieffreundschaft" doch gleich eine neue Bedeutung. Es ist ganz einfach ein Wohlfühlbuch
zum Genießen und darin Versinken.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sprühend!, 15. Februar 2007
Von zeilensprung - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REVIEWER)   
Auch gute Bücher haben die schlechte Angewohnheit, nach ein paar Jahren in Vergessenheit zu geraten. Bei der großen Menge an alljährlichen Neuerscheinungen ist dies oft schon nach kurzer Zeit der Fall. Ein ganz besonderes Kleinod, dass man immer wieder lesen kann, würde ich nur zu gerne vor diesem Schicksal bewahren:

Helene Hanffs Buch "84 Charing Cross Road", dass im englischsprachigen Raum seit den siebziger Jahren stets lieferbar ist, wurde erst 2002 ins Deutsche übersetzt und schnell zum Geheimtipp der Buchliebhaber.
Es ist der Briefwechsel der Autorin, die in New York lebt, mit einem Antiquariat in London. Als manische Buchliebhaberin ist sie stets auf der Suche nach bibliophilen Seltenheiten, die selbst in der Millionenstadt New York nicht aufzutreiben sind. So stößt sie durch eine Fachzeitschrift auf das Antiquariat in der Charing Cross Road und beginnt mit dem Buchhändler Frank Doel eine Geschäftskorrespondenz, deren Ton in den Jahren vertrauter und am Ende freundschaftlich wird.
Es sind die grauen Nachkriegsjahre, London leidet Mangel an vielem und die patente Helene schickt von Zeit zu Zeit Care-Pakete in die Buchhandlung, die von allen Mitarbeitern dankbar und glücklich angenommen werden. Die Korrespondenz schließt schließlich alle Mitarbeiter ein, jedes Jahr auf´s Neue wird Helene nach London eingeladen. Und stets kommt ihr etwas dazwischen, mal ein Auftrag, dann neue Zähne... So bleibt es bei diesen Briefen, die mit zu den schönsten veröffentlichten Briefen gehören, die ich kenne. Sprühend vor Geist, Mutterwitz, Warmherzigkeit.

Leider lernen sich Helene und Frank Doel nicht kennen. Das Antiquariat schließt in den sechziger Jahren und er erliegt einer schweren Krankheit. Erst nach der Veröffentlichung dieses auf Anhieb erfolgreichen Buchs reist Helene nach London. Was sie dort erlebte hat sie in einem weiteren Buch festgehalten.

"84, Charing Cross Road" ist ein seltenes Buch, ein Buch mit Nachklang und eines der wenigen, die man immer wieder gerne zur Hand nimmt und in denen man nur mal kurz eine Stelle nachlesen möchte und dann doch noch ein zweites, drittes, weiteres Mal das ganze Buch liest.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kurzweilige Lektüre!, 10. Mai 2002
Eher zufällig bin ich beim Stöbern auf dieses kleine, aber dennoch (sehr) feine Büchlein gestoßen. Der Briefwechsel zwischen der jungen New Yorker Schriftstellerin und einer Buchhandlung in London entwickelt sich von einer rein geschäftlichen Korrespondenz zu einem freundschaftlichen Verhältnis. Diese Entwicklung der Beziehung zwischen zwei Personen, die sich nie im Leben gesehen haben, ist sehr interessant. In den Briefen herrscht stets ein humorvoller, freundlicher Ton. Die Themen der Briefe sind unterschiedlich, sie reichen von Lebensmittelrationierung in Großbrittanien nach dem 2. Weltkrieg bis zur klassischen Literatur dieses Landes. Schade, dass die Verfilmung des Buches in Deutschland keinen Verleih gefunden hat. Vielleicht ändert sich das ja bei großem Interesse an dem Buch... Also, kaufen!
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5.0 von 5 Sternen Wertvoll für jedes Bücherregal
Dieses Buch enthält einen der charmantesten Briefwechsel in der Geschichte der Literaturliebhaber. Über einen Zeitraum von über 20 Jahre (von 1949 bis 1964) schreibt die... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Tanja Heckendorn veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Man sollte beides tun: lesen und hören
Dieser zauberhafte Briefwechsel ist eine kleine Kostbarkeit für uns "bookoholics"....
selten habe ich ein so tolles Buch über Bücher gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Bookoholic veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Buch über Bücher
Dieser zauberhafte Briefwechsel ist eine kleine Kostbarkeit für uns "bookoholics"....
selten habe ich ein so tolles Buch über Bücher gelesen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Bookoholic veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen kurzweilig
helene hanff ist eine frau, die  obwohl der literatur sehr zugetan  es versteht, sich kurz und prägnant auszudrücken. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2007 von suusl

5.0 von 5 Sternen Viel Witz und meine geliebten Bücher
Das Buch wurde mir mehrfach wärmstens ans Herz gelegt und ich hab trotzdem mit einem Stirnrunzeln begonnen. Ich mag keine Bücher in Brief oder Emailform. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2007 von J. Binder

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Dieser Briefwechsel ist wirklich zauberhaft! Ich habe durch die lebendigen, sprühenden Briefe neue Bekanntschaften gemacht, ohne diesen Personen leibhaftig begegnet zu sein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. März 2007 von Anne Elliot

5.0 von 5 Sternen Eine bibliophile Kostbarkeit!
Dieses Buch begleitet mich schon einige Jahre lang. Ich greife immer wieder gerne danach und lese ein paar der Briefe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Mai 2006 von Anja Meyer

5.0 von 5 Sternen Wunderschönes kleines Buch
Noch nie habe ich eine Rezension geschrieben, aber bei diesem kleinen Buch muss es einfach sein. Es handelt von einem Briefwechsel einer New Yorker Autorin mit einer Londoner... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Oktober 2005 von claudia_18

5.0 von 5 Sternen Wer es liebt
Briefe zu schreiben, f¹r den ist dieses 0¦1usserst erfrischend geschriebene Buch ein absolutes Muss! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2005 von tigerlillie1978

5.0 von 5 Sternen Wirklich wunderschön
Nachdem es das Buch mit einigen Jahrzehnten Verspätung endlich auch zu uns geschafft hat, brachte HoCA diese entzückende Hörbuch- (beinahe schon Hörspiel-) Bearbeitung auf den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. September 2004 von LucyWeston

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