Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es handelt von dem englischen Ehepaar Nick und Rosalind Henwood, die neun Jahre lang mit ihren zwei Töchtern in Nepal leben. Er arbeitet an verschiedenen Projekten zur Gesundheitsförderung und Hilfe zur Selbsthilfe und sie kümmert sich um die Kinder, den Alltag und schließt Kontakte zu Nepalis, arbeitet in Gruppen und der Kirche mit. Beide sind geprägt von ihrem starken Glauben, der sie beflügelt.
Das Buch wird abwechselnd von beiden erzählt und man bekommt einen guten Eindruck vom Leben in Nepal, den Schwierigkeiten und Herausforderungen, aber auch den Erfolgen und tollen Erlebnissen.
Man wird mal wieder drauf gestoßen, dass das Leben hier nicht selbstverständlich ist bzw. sein sollte und sieht danach vielleicht auch manches gelassener. Es ist ein Buch von Laien, aber gut geschrieben und spannend zu lesen.
Bis auf wenige Worte auch kein Problem, mit dem Englisch klarzukommen. Etwas schwieriger ist es die Struktur der Projekte und politischen Hintergründe zu verstehen, aber nicht unmöglich.
Ein bisschen schade finde ich, dass es keine Fotos gibt, das hätte ich toll gefunden. Dafür gibt es ein paar nette Zeichnungen.
Also - spannend und gut zu lesen und interessant für jeden, der sich für Nepal interessiert!