Kurzbeschreibung
Antoine Tamestit gibt auf dieser CD zwei Kompositionen für Viola zum Besten: Eine Transkription der Partita Nr. 2 für Violine von Johann Sebastian Bach und die Sonate für Viola (Brácsaszonáta) von György Ligeti. Bach übt eine magische Anziehungskraft auf den Altviolinisten aus, der es als faszinierende Aufgabe versteht, Werke von Bach und Ligeti aufeinanderfolgend zu spielen. Zudem ist eine gewisse Parallele beider Stücke anhand der Satzbezeichnung Chaconne zu erkennen. Bachs Partita ist eine Aneinanderreihung verschiedener Tänze, wobei typischerweise die Chaconne den Abschluss des Werkes bildet. Diese Chaconne ist die bekannteste ihrer Gattung. Auch Ligetis Sonate wird mit der Chaconne Chromatique beendet. Während Bach eine Vielfalt an Rhythmen artikuliert, wird bei Ligeti stets ein Grundrhythmus beibehalten, dafür gibt es bei ihm eine harmonische Vielfalt, gar eine Explosion der Harmonien.
Biographie der Mitwirkenden
Vor seinem Violastudium widmete sich der 1979 in Paris geborene Antoine Tamestit dem Violinenunterricht. Von 1996 bis 1999 besuchte er das Pariser Konservatorium, um Viola zu studieren. Im Jahr 2000 gewann er den ersten Preis beim Maurice-Vieux-Wettbewerb in Paris und lernte seine zukünftige Lehrerin Tabea Zimmermann kennen. Es folgten weitere erste Preise beim William Pimrose Wettbewerb (2001), beim Young Concert Artists Audition (2003) und beim ARD-Wettbewerb (2004).