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Erotische Nachhilfestunden auf höchstem Niveau? Verführung pur oder der Beginn einer unmöglichen Liebe?
Betörende Blicke, atemberaubende Schönheiten und aufregend-sinnliche Verwicklungen: Paris - die mondänste Stadt Europas, Mekka der Reichen und Mächtigen, der Künstler und Intellektuellen, Hauptstadt opulenter Dekadenz und käuflicher Liebe. Doch was geschieht, wenn die souveränste Regentin männlicher Leidenschaften selbst von der Liebe gepackt wird?
Nach fast 20 Jahren ist das Erfolgsteam von Gefährliche Liebschaften wieder vereint. Stephen Frears, Michelle Pfeiffer und Christopher Hampton schaffen mit Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten ein glamouröses Sittenbild der Belle Époque. Frears kreiert ein Meisterstück an Genauigkeit und scharfer Milieubeobachtung. Die verschwenderisch-üppige Liebesgeschichte Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten wird am 11. März 2010 von Prokino gemeinsam mit ihrem Vertriebspartner Eurovideo auf DVD veröffentlicht.
Die DVD erscheint in einer aufwendigen Sonderedition mit umfangreichem Booklet.
Die prachtvoll ausgestatte Romanverfilmung erzählt die Geschichte der in die Jahre gekommenen Edelkurtisane Léa de Lonval (Michelle Pfeiffer; Gefährliche Liebschaften), eine der schönsten und geistvollsten Frauen Frankreichs. Kronprinzen, Erzherzöge und Industriekapitäne aus aller Welt wetteiferten um ihre Gunst, doch Léa beschließt, sich aus dem Geschäft der käuflichen Liebe zurückzuziehen. Im Paris der Jahrhundertwende lebt sie in unbeschreiblichen Luxus. Auf Wunsch ihrer ehemaligen Kollegin und Rivalin Madame Peloux (Kathy Bates; Zeiten des Aufruhrs) weist Léa deren verwöhnten Sohn Chéri (Rupert Friend; Stolz und Vorurteil) in die Kunst des Lebens und der Liebe ein. Doch was als spielerischer Flirt, als kleine erotische Nachhilfestunde beginnt, wird zu einer leidenschaftlichen Beziehung, die mehr als sechs Jahre andauert. Die Tiefe ihrer Gefühle wird Léa und Chéri erst bewusst, als Chéri auf Wunsch seiner Mutter die wohlhabende Edmée (Felicity Jones; Wiedersehen mit Brideshead) ehelichen muss. Und was mit verführerischer Leichtigkeit begonnen hat, endet mit gebrochenen Herzen…
Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten meistert es, zynische Dialoge, elegante Wortgefechte und sarkastische Kommentare in einer unvergesslichen Komödie zu vereinen, der es trotzdem gelingt, hinter die Fassade seiner Charaktere zu blicken. Lassen Sie sich die Opulenz und Dekadenz mit der Stephen Frears (Die Queen, Gefährliche Liebschaften)die Colette Romane Chéri und Chéris Ende verfilmt nicht entgehen - eine Komödie der Eitelkeiten, der Eleganz und der ganz großen Gefühle.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebe und Lust in der Belle Epoque,
Von Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten (Mediabook) (DVD)
Ich fürchte, der Film gewinnt seinen Reiz genau daraus, dass hier einige der besonders unbarmherzigen Wahrheiten des Lebens besonders schonungslos dargestellt werden.Wie so vieles Handwerk kann sich auch das der Kokotte zu einer Kunstform weiter entwickeln. Und in diesem Fall hängt die Kunstfertigkeit natürlich nicht mehr vom Aussehen oder anderen Oberflächlichkeiten ab. Mit Menschen umzugehen, das muss die erfolgreiche Frau einfach draufhaben. Denn "Männer sind alle merkwürdig", so ähnlich wird es im Film formuliert. Und deshalb nimmt man diese Männer eigentlich nicht ernst, verliebt sich nicht in sie, sondern manipuliert sie, beutet sie aus und macht sie vielleicht sogar dabei glücklich. Eigentlich eine wunderbare Kunstform, von der ich mich frage, ob sie heute noch so praktiziert wird, und wenn ja, in welcher Form. Der Film erlaubt nun einen Einblick in das Leben einer solchen Kokotte am Ende ihrer Laufbahn. Schön ist sie, reich ist sie inzwischen auch. Und mit einem gnadenlosen Humor ist sie gesegnet, vor dem sich niemand in ihrer Umgebung in Sicherheit wiegen kann. Ihre Spitzen gegenüber den alten Berufskolleginnen, in deren Kreisen sie sich nach wie vor bewegt, treffen leise aber hart. Tatsächlich sorgen diese Dialoge für unglaublich viel Spaß im Film. Der Zuschauer erlebt hier eine Zwangsgemeinschaft ausgestoßener Halbwelt, die aneinander leidet und sinnlose Machtkämpfe führt. Das aber auf sprachlich höchstem Niveau. Doch eine Schwäche teilt sie mit ihren Berufskolleginnen. Es ist das Alter, dessen man sich weder mit eleganter Kleidung, noch mit Disziplin beim Essen, noch mit Charme erwehren kann. Auch ein schöner Körper verändert sich, verfällt möglicherweise aus der Sicht seiner Besitzerin. Verfällt er auch aus der Sicht eines begehrenden Mannes? Diese Frage sorgt für Unsicherheit bei der sonst so erfahrenen Frau. Denn vielleicht hat sie während ihrer Laufbahn etwas zu viel über die Männer gelernt, und sie weiß deshalb, dass deren Lust durch die Jugend angezogen wird. Und daher ist sie der Liebe ihres jüngeren Geliebten nicht mehr sicher. Und deshalb vielleicht auch nicht mehr ihrer eigenen Liebe zu ihm. Das Scheitern der Beziehung zwischen der älteren, erfahrenen Frau und dem dandyhaften Jüngling erzählt der Film sehr effizient, in kurzen, sehr verdichteten Szenen. Die üblichen Klischees einer Romanze werden hier sorgsam vermieden. Der Film ist kurz, wirkt auch so, und deshalb gibt es auch kaum eine Sekunde, in der der Zuschauer nicht gefesselt ist. Für ein Beziehungsdrama ist "Cheri" deshalb ein durchaus aufregender Film geworden. Das man dann noch nebenbei großartiges Ausstattungskino zu sehen bekommt, mit schönen Häusern, Kostümen und vor allem Gärten (ein Verweis auf die schöne Kunst der Epoche, in denen diese eine wichtige Rolle spielen) sei hiermit geschenkt. Am Schluss fragt man sich dann, ob die Stars unserer Zeit nicht doch etwas mit den Stars der Belle Epoque, also den berühmten Kokotten gemeinsam haben. Hier spielt schließlich Michelle Pfeiffer, eine wunderschöne Frau, die aber etwas in die Jahre gekommen ist. Die schlank erscheint, manchmal strahlend, manchmal auch etwas müde. Spielt sie sich in einigen Momenten nicht doch einfach selbst? Aber wer weiß das schon. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Amüsant,
Von
Rezension bezieht sich auf: Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten (Mediabook) (DVD)
Die Geschichte einer Kurtisane, die einen jungen Dandy in die Geheimnisse der Liebe einführen soll, und sich dann in diesen Mann verliebt. Heiter erzählt und gut anzuschauen, bissige Dialoge, schöne Bilder, und eine erzählenswerte Geschichte.Der Film lebt vor allen von den Schauspielkünsten der Hauptdarstellerin und der liebevollen Ausstattung des Films. Die 'Gefährlichen Liebschaften' - der selbe Regisseur und die selbe Hauptdarstellerin - gefiel mir persönlich besser, nichtsdestotrotz ist der Film sehenswert. Ich werde ihn mir gerne ein zweites Mal anschauen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Untertitel sehr wichtig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Chéri - Eine Komödie der Eitelkeiten (DVD)
Die bereits in die Jahre gekommene Lea bekommt den Auftrag den 19 jährigen Sohn einer Kollegin in die Liebeskunst einzuweihen, woruas sich eine leidenschaftliche Affäre ergibt.Dass die Liebesbeziehung 6 Jahre dauert und durch eine Eheschließung der Mutter mit einer jungen Tochter aus gutem Hause sehr abrupt beendet wird, gibt der Geschichte die nötige tragische Note. Die sagenumwobene Belle Epoque bildet den Rahmen für diese Amour fou. Michelle Pfeiffer ist nicht nur umwerfend schön, sondern liefert auch eine perfekte schauspielerische Leistung ab. Die Eitelkeiten dieser Epoche provozieren mitunter und so halte ich den Untertitel für sehr wesentlich "Komödie der Eitelkeiten", den man sich mitunter auch während dem Film im Bewusstsein halten muss...sonst wirkt er manchmal etwas zu "schnöselig". Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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