Dieses Album war Anfang der 1980-er Jahre meine erste musikalische Begegnung mit Jean-Michel Jarre:
Mein Cousin besaß dieses Album noch auf Vinyl (und er hatte auch eine "richtige Stereo-Anlage"- im Gegensatz zu mir in dieser Zeit...).
Als er mir das Album damals vorspielte, waren meine ersten Gedanken: Das ist die Musik der Zukunft!
"Die Zukunft" war für mich derzeit ein "großes Thema"- und Fersehserien wie "Mondbasis Alpha-1" (wo auch Titel von Jean-Michel Jarre verwendet wurden...) und "Raumschiff Enterprise" waren meine damaligen Lieblingssendungen..!
Der "Personal Computer" hielt außerdem langsam Einzug in die Privat-Haushalte- und leutete "das Computer-Zeitalter" ein...
Das faszinierende an dieser Elektro-Symphonie: Man ist schon bei den ersten Tönen sofort von der Musik gefangen- und hat einen Zugang zu den hörbar gemachten "Magnetfeldern"!
Die Stereo-Effekte, sowie die rein montierten Alltagsgeräusche, wie Bahn-, Hydraulik und Überschall-Flieger (welche, u. a. an Pink-Floyd-Werke erinnern...) machen diese Musik unglaublich autenthisch..!
Die "Magnetfelder" sind überwiegend pulsierend- und wirken wie eine hochprozentige "musikalische Vitamin-Kur", wo es Spaß macht zuzuhören!
Die ebenfalls herausragenden Vorgängeralben "Oxygene" und "Equinoxe" erschließen sich, meiner Meinung nach, nicht so schnell der Zuhörerin/bzw. dem Zuhörer, da sie komplexer (und ein wenig unkommerzieller) gestrickt sind!
Dieses Album ist für "Neueinsteiger", wie für "Elektro-Pop-Freaks" gleichermaßen geeignet, da es zeitlos ist- und auch nach nunmehr ca. 28 Jahren seiner Veröffentlichung keine Patina angesetzt hat!