Produktinformation
|
|
Changing Places ist eine klassische Triobesetzung mit Klavier, Bass und Schlagzeug: ein Wagnis bei einem Heer von nur allzu prominenter Konkurrenz. Dennoch gelingt es Tord Gustavsen, sich durch Stil und Charakter zu behaupten. Seinem Anschlag fehlt es ein wenig an Kontur -- was bei Petrucciani die konsequente Härte ist, das ist bei Gustavsen das Weiche, Verklärte. So hat ein jeder seine Eigenheiten, und dann mag's ja auch ein Stück weit am Flügel gelegen haben. Wunderbar sind die solistischen Beiträge von Bassist Harald Johnsen und die filigrane Begleitung des Schlagzeugers Jarle Vespestad. Alles in allem ein wirklich schönes neues Jazzalbum, das von ECM-Chef Manfred Eicher wie immer erstklassig produziert wurde. --Katharina Lohmann
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Als ich gelesen habe, daß von 13 Tracks allesamt aus der Feder des Pianisten stammen, war ich doch eher skeptisch. Es gibt viele Produktionen jüngerer Musiker, die ganze CDs mit Eigenkompositionen füllen und dabei leider immer wieder einiges an Leerlauf erzeugen. Hier ganz anders: Alle 11 Stücke (zwei werden in jeweils zwei Varianten gespielt) sind originell und haben teilweise sogar Ohrwurmcharakter.
Das Trio hat eine Klang, der deutlich beeinflußt wurde vom Keith Jarrett Trio und auch von den melancholischen Stücken Brad Mehldaus. Alle Stücke bewegen sich in einer sehr ruhigen und eher langsamen Gangart. Melancholie ist sicher ein Begriff, der hier nicht fehl am Platze ist - jedoch ganz anders als die sehr populären kargen Klangwüsten der Skandinavier. Das Ganze ist durchtränkt von überraschenden Harmoniewendungen und einem enormen melodischen Einfallsreichtum; auch klingt viele "jazziger", als bei den meisten anderen Norwegern. Die Improvisationen sind meisterhaft ökonomisch, wie es man es eigentlich nur bei abgeklärten Meistern (wie K.Jarretts "The Melody at Night With You") findet.
Die Aufnahmequalität ist allerster Sahne - das Klavier ist äußerst präsent, jede dynamische u. klangliche Nuance kommt klar zum Vorschein. Der Baß hebt sich deutlich ab und die Hintergrundakzente der Drums kommen gestochen scharf rüber.
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|