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Ceremony of Opposites
 
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Ceremony of Opposites

28. Januar 1994 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 28. Januar 1994
  • Erscheinungstermin: 28. Januar 1994
  • Label: Century Media
  • Copyright: (C) 1994 Century MediaThis label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved.(C) EMI Music Germany GmbH & Co. KG
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 35:58
  • Genres:
  • ASIN: B00AD6KFVK
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 89.732 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Matthus Schmid am 12. Oktober 2005
Format: Audio CD
Mit ihrem - soweit ich weiß - dritten Release haben die Schweizer SAMAEL ein meiner Meinung nach wirkliches Pflichtalbum geschaffen. Schon die sehnsüchtig-verbitterten Melodien des ersten Tracks "Black Trip" verleiten zum Betätigen der "Single-Repeat-Funktion". Die einzelnen Stücke bewegen sich im Midtempobereich voran (keine Blastbeats, aber gute Doublebasspassagen), und grooven unglaublich. Die Vocals sind unglaublich gelungen und schaffen es, die Songs einzuleiten, zum Höhepunkt zu führen und ausklingen zu lassen bzw. ständig voranzutreiben; an den Gitarren ist weder vom Sound her noch von der Komposition oder Rhythmik irgendetwas auszusetzen; die Keyboards im Hintergrund sind meistens relativ leise und bereichern die Musik wirklich (das ist ja nicht immer der Fall!); und zuletzt noch zum Schlagzeug: Jede gespielte Note passt wirklich zu den Songs dazu, und Samael versuchen keineswegs, instrumentelles Können zu zeigen, sondern mit wenig Einsatz eine eigene, kraftvolle, dunkle Atmosphäre zu erzeugen. Auch die Texte sind wirklich erwähnenswert (siehe unten), nichtzuletzt deswegen, weil man den Sänger ziemlich gut versteht. In sich geschlossene, zusammenhängende und logische Abfolgen von Songparts machen aus jedem Track ein Musikstück mit Individualität. Auch das Album als Ganzes gesehen ist ein sehr kompaktes Stück Musik, in dem keiner der Songs aus dem Konzept fällt. Kult sind jedenfalls die Nummern: "Black Trip", "Baphomet's Throne" und der Titeltrack.
Und hier noch ein Textauszug:
BLACK TRIP
I've chosen the dark, I've chosen the night
I've lost the hope of loving a day of life
The shades of night belong to me
I'm at one with hell
Dead inside, I watch the time pass
I await the coming of my day
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Arno Gündisch am 9. Januar 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
"Ceremony of Opposites" schließt die erste Schaffensperiode von Samael ab, die mit dem rabiaten Black Metal-Debüt "Worship Him" (eine zeitlose Kultscheibe) ihren Anfang nahm. Mit Black Metal hat Samaels drittes Album so gut wie gar nichts mehr zu tun, es herrscht Düsternis im Midtempo vor, untermalt von Vorphs heiserem Sprechgesang und verstärktem Keyboard-Einsatz. Allein die Texte erinnern noch an vergangene Zeiten (und brachten der Band wegen einer bestimmten Textpassage aus "To Our Martyrs" erheblichen Ärger mit Kirchenkreisen ein). Wer ganz genau hinhört, kann an manchen Stellen schon zukünftige Songstrukturen erkennen-Samael befinden sich ganz klar auf dem Scheideweg, was sich auf die Qualität des Albums keinesfalls negativ auswirkt. Meine Favoriten sind "Son of Earth", "Baphomet's Throne", "To Our Martyrs" und "Ceremony of Opposites" (mit majestätisch düsteren Keyboards). Und ja, Xytras aka Xy spielt tatsächlich noch Schlagzeug...
Die beigelegte EP "Rebellion" bildet eine Brücke zu der elektronisch dominierten Phase der Band, die mit Passage ihren Anfang nahm. Und genau da liegt der Hund begraben. Der Titelsong könnte auch von "Ceremony of Opposites" stammen, die neue Version des Blood Ritual-Songs "After the Sepulture" ist deutlich verfremdeter als das etwas schwachbrüstige Original-leider klingt der Song auch in seinem neuen Gewand nicht viel besser. Ganz überflüssig scheint mir die Coverversion des Alice Cooper-Hits "I Love the Dead"-schwülstiger Gothic ohne den gewohnten Samael-Touch.
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Format: Audio CD
Für mich ist und bleibt "Ceremony of Opposites" eines der besten Alben des vergangenen(wie auch des jetzigen) Jahrhunderts-Punkt! Seine einzigartig musikalischen wie auch lyrischen Qualitäten tragen es weit über die Grenzen des Metal-Genre hinaus, wie ich finde. Als ich dieses Album das erste Mals hörte, war ich geradezu hypnotisiert von der einmalig pechschwarzen, ja morbiden Atmosphäre, die neben den auf Cis gestimmten Gitarren und ihren beinah klassischen Drei-Ton-Akkorden, dem ghulischen Fauchen Vorphallacks, Xytras' bombastischen Schlagzeugmaschinerie und den surreal-subtilen Sampler-Klängen, durchsickert.
Es gibt da keinen Durchhänger bei den Songs. Ein düsteres Gesamtkunstwerk, das in einem durch gehört werden will.

Als Produzent zeichnete Waldemar Sorychta verantwortlich. Er fing die Metaphysik, den Dämon dieser Aufnahme, klanglich perfekt ein und bannte ihn dann bis zum Ende aller Tage auf den Tonträger. Allerdings ging da leider einiges der klanglichen Substanz beim Mastering der CD verloren. Als ich vor einem Jahr die sehr seltene, streng limitierte Original-LP(nicht die laue, griechische Nachpressung!) bei eBay erwarb und auf meinen Plattenteller legte, machte ich richtig große Augen: da waren Stereoeffekte bei Vorph's Gesangspassagen, ein heftiger Bass-Blast aus den Boxen beim Mittelteil meines Lieblingssongs "Crown" und insgesamt soviel mehr Detail, gerade auch in den eher leisen Keyboard- und Samplerpassagen, dass ich nen richtigen Erpelparka hatte! Jedem, der dieses Album so sehr wie ich liebt, und der nen Plattendreher hat, lege ich nahe, sich das 94er Vinyl bei nächstbester Gelegenheit zu krallen! Auflegen, aufdrehen, zurücklehnen und staunen!
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