Der Titel klingt sehr mutig, aber die Beiträge sind meist doch sehr viel abwägender. Zumindest die Unterschicht verfügt heute nicht über die Perspektive des Aufstiegs. Das liegt auch an der Unterschicht selbst, die sich zu schnell aufgibt. Wer will, kann auch heute. Es liegt vor allem aber an mangelnden Vorbildern. Im hochgelobten Bereich der Bildung wird vor allem etwas für die Mittelschicht und eben nur wenig für die Unterschicht getan. Politisch zahlt sich das - jedenfalls bislang - mehr aus. Aber man gibt die Hoffnung nie auf, irgendwann werden wohl auch die Politiker merken, dass eine breitere (Bildungs-)Basis eine besser qualifizierte Spitze hervorbringt. Wenn man den Aufstieg Chinas und Indiens verfolgt, wird einem klar, dass wir dies dringend nötig haben. Die Rezepte dazu fallen auch hier spärlich aus.