Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Chamäleon Cacho [Gebundene Ausgabe]

Raúl Argemí , Susanna Mende
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Broschiert EUR 8,90  

Kurzbeschreibung

Juli 2008
Wie soll man jemandem trauen, der sein Gedächtnis verloren hat?

Alles ist wie ausgelöscht, als der Journalist Manuel Carraspique nach einem schweren Verkehrsunfall aus dem Koma erwacht. Man hat ihn ins Krankenhaus eines argentinischen Provinznestes gebracht, wo er, ans Krankenbett gefesselt, vor sich hin deliriert. Bis er begreift, wer im Bett neben ihm liegt: ein bis zur Unkenntlichkeit entstellter indianischer Exorzist, der im Wahn seine Familie niedergemetzelt haben soll.
Manuel wittert die Story seines Lebens und bringt seinen Bettnachbarn zum Reden. Haarsträubendes kommt ans Licht, und immer wieder fällt der Name »Cacho« - ein Priester, ein Dealer, ein während der Diktatur gefürchteter General? Ein atemberaubendes Verwirrspiel nimmt seinen Lauf, bei dem die Grenzen zwischen Erinnern und Vergessen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu verwischen drohen.
Dies ist der bewusst gewählte Erzählstil eines Autors, der in der Zeit der Militärdiktatur selbst zehn Jahre lang politischer Gefangener war.

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293003877
  • ISBN-13: 978-3293003873
  • Originaltitel: Penúltimo nombre de guerra
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.019.988 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der versoffene Journalist Manuel wacht nach einem Autounfall in einem argentinischen Krankenhaus auf, und das einzige, woran er sich erinnern kann, ist sein Name. Im Bett nebenan liegt ein Indio, der in religiösem Wahn gemordet haben soll. Manuel wittert eine Story, und so beginnt er eine doppelte Recherche: Er erforscht die Umstände seines Unfalls und horcht zugleich seinen Bettnachbarn über das Verbrechen aus. Beide Geschehnisse haben mit einem Mann namens Cacho zu tun, dem titelgebenden Chamäleon, das mal als Priester, mal als Drogenhändler auftritt und hinter dem sich womöglich ein ehemaliger Folterer des Militärs verbirgt. Mit einem klassischen Crime-noir-Plot beginnt dieses schmale Buch, erzählt im ebenso kargen wie schönen Stil, der für das Genre typisch ist: "Orlando hatte ein paar Tabletten eingeworfen, was ihn in einen seligen Zustand versetzte, als würde Gott an seinem Hemd zupfen und ihn um ein Autogramm bitten." Dann aber zieht der Autor seinen Lesern Satz für Satz den Boden unter den Füßen weg. Der Held eines Krimis ist dazu da, Fragen zu beantworten - hier aber verbergen sich hinter jeder Antwort neue Rätsel. Argentinien erscheint als ein Land, das von Psychopathen, Junkies und korrupten Beamten bevölkert ist; von Menschen, die mit Wunden herumlaufen, die in den Jahren der Militärdiktatur geschlagen wurden und sich nicht schließen mögen. Was als Krimi beginnt, endet als existenzialistischer Alptraum, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse, Vergangenheit und Gegenwart verwischen. (arm) -- kulturnews.de

Über den Autor

Raúl Argemí, geb. 1946 in La Plata, Provinz Buenos Aires, ist ein argentinischer Journalist und Schriftsteller. Als politischer Häftling saß Argemí ab 1974 zehn Jahre im Gefängnis. Erst als mit Präsident Raúl Alfonsín das Regime von General Jorge Rafael Videla beendet wurde, änderten sich die Verhältnisse, und Argemí kam 1984 wieder frei. Für einige Zeit lebte Argemí in Buenos Aires, um dann als Journalist und Redakteur für insgesamt 15 Jahre nach Patagonien zu gehen. 2000 ging Argemí nach Spanien und ließ sich in Barcelona nieder.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
3.5 von 5 Sternen
3.5 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrend und raffiniert 2. Januar 2011
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
In einem argentinischen Provinzhospital erwacht ein Journalist nach einem Verkehrsunfall, unfähig, sich zu bewegen und vollgepumpt mit Medikamenten.
Im Nebenbett liegt ein bis zur Unkenntlichkeit verbrannter indianischer Exorzist, der anfängt, im Delirium zu reden.
Ein gefundenes Fressen für einen Journalisten, denn die Rede ist von Cacho, genannt 'Das Chamäleon', einem Schwerverbrecher, der die Namen und Identitäten wechselt wie andere ihr Hemd. Ist der Sterbende es vielleicht sogar selbst?
Ich fand die Geschichte erst einmal völlig verwirrend. Im Delirium über unterschiedliche Personen und über unterschiedliche Identitäten des Chamäleons Erzähltes wechselt so schnell mit der Beschreibung der Gegenwart, dass ich beim Lesen manchmal selbst das Gefühl hatte, im Delirium zu sein.
Aus dem ich am Ende mit einem Knall erwachte, so überraschend ist es. Und plötzlich wurde alles Vorhergehende verständlich.
Ein etwas anderer und sehr raffiniert geschriebener Krimi, der so ganz nebenbei die Probleme der argentinischen Gesellschaft andeutet.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3.0 von 5 Sternen Chamäleon oder doch nur eine Filzlaus? 17. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Nach einem schweren Verkehrsunfall erwacht der Journalist Manuel im Krankenhaus. Neben ihm liegt das Chamäleon Cacho, ein wandelbarer zwielichtiger Genosse. In seinem Medikamenten-Delirium wittert er in der Lebengeschichte von Cacho die Geschichte seines Lebens. Cacho ist ein wahres Chamäleon, das sich seiner Lebensumgebung perfekt anpaßt und immer einen Weg findet andere Menschen um den schnöden Mammon zu bringen. Und zum Schluß gibt es eine böse Überraschung.

Raúl Argemí schreibt im Nachwort "Es gibt keine Antworten, nur noch mehr Fragen". Es trifft den Kern der Geschichte, denn mir war die Geschichte zu verwirrend. Und damit meine ich nicht mal den Schluß, der durchaus offen gelassen werden kann. Es ist kein schlechtes Büchlein, aber auch keines das mich 100 Prozent in seinen Bann gezogen hat. So kann ich ihm auch nur 3 Sterne zubilligen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar