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Chameleon (Exp.ed.) Doppel-CD

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Audio-CD, Doppel-CD, 17. März 2009
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Produktinformation

  • Audio CD (17. März 2009)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Pias UK/Bmg Rights Management/Sanctuary (rough trade)
  • ASIN: B000E8NQN6
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. First Time
  2. When The Sinner
  3. I Don't Wanna Cry No More
  4. Crazy Cat
  5. Giants
  6. Windmill
  7. Revolution Now
  8. In The Night
  9. Music
  10. Step Out Of Hell
  11. I Believe
  12. Longing

Disk: 2

  1. I Don't Care You Don't Care (Taken From Single 'When The Summer')
  2. Oriental Journey (Taken From Japan Only Single 'When The Summer')
  3. Cut In The Middle (Taken From Single 'Windmill')
  4. Introduction (Taken From Single 'Windmill')
  5. Get Me Out Of Here (Taken From Single 'Windmill')
  6. Red Socks And The Smell Of Trees (Taken From Single 'I Don't Wanna Cry No More')
  7. Ain't Got Nothin' Better (Taken From Single 'I Don't Wanna Cry No More')
  8. Windmill (Previously Unreleased Demo Version)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Helloween nach ihrem Erfolgsalbum Keeper Of The Seven Keys II (1988) zwischen zwei Plattenfirmen gerieten und dadurch letztlich eine 4-jährige Zwangspause einlegen mussten, kam ihnen aus unerfindlichen Gründen der stilistische rote Faden abhanden, der die Band zur erfolgreichsten deutschen Metal-Band der späten 80er-Jahre gemacht hatte.

Ihr Comeback-Album Pink Bubbles Go Ape (1992) klang seltsam orientierungslos, und auch Chameleon (1993) ist weder Fisch noch Fleisch. Manchmal blitzen die alten Speed Metal-Trademarks noch auf, manchmal wird schön hart gerifft, aber größtenteils verstricken sich die Hanseaten in einem unangenehm glatt polierten, auf Mainstream-Tauglichkeit getrimmten Wirrwarr, das nur selten überzeugen kann. Dass die Herren Weikath & Co. auch zahlreiche interessante Experimente auf der Scheibe untergebracht haben, spricht für die Band, allerdings gelingen die Tüfteleien leider nur in den seltensten Fällen. Die frühen Helloween-Alben sind eine ganze Klasse besser, und auch spätere Scheiben wie Master Of The Rings und The Time Of The Oath kann man weitaus unbedenklicher weiterempfehlen. --Michael Rensen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Stereoplay

Wandlungsfähig wie ein Chamäleon bewegen sich die Hamburger Hardrocker helloween zwischen Power-Pop und angestammten Heavy-Metal-Schemen. AufH "Chameleon" kommen selbst innerhalb eines Songs mehrere Sound- Schattierungen zum Zug. "Giants" beginnt mit einem Gitarren-Gewitter und mündet in einem melodischen Rockfluß. Noch softer ist die fast schon übertrieben gefühlvolle Ballade "Windmill". Kontrapunkte setzen Helloween mit dem High-Speed-Rock "Crazy Cat" und dem bluesigen "Music". Nicht so flexibel und experimentierfreudig geben sich die Glam-Rocker Kiss bei "Kiss Alive III" (Phonogram 514 936-2, AAD, 73:05, I:05-06, K:05-06, R:05). Die dritte Live-Tour der schrillen Kapelle geriet zur routinierten Nabelschau mit Krachern wie "I Was Made For Loving You" und einigen wenigen neuen Songs wie "God Gave Rock'n'Roll To You". Ambitionierter klingt das dritte Album der amerikanischen Band Winger "Pull" (Atlantic/Eastwest 7567-82485-2, AAD, 47:10, I:06-07, K:07, R:06) verknüpft geschickt Rock-Ideen der 70er Jahre mit aktuellen Sounds - am stärksten: die Ballade "Who's The One", der fulminante Kracher "Jungyard Dog (Tears Of Stone)" und das progressive "Blind Revolution Mad", das im Rhythmus an Led Zeppelin erinnert. Eine große Illusion bleibt das CD-Debüt "Big Illusion" (ASP 9201/ARIS, ADD, 38:24, I:04-06, K:05, R:04) der Pforzheimer Nachwuchsband Mason. In enger Anlehnung an amerikanische Mainstream-Muster entwickelt das Quartett keine Eigenständigkeit und klingt stets wie die x-te Survivor-Kopie. ** Interpret.: 06-08

© Stereoplay -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 29. Januar 2000
Format: Audio CD
Auf die (für Helloween) eher schwache "Pink Bubbles..." folgte '93 die wohl aussergewöhnlichste Platte der Kürbisse.Vollkommen von dem gelöst was sie bekannt machte und vorallem weit weg von den Erwartunten vieler Fans veröffentlichte man ein eher dem Pop/Rock zuzuordnendes Werk:CHAMELEON.Für die Band im nachhinein ein Desaster,doch immerhin noch für viele (ich rede von den nicht "Sceuklappen-Fans"-her mit euren bösen Briefen!)das anspruchvollste Helloween-Album.Vergleiche mit Vor- und Nachfolgern sind nicht möglich.Auf diesem Album steht ein guter Song nach dem anderem .Beginnend mit dem Rocker "First Time", der zum mitsingen einläd und von dem Lied der Lieder (When the Sinner) einer kompliziert aufgebauten, sagen wir Mittempohymne gefolgt wird.Danach hat das Album seinen einzigen Tiefpunkt, in der viel zu kitschigen Ballade "i Don't Wanna Cry No More"."Crazy Cat" lässt uns mit seiner naiven und unkomplizierten Art aber wieder glücklich werden(guter Rocksong)."Giants", "Revolution Now"(mit dreist entliehenen Mittelteil-San Francisco (Be sure to wear some flowers in your hair) written by John Philips)), "Music", "Step out of Hell", "I believe" und longing sind allesamt Kleinkunstwerke, die an Orginalität nicht zu überbieten sind.Fehlt noch die (für meine Begriffe) beste Ballade allerzeiten "Windmill"-wirklich traurig.Irgendwo schade, dass Michael Kiske danach gehen musste.Fazit:Nicht jeder Helloween-Fan der Anfangstage liebt diese Werk doch es hat mehr Aufmerksamkeit verdient als es bislang erhalten hat.
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Format: Audio CD
Im Helloween-Backkatalog befindet sich kein verhassteres Werk als das 1993 veröffentlichte "Chameleon" - lediglich das Akustik-Jubiläumsalbum "Unarmed" kann da gleichziehen. Der Grund für diesen Abscheu ist in beiden Fällen nicht die Qualität der Musik, sondern die schiere Tatsache, daß im Metal-Bereich alle Bands, die aus Schema F herausfielen, automatisch verteufelt und als kommerzieller Sell-Out abgetan werden müssen. Man weiß ja nie, ansonsten kommt der Götz und nimmt einem die liebgewonnene Kutte wegen Untrueness weg.

Freilich, 1993 war mit traditionellem Metal eh kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Die alten Helden waren entweder in den Grunge oder Crossover abgewandert, kopierten Metallicas "Black Album", Pantera oder lösten sich gleich ganz auf. Man kann Helloween deshalb auch schwerlich krumm nehmen, daß auch sie nach anderen Ausdrucksmöglichkeiten suchten. Dabei gingen sie im Prinzip lediglich den mit "Keeper II" (siehe "Dr. Stein", "Rise And Fall", "Livin' Ain't No Crime" und "We Got The Right", die stilistisch alle auch immer noch auf Chameleon gepasst hätten) eingeschlagenen Weg weiter, weg vom Speed Metal der frühen Jahre, hin zu abwechslungsreichem, unkonventionellem Hardrock mit schwerer Bombast-Schlagseite und jeder Menge genrefremder Ideen.

Der Opener "First Time" ist noch eine klassische Helloween-Mitsingnummer, wenn in "When The Sinner" plötzlich die Kick Horns (u.a. Chris Rea, Rolling Stones, David Gilmour, a-ha) für authentisches, swingendes Soul-Pop-Feeling sorgten, war es für Death Metal Norberto vermutlich bereits durch.
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Format: Audio CD
Dieses Album wird wohl auf ewig das am meisten diskutierte Album von Helloween bleiben, ist es doch eine fast komplette Abkehr vom alten Stil, der die Band so berühmt gemacht hat. Bis auf den Opener "First Time" gibt es eigentlich keinen einzigen Track, der an alte Alben wie Keeper 1&2 erinnert. Somit endete das ganze in einem kommerziellen Desaster, und im Rauswurf von Sänger Michael Kiske, der den Stilwechsel zum großen Teil zu verantworten hatte. All das ändert aber nichts daran, dass es ein wirklich brilliantes und aussergewöhnliches Album ist, welches man auf jeden Fall gehört haben sollte, auch dann, wenn man der Musik von Helloween sonst nichts abgewinnen kann. Hier reiht sich wirklich ein Highlight an das nächste, kaum ein Song ähnelt dem anderen, und doch sind fast alle absolut gelungen. Als Beispiel seien genannt, die erste Single "When the Sinner" das spacige "Giants", sowie die wunderschöne Ballade "Windmill". Das beste gibt es allerdings zum Schluss, "I believe" ist ein großartiges Epos, welches zum Nachdenken anregt und einen wunderschönen Mittelteil aufweist. "Longing" ist ein Song, den ich einfach schwer beschreiben kann, langsam, dramatisch, und von einer unglaublichen Intensivität und mit der wohl besten Gesangsleistung von Michael Kiske seiner gesamten Karriere. Dieser Song lässt mich seit 1993 nicht mehr los.

Ich kann allen nur raten, die Scheuklappen mal abzulegen und sich auf dieses Albun einzulassen. Der Kauf lohnt sich nun ganz besonders da dieser Exp. Ed. noch eine Zusatzdisk mit 8 Bonustracks beiliegt. Diese erreichen zwar selten die Qualität der regulären Albumtracks, sind aber dennoch eine willkommene Bereicherung.
4 Kommentare 20 von 24 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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