Aus der Amazon.de-Redaktion
Das Reizvolle an Tanzfilmen sind in erster Linie die Tanzszenen, mit einer zusätzlichen Betonung des Romantischen, das diese Kunstform ausdrückt. Damit macht auch
Center Stage einige Punkte gut, trotz seiner flachen, allzu bekannten Figuren und eines Schema-F-Plots. Aber vielleicht ist gerade diese Flachheit der Grund dafür, dass der Film auf simple Weise Spaß macht.
Die anstrengende Aufgabe, Balletttänzer zu werden, wird hier von einigen gut aussehenden Teenagern vollbracht (die üblichen Tanzfilm-Charaktere), die fast ausschließlich von affektierten Newcomern gespielt werden. Immerhin spielt Amanda Schull Jody Sawyer, die zwar niemals eine begnadete Ballerina werden wird, dafür aber garantiert eine sexy Jazztänzerin ist. Außerdem sind mit von der Partie: das arrogante Genie (Ethan Stiefel), der diktatorische Impresario (Peter Gallagher), der fordernde Lehrer, die Bulimikerin, die Bühnenmutter und weitere Klischeerollen.
Während wir die Protagonisten beobachten, entwickelt sich die Botschaft, dass man das tun sollte, was einem Spaß macht. Jody ist wirklich der Lichtblick. Wenn sie ihre Hemmungen vergisst, setzt sie die Bühne in Flammen. Und das ist der eigentliche Spaß an diesem Film, der von Anfang an nicht wirklich an Ballett interessiert ist. Eine groteske Szene beschreibt wie eine der Tänzerinnen kündigt, weil sie erkennt, dass sie niemals tanzen wollte, sondern nur von ihrer ehrgeizigen Mutter dazu gedrängt worden war. Bei einer Audition sagt sie ihrer Mutter die Meinung. Untermalt wird ihr kleines Drama von der triefenden Musik, die eigentlich ihre Performance begleiten sollte. Am Ende ihrer Rede verlässt sie unter dem unwissenden Applaus des Publikums das Bild. Die Szene ist dermaßen ungelenk, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt als über diese Dreistigkeit, wenn man es so bezeichnen kann, zu lachen. Der Rest des Films ist nicht so überzogen, aber dennoch ungewollt spaßig. --Jim Gay
Video Jakob Kurzinhalt
Knallharter Konkurrenzkampf und große Träume sind angesagt in der renommierten American Ballet Academy in New York. Die hübsche Jody gehört zu einer kleinen Gruppe Auserwählter, denen mit einem Stipendium die große Karriere winkt. Doch der Weg ins Rampenlicht ist steinig - die Ausbildung zeichnet sich durch Strenge und Strafen aus. Kein Wunder, daß die Nerven bei Jody und Co. blank liegen und die Emotionen hochkochen. Doch die jungen Tänzer geben nicht auf. Sie glauben an ihre Träume und Hoffnungen und lassen sich nicht beirren.
Movieman.de
"Center Stage" ist ein geglückter Ballettfilm, der ein wenig den Charme von "Fame" entfaltet, aber in elitereren Kreisen spielt. Feine Unterhaltung für Tanzfreunde.
Moviemans Kommentar zur DVD: Bild und Ton sind perfekt. Das Mastering ist in beiden Bereichen hervorragend. Die Ausstattung mit 23 Minuten von hübscher Quantität und auch die Qualität der Extras ist hoch: Trailer, kurzes Making Of, komplette Ballettszenen, und ein Musikvideo, sowie ein instruktiver Regiekommentar, der Nicholas Hytner als Kenner der Szene entlarvt. "Center Stage" ist ein geglückter Ballettfilm, der ein wenig den Charme von "Fame" entfaltet, aber in elitereren Kreisen spielt. Feine Unterhaltung.
Bild: Das Bild ist bis auf ein ganz dezentes Rauschmanko, das nur in Problemszenen mit überwiegende Beigetönen auftritt, brillant. Selbst in Bewegungsvorgängen bleiben Gesichter scharf (00.13.34) und die Detaitiefe ist brutal. In den Totalen, die die Bühnenauftritte zeigen, die, nebenbei bemerkt, eine greifbare Plastizität zeigen, die selten erreicht wird, in diesen Szenen also bildet die Schärfe die Gesichter der Tänzer immer noch erkennbar ab (01.23.01). Beeindruckend.
Ton: Absolut umfassend und lebensecht. Das Klangbild ist vom kleinsten Spitzenschuh-Tap bis zur brachialen Wiedergabe von Rachmaninovs 2.Klavierkonzert perfekt. Die Kulisse klingt so authentisch, daß sich bei den vielen Übungsszenen Schweißperlen auf der Stirn breit machen, weil man glaubt, dabei zu sein (00.10.02). Glasklar und mit tiefer Dynamik versehen ist die Score-Mischung (00.23.45) und die Ortungsschärfe ist exquisit. Let's dance. --movieman.de
VideoMarkt
Jody hat das große Los gezogen. Sie gehört zu jenen zwölf weltbesten Nachwuchstänzern, die ein Stipendium an der berühmten American Ballet Academy zugesprochen bekommen haben. Nun schwebt sie auf Wolke Sieben, vergießt tagsüber mit eiserner Disziplin im Probesaal ihren Schweiß und genießt abends das Nachtleben Manhattans. Und auch die erste Liebe in Gestalt des Startänzers Cooper Nielsen lässt nicht lange auf sich warten. Doch auf dem Weg zur gefeierten Ballerina muss Jody auch einige herbe Enttäuschungen einstecken...
Video.de
Der Tanzfilm boomt. Nach Bewegungsdramen wie "Dance With Me" oder "Salsa und Amor" beobachtet nun Nicholas Hytner ("Hexenjagd") Ballettproben auf der "Center Stage" und lässt sich dabei kräftig von Alan Parkers Genre-Klassiker "Fame" "inspirieren". Leider ist sein Werk aber reich an Herz-Schmerz-Klischees und arm an Originalität. Gerechterweise muss jedoch gesagt werden, dass das Handwerk stimmt und wegen der guten Tanzeinlagen kaum Langeweile aufkommt. Ein Nischenprodukt für eine Nischengruppe.
Blickpunkt: Film
Jody, Stipendiatin der berühmten American Ballet Academy, probt tagsüber eisern und genießt nachts das Nachtleben Manhattans. Doch auf ihrem Weg zur Ballerina warten auch Enttäuschungen. Tanzfilm im Stil von "Fame".
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Tanzfilm um ein junges Mädchen, das ein Stipendium für eine renommierte New Yorker Ballettschule gewinnt.
Kurzbeschreibung
Knallharter Konkurrenzkampf und große Träume sind angesagt in der renommierten American Ballet Academy in New York. Die hübsche Jody gehört zu einer kleinen Gruppe Auserwählter, denen mit einem Stipendium die große Karriere winkt. Doch der Weg ins Rampenlicht ist steinig - die Ausbildung zeichnet sich durch Strenge und Strafen aus. Kein Wunder, daß die Nerven bei Jody und Co. blank liegen und die Emotionen hochkochen. Doch die jungen Tänzer geben nicht auf. Sie glauben an ihre Träume und Hoffnungen und lassen sich nicht beirren.
Produktbeschreibungen
Eine Gruppe junger und höchst begabter Tänzer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte, erhält die Chance ihres Lebens: Sie zählen zu den glücklichen zwölf Auserwählten, die ein Stipendium an der renommierten American Ballet Academy in New York erhalten. Für die hübsche Jody erfüllt sich damit ein Traum; das gilt auch für ihre unkonventionelle Zimmergenossin Eva, die hyperperfekte Maureen, den sehr verliebten Charly, Erik und Sergei. Doch der Weg zu Ruhm und Rampenlicht ist mit Turbulenzen, Strenge und Strafen gepflastert. Und manchmal führen kleine Missverständnisse zu großen Herzensbrüchen. Aber Jody und ihre Freunde lassen sich nicht beirren - sie sind fest entschlossen, ihre Hoffnungen und Träume