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Champagner und Kartoffelchips: Roman einer Familie in den 50er und 60er Jahren
 
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Champagner und Kartoffelchips: Roman einer Familie in den 50er und 60er Jahren [Taschenbuch]

Horst Bosetzky
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 512 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423210389
  • ISBN-13: 978-3423210386
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 259.640 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Horst Bosetzky
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die neuen Abenteuer des beliebten Helden Manfred Matuschewski zwischen Mauerbau und Studentenrevolte - mit Herz und Schnauze. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Der 1938 in Berlin geborene Soziologe Prof. Horst Bosetzky veröffentlicht auch unter dem Pseydonym -ky seine Hörspiele, Drehbücher und berühmten Kriminalromane. Mit der für ihn typischen Mischung aus Action, unaufdringlicher Milieustudie und scharfer Figurenpsychologie ist es -ky gelungen, den deutschen Kriminalroman aus der Abhängigkeit der angelsächsischen Vorbilder zu befreien. 1991 wurde -ky zum Vorsitzenden der Krimiautorenvereinigung DAS SYNDIKAT gewählt, die ihm für seine Verdienste um den deutschen Kriminalroman 1992 den "Ehrenglauser" verlieh. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der durch seine unter dem Pseudonym -ky verfassten Kriminalromane über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gewordene Soziologieprofessor aus Berlin erzählt auf 500 Seiten des Taschenbuchs „Champagner und Kartoffelchips" den dritten Teil seiner Lebensgeschichte. In Ich-Form, als „Manfred Matuschewsky", durchlebt und durchleidet er Lehrjahre bei Siemens und das anschließende Soziologiestudium, so dass er aus eigener Erfahrung bestätigen kann: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre". In jedem Satz wird seine soziale und emotionale Verbundenheit mit Berlin deutlich. Die konfliktbehaftete Zeit des eigenen Erwachsenwerdens, wie Hoffen auf ein erfülltes Liebesleben, Bangen nach unausweichlichen Enttäuschungen und die Suche nach beruflicher Orientierung wird zum Teil sich selbst nicht schonend, aber durchweg erfrischend, offengelegt und verknüpft mit alltäglichen und besonderen Geschehnissen in Familie und Bekanntschaft. Deutlich wird dabei auch, welche Auswirkungen die Teilung der Stadt durch den Mauerbau am 13. August 1961 auf das Zusammenleben hat. Die für einen Krimiautor typische Wiedergabe genauer Beobachtungen des Lebens und Lernens in dieser von Widersprüchen gespickten Stadt führt zum einen zu hohen Wiedererkennungswerten bei alten und jungen Berlinern. Für Neu-Berliner zum anderen ein Stück spannender Zeitgeschichte, das helfen kann, Berlin und seine „Ureinwohner" zu verstehen. Gleichwohl ergeben sich durch einige der detailgetreuen Wiedergaben gelegentliche Längen. Entschädigt wird der Leser durch die unterhaltsame Darstellung der menschlichen Stärken und Schwächen: seiner eigenen, denen der Familie, der Freunde, Vorgesetzten und Kollegen. Trotz Verfremdung vieler, aber nicht aller Namen und Verlegung von Orten um zum Teil nur wenige Meter werden sich noch lebende Zeitzeugen so wiedererkennen und erinnern können wie der Rezensent. Ein lesenswertes Buch für längere Zugfahrten, z.B. für Pendler zwischen Bonn und Berlin...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von andante VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dies ist nun die Fortsetzung, der dritte Teil von Manfred Matuscheskis bewegtem Leben in Berlin. Wenn dieses Buch einen roten Faden hat, ist es wohl der Verlust von all dem, was man mit Erwachsenwerden verliert. Dagegen ist kein Kraut gefeit und auch Manfred muss sich ihm ergeben. Er genießt es auf seine Weise, wobei der Genuss durch die Abwesenheit einer ständigen weiblichen Begleitung getrübt ist. Aber auch dieses Problem ist am Ende gelöst, die geliebte Oma stirbt und das Kindheitsparadies bleibt bis auf weiteres durch den Bau der Berliner Mauer nur noch selten erreichbar. Es ist nicht nur die persönliche Geschichte, die Bosetzky beschreibt, sondern westdeutsche, insbesondere Berliner Geschichte von unten, aus dem Blickwinkel der kleinen Leute, die sich ihr Leben eingerichtet haben, aber nicht nach oben kommen. Manfred aus dem Neuköllner Hinterhof schafft den Aufstieg ohne sich seiner Herkunft zu schämen. Er ist stolz darauf, liebt seine Eltern und wird wiedergeliebt mit allen Fehlern. Was das Buch so nett macht ist die Ironie, mit der „unser" Held beschrieben und dargestellt wird. Der Autor beobachtet gut, sich selbst und andere und stellt die Menschen aus seinem Blickwinkel dar. Das ist ihm einfach gut gelungen. Wie auch die anderen Bände ist dieser Roman sehr lesbar und unterhaltsam geschrieben. Während des Lesen kann man sich an viele Dinge aus dem Alltagsleben erinnern, die einem auch so oder so ähnlich begegnet sind, aber längst im Nebel der Zeit verloren gingen. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und freue mich auf die nächsten Bände.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Berlin zur Zeit des Mauerbaus - ich denke, wer das erlebt hat, der schleppt ein Leben lang mit dieser Erfahrung herum. Horst Bosetzky hat das Schreiben wie eine Therapie benutzt und auf recht unterhaltsame Weise seine Erlebnisse in dieser Zeit geschildert. Der Verlust seines "Schmöckweitzer Paradies'"ist sicher vielen Berlinern aus der Seele geschrieben. Schön sind auch die verschiedenen Reisen, die er als Siemens-Lehrling und später als Student erlebt. Aber wie ein roter faden zieht sich auch hier seine Angst zu Versagen durch das Buch - sei es im Berufsleben oder bei der Suche nach dem kleinen privaten Glück.
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