-
Tipp für Studenten
Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.
| |||||||||||||||
Produktinformation
|
Das Paradebeispiel für die Chaosforschung ist das Wetter: Dieses komplexe System zeigt uns tagtäglich, dass kleine Ursachen enorme Wirkungen haben können und Vorhersagen über einen längeren Zeitraum nicht selten unmöglich machen. Das Chaos begegnet uns in so unterschiedlichen Phänomenen wie Zigarettenrauch, Luftströmungen, Vorgängen im Gehirn, Applaus, der Entwicklung von Tierpopulationen, einem tropfenden Wasserhahn.
Der Wissenschaftsjournalist Bublath, bekannt durch die ZDF-Reihe Abenteuer Forschung, hat nach Geheimnisse unseres Universums wieder ein erstaunliches Buch vorgelegt. Er erklärt allgemein verständlich und Schritt für Schritt, wie das heutige naturwissenschaftliche Weltbild aussieht, in dem das Chaos einen großen Stellenwert einnimmt. Doch dabei bleibt er nicht stehen: Wie geht die Wissenschaft, wie gehen wir mit diesen Erkenntnissen um? Gibt es "Vorwarnungen", bevor ein System chaotisch wird? Wie sieht Ordnung im Chaos aus (Stichwort: Selbstorganisation)? Welche neue Lebensstrategie verlangt unser heutiges Wissen?
Wer sich durch dieses lesenswerte Buch bewegt, versteht am Ende nicht nur, was es mit dem Chaos auf sich hat. Er/Sie weiß auch, warum Relativitätstheorie und Quantenphysik unvereinbar sind, warum die String-Theorie aufkam und dass Theorien letztlich immer nur Modelle sind -- nicht die Wirklichkeit selbst. Eine enorme Leistung für ein verständlich und spannend geschriebenes Buch, das durch seine wunderschönen farbigen Illustrationen (Fotos, Zeichnungen, Gemälde -- von Planetenbewegungen, Luftströmungen, Spermazellen, Aliens und mehr) überdies ein Augenschmaus ist. --Gabi Neumayer
Könnte der Aufprall eines außerirdischen Objektes, zum Beispiel eines Asteroiden, die Erde zerstören? Sind alle Abläufe im Universum vorhersehbar, wie der Mathematiker Laplace seinerzeit behauptete? Ist die Zeit dehnbar? Kann der Raum gekrümmt werden? Was kann uns die Quantenphysik lehren? Wird es jemals eine wirklich zuverlässige Wettervorhersage geben? Was löst Klimaveränderungen und Klimaphänomene wie den El Niño aus? Warum haben wir die relative Stabilität der Rotationsachse der Erde und somit unsere Existenz dem Mond zu verdanken? Wie vielfältig ist unsere Natur wirklich? Was sind Fraktale? Gibt es außerirdisches Leben? Mit diesen und vielen weiteren populären Fragen befasst sich Joachim Bublath, Autor, Produzent und Moderator der ZDF-Serie Chaos im Universum in seinem gleichnamigen Buch. Im Zentrum steht jedoch die Frage nach der Vorhersehbarkeit bzw. Unvorhersehbarkeit der Welt. Unsere Gesellschaft vertraut auf die Wissenschaft und glaubt regelrecht an die Naturgesetze. Wir sehnen uns nach einer Welt, die beschreibbar, vorhersehbar und somit beherrschbar ist. Aber unsere Welt ist ein aufregendes Chaos, in dem sich zahlreiche Phänomene unserer Prognose entziehen. Nur kleine Ausschnitte unserer realen Umwelt lassen sich mit Formeln und Theorien beschreiben. Diese Inseln der Ordnung sind umgeben vom Chaos, das entgegen unserer Hoffnungen in unserer Welt die Regel und nicht die Ausnahme ist. Mit vielen anschaulichen Beispielen belegt der Autor die Unmöglichkeit der Vorhersehbarkeit von scheinbar einfachen (Pendelbewegung) bis zu unüberschaubaren Systemen (Wetter). Wann schlägt Ordnung in Chaos um? Gibt es Ordnung im Chaos? Die komplizierten Zusammenhänge der Chaostheorie werden allgemein verständlich erläutert. Bublath bedient sich mit Erfolg aller Zweige der Naturwissenschaften, um dem Laien unser komplexes Universum ein klein wenig verständlicher zu machen. Die sehr futuristisch angehauchten Computergrafiken bleiben Geschmacksache, insgesamt liegt hier aber ein sehr gelungenes Buch über ein wirklich faszinierendes Thema vor. Rezensent: Gudrun Massmann
Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten(Was ist das?)Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
|
Im ersten Falle liegt auch das Problem mit diesem Buch: Zur Visualisierung ist das Medium Buch viel schlechter geeignet als das Fernsehen. Der nur durch das Feuilleton seiner Zeitung vorgebildete Leser findet hier nichts Neues, da Bublath nur an der Oberfläche kratzt. Sobald ein Thema interessant werden könnte, wird das nächste angerissen.
Auch habe ich nichts gegen eine klar verständliche Sprache, doch in diesem Buch wird dem Leser jede Feststellung als grandioses Wunder dargeboten und mehrfach wiederholt, wodurch ich mich nicht angesprochen fühlte.
Fazit: Wer die TV-Sendung gesehen hat, kann sich den Buchkauf sparen.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||