Auf die (für Helloween) eher schwache "Pink Bubbles..." folgte '93 die wohl aussergewöhnlichste Platte der Kürbisse.Vollkommen von dem gelöst was sie bekannt machte und vorallem weit weg von den Erwartunten vieler Fans veröffentlichte man ein eher dem Pop/Rock zuzuordnendes Werk:CHAMELEON.Für die Band im nachhinein ein Desaster,doch immerhin noch für viele (ich rede von den nicht "Sceuklappen-Fans"-her mit euren bösen Briefen!)das anspruchvollste Helloween-Album.Vergleiche mit Vor- und Nachfolgern sind nicht möglich.Auf diesem Album steht ein guter Song nach dem anderem .Beginnend mit dem Rocker "First Time", der zum mitsingen einläd und von dem Lied der Lieder (When the Sinner) einer kompliziert aufgebauten, sagen wir Mittempohymne gefolgt wird.Danach hat das Album seinen einzigen Tiefpunkt, in der viel zu kitschigen Ballade "i Don't Wanna Cry No More"."Crazy Cat" lässt uns mit seiner naiven und unkomplizierten Art aber wieder glücklich werden(guter Rocksong)."Giants", "Revolution Now"(mit dreist entliehenen Mittelteil-San Francisco (Be sure to wear some flowers in your hair) written by John Philips)), "Music", "Step out of Hell", "I believe" und longing sind allesamt Kleinkunstwerke, die an Orginalität nicht zu überbieten sind.Fehlt noch die (für meine Begriffe) beste Ballade allerzeiten "Windmill"-wirklich traurig.Irgendwo schade, dass Michael Kiske danach gehen musste.Fazit:Nicht jeder Helloween-Fan der Anfangstage liebt diese Werk doch es hat mehr Aufmerksamkeit verdient als es bislang erhalten hat.