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Kundenrezensionen

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am 12. November 2013
Das Buch beginnt damit, dass Day mit seinem Bruder Eden seit acht Monaten in San Francisco lebt. Beide leiden an den Folgen der Experimente, die die Republik an ihnen durchgeführt hat. Obwohl Day und June keinen Kontakt haben, ruft sie ihn plötzlich an und bittet ihn nach Denver zu kommen. Denn in den Kolonien ist die Krankheit ausgebrochen, die noch vom alten Elektor als Biowaffe eingesetzt werden sollte. Die Kolonien fordern einen Impfstoff, drohen ansonsten den Friedensvertrag aufzukündigen und die Republik anzugreifen. Und June weiß, der einzige, der Antikörper gegen die Krankheit in seinem Blut trägt, ist Eden…

Ich bin so glücklich. Nach meiner Enttäuschung über den letzten Band der Divergent-Reihe (Allegiant) hatte ich Bedenken, Champion zu lesen. Die Begeisterung über das Buch bei Amazon.com aber ließ mich hoffen – und tatsächlich: das Buch ist der Hammer!!! Waren die ersten beiden Bände schon richtig gut, dieser letzte Band übertrifft alles! Marie Lu schafft, was anderen Autoren misslingt. Sie bringt in ihrem finalen Ende alle Erzählstränge zusammen, löst alle Geschichten auf, lässt keine Fragen offen. Die beiden Hauptcharaktere Day und June und deren Beziehung untereinander und zu anderen Personen entwickeln sich erstaunlich weiter. Marie Lu bleibt bei ihrer Hauptgeschichte. Wie schon in Prodigy bekommt der Leser zwar Einblicke, was außerhalb der Republik vor sich geht – diesmal in Antarktika, wo das Leben einem permanenten Videospiel gleicht und ebenso wenig erstrebenswert scheint wie in den Kolonien. Dennoch spielt die Geschichte in der Republik, die durch ihren neuen Elektor Anden beginnt, es wert zu sein, um sie zu kämpfen.

Ich konnte das Buch von Anfang an nicht aus der Hand legen. Es ist spannend, voller Emotion, bitterer Erkenntnisse, Tragödien und großer Opfer. Die Liebesbeziehung zwischen Day und June ist geprägt von grenzenloser Liebe, die aber so sehr von schlimmen Ereignissen überschattet ist, dass sie letztlich nicht bestehen kann. Es kann also kein Happy End geben. Und doch gibt es eins, das allerdings anders ist als erwartet: der Epilog ist so schön wie ich selten ein Buchende gelesen hab. Hier schließt sich der Kreis, ein genialer Dreh.
Der beste Trilogie-Abschluss ever!! Unbedingt lesen!!!
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am 27. Dezember 2013
Achtung, enthält Spoiler für Band 1 und 2 der Legend-Reihe!

"You once told me why you chose 'Day' as your street name," she says firmly. "Every morning, everything's possible again. Right?"
"Sometimes the sun sets earlier. Days don't last forever, you know. But I'll fight as hard as I can. I can promise you that." (S. 100/101)

Nachdem sie den Mordanschlag auf den neuen Elector der Republik verhindert haben, kehrt so etwas wie Ruhe in Junes und Days Leben ein. Während sie ihre Ausbildung zur zukünftigen Leiterin des Senats angetreten hat, zählt für Day nur noch eines: sich um seinen kleinen Bruder Eden zu kümmern. Und nicht zu sterben. Denn Day ist schwer krank und ihm bleiben nur noch Monate, bestenfalls. Ausgerechnet jetzt droht der Waffenstillstand mit den Kolonien zu kippen und ein neuer Krieg auszubrechen, als sich die von der Republik geschaffene Seuche in den Kolonien ausbreitet. Können Day und June ihre Heimat ein letztes Mal retten?

Tja, das war es nun. Zum letzten Mal bin ich mit Day durch die Straßen der Republik geschlichen, habe mich an Junes Seite mit manipulativen Politikern rumgeschlagen und um das Schicksal der Republik gebangt. Der Abschied fällt mir nicht leicht, denn die beiden sind mir unheimlich ans Herz gewachsen, und zu wissen, dass ich nun nichts mehr von ihnen lesen werde und sie ihre Geschichte ohne mich fortsetzen, fühlt sich komisch an. Aber neben diesem melancholischen Gefühl bleibt der Eindruck eines großartigen Trilogieabschlusses, der seinesgleichen sucht. Denn Marie Lu hat dieser herausragenden Reihe ein ebenso herausragendes Ende gegeben, welches mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Acht Monate sind vergangen, seit sich die beiden das letzte Mal gesehen haben. Day, der June nichts von seiner tödlichen Krankheit verraten hat, bleiben nur noch wenige Monate, in denen die Ärzte verzweifelt nach einem Heilmittel für den Volkshelden der Republik suchen. June versucht derweil, einen erneuten Krieg mit den Kolonien abzuwenden. Denn die von der Republik künstlich geschaffene Seuche breitet sich in den Kolonien aus und wenn sie nicht schnell ein Heilmittel liefern, werden die Friedensverhandlungen für beendet erklärt. Doch der Schlüssel zur Heilung scheint ausgerechnet in Edens Blut zu liegen - Days kleiner Bruder, den er nie wieder in die Hände der Republik geben wird...

Meine Erwartungen an den Abschluss waren groß, denn Marie Lu hat sich kontinuierlich gesteigert und ihre Legend-Trilogie mit jedem Band komplexer, tiefer und fesselnder gemacht. Und meine Erwartungen wurden am Ende nicht erfüllt, sondern sogar übertroffen. Wir erleben nicht nur den finalen Kampf um das Überleben der Republik oder um Days und Junes Liebe, sondern reisen auch zum ersten Mal außerhalb der Grenzen der Republik und lernen den Rest der Welt kennen, in der die Republik tatsächlich nur ein kleines Licht ist und der technische Fortschritt der Supermacht Antarktica für faszinierende Veränderungen gesorgt hat.

Ich gebe es zu, noch mehr als die Entwicklungen in der Republik hat mich natürlich interessiert, wie es mit Day und June weitergeht - und ob Day überlebt. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden stand von Anfang an unter keinem guten Stern und auch im letzten Teil der Trilogie wird einem das wieder deutlich vor Augen geführt. Wie soll Day schließlich jemals vergessen, dass June Schuld am Tod seiner Familie ist? Und wie soll sie selbst damit klarkommen? Auch diesmal wird es wieder sehr gefühlvoll, schmerzhaft und traurig schön. Haltet die Taschentücher bereit!

Wie schon in den Vorgängern hat mich Marie Lu von der ersten Seite an gepackt und nicht mehr losgelassen und mich dabei durch einen echten Gefühlssturm geschickt. Mit "Champion" hat sie einen perfekten, wenn auch melancholischen Abschluss geschaffen, der mich zwar oft zum Weinen gebracht hat, aber auch sehr zufriedengestellt hat. Alle losen Enden und offenen Fragen wurden geklärt, alle Konflikte glaubhaft gelöst.

Das Ende wird manchen Lesern vielleicht nicht ganz gefallen, doch in meinen Augen ist es perfekt. Es ist kein aufgezwungenes, künstliches Happy End, sondern entspricht vollkommen dem Charakter von Day und June - und ist gerade deshalb so passend. Von daher, Hut ab vor Marie Lu, die eine für mich unvergessliche Trilogie geschrieben hat. Beim nächsten Buch bin ich definitiv wieder dabei!
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Oktober 2014
Fast acht Monate sind vergangen, seit das geplante Attentat auf den Elektor Anden glücklicherweise verhindert werden konnte. Während June in Los Angeles gemeinsam mit zwei weiteren Anwärtern zur Princeps-Anwärterin ernannt wurde und sich der Welt der Politik stellen muss, ist Day, dem es zunehmend schlechter geht, in San Fransisco. Dann erhält er jedoch einen Anruf von June: Er soll zu einem wichtigen Treffen nach L.A. reisen. Dort erfährt er, dass in den Kolonien eine offensichtlich in der Republik entwickelte Seuche ausgebrochen ist, welche die Friedensverhandlungen auf Eis gelegt hat. Nun haben sie sich mit Afrika verbündet und drohen mit einem vernichtenden Schlag. Der Schlüssel zur Lösung des Problems liegt offensichtlich in Days Bruder Eden. Doch kann Day es zulassen, dass er erneut mit Eden experimentiert wird?

Der Einstieg des Buches ist ruhig und ich hatte auf den ersten Seiten Zeit, mich wieder in der Welt der Protagonisten zurechtzufinden. Seit den Ereignissen von „Prodigy“ sind einige Monate vergangen, und in der Zwischenzeit hat sich einigen geändert. Der Große Test wurde abgeschafft, Friedensverhandlungen wurden aufgenommen, und Day und June haben seither nicht mehr miteinander geredet. Nun wird der Leser Zeuge des ersten Gesprächs nach dieser langen Zeit der Funkstille, und die Ereignisse kommen langsam ins Rollen.

Days Zerrissenheit in Anbetracht der Tatsache, dass Eden der einzige zu sein scheint, der die Vernichtung der Republik abwehren kann, konnte ich nachvollziehen, obwohl es mich etwas gewundert hat, dass nur eine Alles (tagelange Experimente) oder Nichts-Lösung zur Debatte stand. Vielleicht hätte eine Blutprobe ja schon einmal erste Erkenntnisse gebracht? Während Days Gedanken vor allem um seinen Bruder kreisen und darum, wie viel Zeit er selbst noch hat, müssen June und Anden sich auf dem politischen Parkett beweisen. Es wird viel diskutiert, Möglichkeiten werden abgewogen. Gut gefallen haben mir die Einblicke, die man in das Leben in der Antarktis erhielt. Das hat die Verhältnisse, die in der Republik herrschen, nochmal in ein neues Licht gerückt.

Bald läuft den Protagonisten die Zeit davon, und es wurde wieder richtig actionreich und spannend. Ich fieberte mit, ob eine Lösung gefunden werden kann. Gewagte Pläne werden geschmiedet, deren waghalsige Umsetzung mich durch die Seiten fliegen ließ. Schließlich kommt es zu einem letzten, hochspannenden Showdown. Leider empfand ich das Ende als etwas zu dramatisch und als ein kleines bisschen unlogisch. Dennoch hat die Trilogie einen Abschluss gefunden, der mich zufrieden stellen konnte.

„Champion“ ist der finale Band der Trilogie rund um Day und June. Nach einem eher ruhigen Einstieg, in dem Möglichkeiten abgewogen und Pläne geschmiedet werden, wurde es bald actionreich, die Zeit läuft den Protagonisten davon und sie müssen um das kämpfen, was sie lieben. Marie Lu hat mit diesem Buch den spannenden Abschluss einer gelungenen Trilogie geschaffen, die im Regal von Dystopienfans nicht fehlen sollte!
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am 8. Juli 2014
Inhalt:
The explosive finale to Marie Lu's New York Times bestselling LEGEND trilogy - perfect for fans of THE HUNGER GAMES and DIVERGENT!He is a Legend.She is a Prodigy.
Who will be Champion? June and Day have sacrificed so much for the people of the Republic - and each other - and now their country is on the brink of a new peaceful existence. June is back in the good graces of the Republic, working within the government's elite circles while Day has been assigned a high level military position. But when a plague outbreak, deadlier than any other, causes panic in the Colonies, and war threatens the Republic's border cities, the two are thrown back together. June is the only one who knows the key to her country's defence. But saving the lives of thousands will mean asking the one she loves to give up everything he has. (Klappentext, Amazon)

Cover:
Ein sehr schönes Cover. Das Einschussloch habe ich erst auf den zweiten Blick gesehen.

Titel:
Naja, mit dem Titel konnte ich jetzt nicht wirklich viel anfangen. ich meine, mal ernsthaft: Es ist Krieg! Da geht niemand als Champion daraus hervor. Im Grunde gibt es nur Verlierer, auch wenn vielleicht irgendwer gewinnt. Aber mit Sicherheit kein Champion.

Schreibstil:
Im Grunde kann ich mich hier nur wiederholen. Der Schreibstil ist und bleibt einfach toll! Day und June erzählen wieder abwechselnd und ich fand es sogar noch emotionaler als die ersten beiden Bände. Gerade in Bezug auf Days Bruder war er zeitweise nervenaufreibend, aber ein bisschen vorhersehbar.

Charaktere:
Day lebt mittlerweile mit seinem Bruder in San Francisco und möchte eigentlich nur noch seine Ruhe haben. Er leidet unter seiner Krankheit und hat einen extremen Beschützerinstinkt gegenüber seinem Bruder entwickelt. Eden hat mir sehr gut gefallen, der Kleine entwickelt im Laufe der Geschichte eine sehr tiefe Persönlichkeit und man merkt einfach, dass er langsam erwachsen wird. June ging mir in diesem Band leider etwas auf die Nerven. Der Einfluss durch all die Politiker, die sie umgeben, hat sie geprägt und sie wirkt ab und an oberflächlich. Zum Glück ändert sich das gegen Ende wieder. Thomas fand ich übrigens sehr interessant. Seine Persönlichkeit ist definitiv gut ausgearbeitet und sein Fanatismus richtig erschreckend!

Erwähnenswert:
Wer den ersten Band nicht mochte (so wie ich) sollte auf jeden Fall weiterlesen, denn die Bücher werden immer besser.

Stuck in my Head:
“I feel so out of place here. No matter how much money the Republic throws at me, I will forever be the boy from the streets.”

Kriesenreif:
Ich hatte das Gefühl, dass die Konflikte mit den Kolonien am Ende etwas zu undurchsichtig gelöst worden sind. Es war irgendwie nicht so greifbar für mich.

Fazit:
Eine Reihe, die zur Abwechslung mal schlecht begann und dann immer besser wurde. Viele Fragen sind am Ende aufgeklärt worden, die Charaktere haben sich weiterentwickelt und auch die Story weiß zu überzeugen. Dennoch hat es nicht für fünf Sterne gereicht, da mir gerade zum Ende hin etwas gefehlt hat. Es war nicht wirklich greifbar, aber das Wow-Gefühl blieb einfach aus. Dennoch ein guter Abschluss und ich hoffe, die Autorin beglückt uns bald mit neuen Büchern.
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am 3. April 2015
Nachdem ich Band 2 „Schwelender Sturm“ an einem Samstagabend ausgelesen hatte, blieb mir nichts anderes übrig als umgehend die eBook Version von “Champion“ bzw. „Berstende Sterne“ (wie das Buch auf Deutsch heißt) herunterzuladen.

Hinweis VOR dem Weiterlesen: Wer die ersten beiden Bücher noch NICHT gelesen hat, dem empfehle ich meine Rezension vorerst auszulassen, um den Ereignissen nicht vorweg zugreifen und die Lesespannung zu minimieren!

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Das letzte Band der LEGEND-Reihe beginnt knapp 8 Monate nach dem June das Amt des Princepts angenommen hat, dass ihr von Anden angeboten wurde. Day und sein Bruder Eden sind San Francisco gezogen, wo sich Day einer fortwährenden medizinischen Behandlung unterzieht, um seine Krankheit aufzuhalten. Der Kontakt zwischen ihm und June ist rar geworden.

“What’s the point of keeping in touch with a girl you’re crazy about, when you’re dying? The reminder sends a throbbing pain through the back of my head. Its better this way, I tell myself for the hundredth time. And it is. By not seeing her for so long, the memory of how we’d originally met has grown dimmer, and I find myself thinking about her connection with my family’s death less often.“

June arbeitet an der Seite des neuen Electors Anden, der jetzt als Hoffnungsträger im Volk gilt und einen Friedensvertrag mit den Kolonien abschließen will. Commander Jameson und Thomas erwarten im Gefängnis ihre Gerichtsverhandlung – dessen Beschluss Tod durch das Erschießungskommando sein soll.

Thomas: “I will die with honor for sacrificing everything I have – everything – for my country. And yet, Day is the legend, while I am to be executed. (…) It makes no sense.“
June: “You’re wrong. (…) It makes perfect sense. (…) Because Day chose to walk in the light.”

Doch der von Anden so verzweifelt ausgearbeitete Friedensvertrag mit all seinen Bedingungen steht vor dem Aus, als erneut ein Virus ausbricht, für das es kein Gegenmittel zu geben scheint. Die gehetzte Suche nach einer Lösung – die eigentlich direkt vor den Augen aller zu liegen scheint – beginnt, während die erneuten Kriegsdrohungen und Days voranschreitende Krankheit auf ein ungutes Ende hindeuten.
Viel mehr zu berichten, scheint mir schwierig, ohne wesentliche Inhaltsbestandteile zu verraten. Wie schon die beiden Vorgänger ist auch “Champion“ vollgepackt mit spannungsgeladener Handlung. Ich muss gestehen, dass Ende hat mich etwas überrascht – aber ich kann gut damit leben ;-)

Auch das dritte und letzte Band der vielgelobten LEGEND-Reihe von Marie Lu hat mich überzeugt. Die abwechselnd aus Sicht von Day und June erzählte Geschichte sorgt für einen guten Einblick in den unterschiedlichen Gemütszustand der beiden, zeigt deutliche ihre inneren Konflikte auf und fesselt den Leser damit umso mehr.

Fazit: gut gelungener Abschluss einer äußerst spannungsreichen Dystopie-Reihe, die viel Action, Emotionen und Humor beinhaltet und in jedem Bücherregal eines begeisterten YA Lesers stehen sollte.
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am 13. Januar 2015
Auf der deutschen Website der „Legend“ – Trilogie vom Loewe-Verlag kann man einen Test machen, ob man eher wie June oder eher wie Day ist. Soldat oder Rebell? Ich fand das ganz witzig, also habe ich die Fragen beantwortet. Der Test ist ziemlich leicht zu durchschauen, daher war das Ergebnis für mich nicht überraschend: ich wäre auf den Straßen der Republik zu Hause, wie Day. Nicht mal im realen Leben wäre ich eine gute Soldatin, wie könnte ich da je mit June mithalten?

Zum ersten Mal seit ihrer Gründung scheint die Republik in eine bessere Zukunft zu blicken. Nicht nur schaffte Elector Anden die Tests und die Experimente ab, er treibt auch die Friedensverhandlungen mit den Kolonien aktiv voran. Diese werden jedoch jäh unterbrochen, als sich in den Kolonien ein tödliches Virus ausbreitet. Die Regierung ist überzeugt, dass die Republik dafür verantwortlich ist. Sie verlangen, dass Anden ihnen ein Heilmittel liefert, andernfalls drohen sie, die Republik anzugreifen. Doch die Wahrheit ist, dass es kein Heilmittel gibt. In seiner Verzweiflung sieht Anden nur eine Möglichkeit: er ersucht June, Day um Hilfe zu bitten. Sein kleiner Bruder Eden könnte die Lösung sein. June weiß, wie viel sie damit von Day verlangt. Wird er dieses größte aller Opfer erbringen können, um die Republik zu retten?

„Champion“ hat meine Meinung von Marie Lu als Autorin bestätigt. Es ist ein tolles und würdiges Finale ihrer Trilogie, das Junes und Days Geschichte perfekt abschließt. Nach all der Aufregung im Vorgänger „Prodigy“ war ich ratlos, wie es jetzt weitergehen sollte, aber Lu hat wirklich noch einmal tief in die Ideen-Schatzkiste gegriffen und einen Abschluss konstruiert, der mich rundum zufrieden zurücklässt. Ich bin stark beeindruckt, dass die Handlung so natürlich wirkt. Alles, was in „Champion“ passiert, ist eine logische Konsequenz aus den vorangegangenen Bänden. Ich habe nicht erwartet, dass Marie Lus Geschichte so stimmig und rund enden würde.
Als besonders herausragend empfand ich, dass sich die Autorin nicht auf ihrer Vorarbeit ausruht. Stattdessen baut sie das begonnene Bild ihrer Dystopie weiter aus, fügt neue Details hinzu und arbeitet es in einen größeren Kontext ein. Ihre LeserInnen lernen die politische Situation der gesamten Welt kennen, über die Grenzen von Republik und Kolonien hinweg. June besucht an der Seite von Elector Anden die Antarktis, die sich aufgrund der globalen Erwärmung zu einem florierenden, fortschrittlichen Staat entwickelt hat. Dort sind die Lebensumstände noch einmal völlig anders als in der Republik und den Kolonien; ich fand es spannend, dass Lu drei komplett unterschiedliche Gesellschaftssysteme nebeneinander gestellt hat, ohne sie zu offensichtlich zu vergleichen. Den LeserInnen ist es selbst überlassen, Schlüsse zu ziehen und zu entscheiden, welches sie am attraktivsten finden. Ich für meinen Teil würde die Republik wählen. Auch muss ich unbedingt anmerken, dass all die globalen Entwicklungen, die Marie Lu portraitiert, durchaus realistisch sind. Sie scheint das Weltgeschehen aufmerksam zu verfolgen, sodass sie nicht auf abstrakte Zukunftsvisionen zurückgreifen musste, sondern die Tendenzen der Realität in eine überzeugende Dystopie umformen konnte.
Ebenso überzeugend empfand ich die Entwicklung der beiden Hauptcharaktere. Der Unterschied zwischen Day und June im ersten Band der Trilogie und Day und June in „Champion“ ist riesig. Sie durchleben eine wahrhafte Metamorphose. Sie werden beide erwachsen, wenn auch viel zu schnell und viel zu früh. Niemals wäre die June vom Anfang der Geschichte in der Lage gewesen, ein solch selbstloses Opfer zu bringen wie im Finale, obwohl es ihr schlicht und ergreifend das Herz bricht. Auch in meinem Herz hat es hörbar geknirscht, denn Days und Junes Beziehung ist von so viel Kummer geprägt, dass sie nicht spurlos an mir vorbeigehen konnte. Ich habe einige Tränchen für die beiden vergossen, doch zum Glück waren es am Ende hauptsächlich Freudentränen, denn trotz all der Schmerzen ist dieses sehr hoffnungsvoll. Marie Lu glaubt an die Liebe und daran, dass sie alle Gräben überwinden kann – manchmal braucht sie dafür nur ein wenig mehr Zeit.

Was bin ich glücklich, dass ich diese Trilogie nicht nach dem ersten Band abgebrochen habe. Wie viel wäre mir entgangen, wie viel hätte ich verpasst. Ich kann den Hype, der um „Legend“ herum entstanden ist, absolut verstehen. Besonders mit dieser bestechenden Glaubwürdigkeit habe ich nicht gerechnet. Natürlich ist das Finale „Champion“ sehr dramatisch und vielleicht war es auch ein Müh zu viel des Guten, aber ich muss gestehen, Day und June haben mein Herz berührt und dadurch hat mich all das Drama nicht wirklich gestört, auch wenn es mir aufgefallen ist. Letztendlich darf man ja auch die Zielgruppe nicht aus den Augen verlieren.
Ich kann euch „Legend“ guten Gewissens empfehlen. Marie Lu ist eine YA – Autorin, die mit beiden Füßen fest auf dem Boden zu stehen scheint und sich keineswegs in abstrusen Gedankenspielen verliert. Ich werde ihr Schaffen auf jeden Fall weiter verfolgen und freue mich bereits darauf, ihre neue Serie „The Young Elites“ zu lesen.
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am 8. Februar 2014
Ich habe das Buch schon vor einer Weile gelesen und komme jetzt erst dazu eine Rezension zu schreiben.

Die ersten beiden Bücher schafften es schon mich jedes Mal sprachlos zurückzulassen, sobald ich das Buch geschlossen hatte, aber am Ende von Band 2 war das warten auf den letzten Teil beinah unerträglich. Um so schneller musste ich es lesen und wurde nicht enttäuscht.

Marie Lu schafft es die verschiedenen Handlungsstränge zusammen laufen zu lassen und das auf eine spannende Art und Weise. Offene Fragen werden beantwortet und June und Day sehen sich einmal mehr mit der Fragen konfrontiert, was sie eigentlich wollten und ob sie bereit sein einander zu verzeihen. Es gibt einige großartige emotionale Momente im Buch, die wirklich fantastisch geschrieben sind. Sie gehen zu Herz und lassen einen mitleiden.
Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen und freue mich schon auf den Moment, in dem ich die Bücher noch einmal zur Hand nehme und komplett lesen werden.
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am 20. August 2014
I read a lot of books and series, but this trilogy will stay in my heart. The raw emotion in the novel is just absolutely amazing. I even cried at the end, and I am not a person of many tears when it comes to novels. I would recommend this novel to anyone who prefers to read novels that are realistic and keep the reader in the dark until the very last page.
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am 30. August 2014
Mir gefiel die gesamt Reihe sehr gut. Eine Spannende Dystopie die von der Komplexität der Geschichte sowie unerwarteten Wendungen so manch andere übertrifft (Hunger games, Divergent).
Es lohnt sich diese Reihe zu lesen vor allem wenn man ein Fan andere Dystopien mit jungen und starken Charaktären ist.
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am 11. November 2013
The final book of the Legend series does not disappoint. Lu has once again been able to keep this book as fast-paced as the previous two, in fact I think she might of even kicked it up a notch. I was very glad that I had reserved an entire afternoon to read this book instead of how I usually read books which is a couple of chapters every night before I go to bed. I think if I had done that I would have been up at 3am refusing to put it down until I had finished it.

Lu is able to perfect the fine balance between exploring the relationship between Day & June and keeping the characters focusing on the life-threatening events going on around them. Therefore, this book should pleased readers from both the romance-focused and the action-focused camps, without alienating either.

This book is a quick read, approx. 4 hours, but so many events are packed into that time. Lu is able to tie up threads from the previous two books, including some threads you never knew were there, without making anything feel rushed or barely explained. She also expands the world she has created by expanding the events to include Antartica. Never before have I wanted so badly to visit a place that when I stopped and thought about it really replused me. Still a couple of weeks there would be really fun as long as I never let myself think about the long-term effects of living in that kind of society.

The Legend series can be read on so many different levels – first as a gripping, action-packed adventure in a dystopian world, but also secondly as a stark reflection of today’s world. So many nations that are familar to us today can be seen in this novel – a little exagerated to be sure, but still visible. It is for this reason I would love to see this series being studied in high schools.

If you loved the first two books, then this novel does not disappoint. There might be some protests about the ending by those in the romance camp, but there really shouldn’t be. The novel ends exactly the way it should do.

tl;dr summary: A very satisfying conclusion to the Legend series. Make sure to read it during the day, otherwise run the risk of going to sleep in the early hours of the morning.

Re-readability Index: High

Rating: 4 Stars
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