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Chaos A.D. (US Import) [Musikkassette]

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Hörkassette, 19. Oktober 1993
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  • Hörkassette (19. Oktober 1993)
  • Label: Sony
  • ASIN: B00000EVYN
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

1. Refuse/Resist
2. Territory
3. Slave New World
4. Amen
5. Kaiowas
6. Propaganda
7. Biotech Is Godzilla
8. Nomad
9. We Who Are Not as Others
10. Manifest
11. Hunt
12. Clenched Fist
13. Chaos B.C. [*]
14. Kaiowas [*]
15. Territory [*]
16. Amen/Inner Self [Live][*]

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Roland Harth am 14. Juli 2006
Format: Audio CD
Mit "Chaos AD" schufen Sepultura ihre eigene Klasse weit oberhalb von anderen Trash und Death Metal Bands. So heavy wie es nur geht, progressiver als ihre früheren CDs und mit Ansteckungsgefahr. Die Produktion des Albums ist wirklich gut.

Ich mochte die CD von Anfang an, trotz dass sie anders ist, als alles was Sepultura vorher gemacht hatten. Diese groovigen Sepultura gefallen sehr gut, weil der Groove nicht überladen wirkt und für mich noch genügend Trash Temperament bleibt.

Es gibt verschiedene Höhepunkte und Stellen, an denen die Musik in matschige Langeweile eintaucht. Obwohl die Musik nie besonders matschig klingt, bleibt doch ein solches Gefühl über. Max ist barsch wie immer und der Rest der Band hat eine begeisternde Ladung mit einem Mix der den Gesang und die Gitarren hervorhebt. Igor ist in seinem Element, da die Musik langsamer ist, hat er mehr Raum um richtig kreativ zu sein. "Refuse/Resist" ist ein starker Beginn, der die Qualitäten des Albums als Ganzes wiederspiegelt. "Territory" mahlt alles nieder was ihm in den Weg kommt.

"Slave New World" ist die vernünftige Fortführung des vorhergehenden Titels. Die ersten drei Titel sind sehr gut gelungen. In "Amen" wird dies wieder aufgegriffen. Dieser Song macht einen bewundernswerten Versuch eine fließende Atmosphäre aus Frage und Ablehnung herzustellen. "Kaiowas" zeigt das neue Gesicht des Albums weil akustische Gitarren und Stammestrommeln, aufgenommen in Burgmauern, eine emotionale Leidenschaft und Instrumentenfülle aufbauen.

"Propaganda" ist der trashigste Titel bis dahin. Köstlich brutal und böse. "Biotech is Godzilla" ist kürzer und noch schneller.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Shinoko am 6. März 2006
Format: Audio CD
Als ich das erste Mal im Laden stand, mit dieser CD unterm Arm zum Player marschiert bin, um mal probeweise reinzuhören, war ich mehr als erstaunt. Allein der Opener zeigt bereits, welches Potential in dieser Platte steckt. Und das Potential wird auch voll ausgenutzt. Mittlerweile zählt Refuse/Resist schon lange zu einem meiner Lieblingssongs der Metalgeschichte.
Auf dieser Platte gibt es einfach keinen schlechten Song und das will was heißen. Auf den meisten Platten, die ich besitze, ist mindestens ein Song dabei, der nicht soooo toll ist. Nicht auf dieser!!!
Als ich die Rezensionen hier las, dachte ich: Das kann doch nicht wahr sein, dass die CD echt so gut ist. IST SIE ABER! Max hat eine unverwechselbare Stimme, die er auf diesem Album sehr gut einsetzt und die sich perfekt in das Soundgefüge einpasst. Interessant ist übrigens auch "Keiowas", das von einem Regenwald-Indianer-Stamm inspiriert wurde, der Keiowas hieß und aufgrund der Bestrebungen der Regierung, ihr Land und den Glauben zu nehmen, Massenselbstmord beging. Der Song ist rein instrumental, hat aber eine abwechslungsreiche Struktur mit neuen Melodien.
Spätestens bei "Biotech is Godzilla" bekommt es der Hörer knüppeldick auf die Ohren.
Ich konnte es beim Reinhören kaum fassen, dass ich wirklich von vorn bis hinten keine Schwachstelle fand und hab regelrecht verwunderte Blicke anderer Kunden geerntet, weil ich da mit Kopfhörern stand und weder Kopf noch Füße stillhalten konnte. Am liebsten wäre ich wohl headbangend in der Gegend rumgehüpft, was ich mir gerade noch verkneifen konnte.
Erstaunlich, was die Brasilianer hier abliefern.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von speeesz am 12. November 2004
Format: Audio CD
Dieses Album ist mehr als nur der Höhepunkt von Sepultura's Schaffensgeschichte; es ist ebenfalls Ausdruck menschlicher Maßlosigkeit und politischer Ungerechtigkeit, beeinflusst durch die Erfahrung von 21 Jahren Militärdiktatur in Brasilien. Gegen Ende dieser Zeit formte sich die Band, doch erst jetzt entstehen die kritischsten und anstößigsten Songs, die vor 1985 nicht denkbar gewesen wären (ich glaube gehört zu haben, dass Max Cavalera sogar vom Regime wegen seinem künstlerischen Treiben kurzzeitig verhaftet und verhört wurde wie ein Schwerverbrecher). Aus musikalischer Sicht beginnt hier der eigene unverwechselbare Stil - bester Thrashmetal mit Tribaleinflüssen, dazu (gesellschafts-)politische bzw. psychologisch persönliche Texte - zu entstehen, welcher auf „Roots" noch einen Schritt intensiver vertieft wird.
Der Opener ‚Refuse/Resist' stellt für mich wie für viele andere auch einer der besten Songs von Sepultura überhaupt dar, vielleicht sogar die Superlative schlechthin. Ein Meisterwerk, das Cavaleras vier Elemente (Herz, Faust, Seele, Verstand) ausdrückt, diese Leitmotive vereint. Aber das trifft auf die meisten Lieder zu, unter denen man ‚Territory', ‚Amen', und ‚Clenched Fist' als durchweg tiefgründige und straighte Thrashnummern hervorheben sollte. Nicht minder wertvoll ist der Rest, allen voran das experimentelle ‚We Who Are Not As Others' und auch das Instrumental der ‚Kaiowas'.
Es ist die Authentizität, die das Album über die musikalische Perfektion hinweg einzigartig macht. Nach wie vor schaudert es mich bei Liedern wie ‚Manifest' („Chaos has descended in "Carandiru" [...
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