Pressestimmen
25.01.2008 / Bilanz: Chancen des Wachstums "Ein lesenswerter Appell an Neugier und Kreativität."
Kurzbeschreibung
Der Autor über sein Buch
Der Dalai Lama schreibt in seinem Beitrag „Ideale sind der Motor des Fortschritts“ über Ethik und Wachstum, dass Wohlstand glücklich machen kann, so lange jeder einzelne bereit ist, Verantwortung für die Mitmenschen und die Umwelt zu übernehmen.
Ellen Johnson Sirleaf, Staatspräsidentin von Liberia, weist darauf hin, dass sich in Afrika vieles zum Besseren gewendet habe. „Die gute Nachricht aus Afrika lautet, dass viele Länder auf dem ganzen Kontinent endlich anfangen, nach 30 Jahren der Misswirtschaft und der wirtschaftlichen Stagnation eine Wende einzuleiten. An die Stelle von Diktatur, Machtmissbrauch und Zerstörung treten allmählich Demokratie, vernünftige Wirtschaftspolitik und Wachstum.“
Eberhard von Koerber, Co-Präsident des Club of Rome, will Wachstum und Klimaschutz versöhnen: „Umweltverschmutzung und übermäßiger Ressourcenverbrauch verursachen in China jährliche Kosten von 200 Milliarden US-Dollar. Bezieht man diese Kosten in Chinas volkswirtschaftliche Gesamtrechnung ein, so hätte das Land derzeit praktisch ein Nullwachstum.“
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, plädiert für mehr Investitionen in Forschung und Bildung, um die Arbeitslosigkeit in Europa langfristig zu senken. Das vergleichbar schwache Wirtschaftswachstum Europas liegt an einer niedrigeren Arbeitsproduktivität und einer geringeren Auslastung des Arbeitskräftepotenzials, so Trichet. Strukturreformen, ein unternehmerfreundliches wirtschaftliches Umfeld und die konsequente Förderung von Innovationen durch höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung sind Kernpunkte einer wachstumsfördernden Politik im EU-Wirtschaftsraum.
"Chancen des Wachstums" ist ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.