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Centenary Best Sellers - Vier Jahreszeiten (Vivaldi)
 
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Centenary Best Sellers - Vier Jahreszeiten (Vivaldi)

Nigel Kennedy, English Chamber Orchestra Audio CD
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Centenary Best Sellers - Vier Jahreszeiten (Vivaldi) + Kennedy Plays Bach + The Four Elements
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Produktinformation

  • Audio CD (1. Juni 1997)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000002RXL
  • Weitere Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.473 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Die vier Jahreszeiten - Nigel Kennedy,English Chamber Orchestra
2. Interview mit N. Kennedy - Nigel Kennedy,English Chamber Orchestra

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Antonio Vivaldi wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren. Er erhielt Violinunterricht, ließ sich aber zunächst zum Priester weihen. Das schloß damals nicht aus, daß man nicht trotzdem Komponist werden konnte. Trotz seiner leidigen Allergien, die ihm den Sommer immer zur Hölle machten und ihn im Winter erst wieder zum Menschen werden ließen, reiste Vivaldi viel. Quattro Stagioni erschienen 1725 in Amsterdam und zählt zu seinen aufsehenerregendsten Kompositionen.

Die Vier Jahrszeiten wurden für Solovioline, einen vierstimmigen Streichersatz mit Chor und Basso continuo komponiert. Vivaldi ordnete jeder Jahreszeit ein Sonett zu, das der Komposition vorangestellt ist und durch die Musik beschrieben werden soll. Für die Darstellung der Naturereignisse findet er kompositorische Figuren, die zum Vorbild für nachfolgende Komponisten wie z.B. Beethoven wurden.

Kaum ein anderes Werk aus der Barockzeit wird so häufig gespielt und so verschieden dargestellt wie dieses. Nigel Kennedy und das English Chamber Orchestra sind berühmt für eigenwillige und moderne Interpretationen. Kennedy möchte sowohl pedantische Werktreue als auch das Einfließen von zuviel persönlichem Geschmack des Dirigenten bei der Interpretation vermeiden. Er ist begeistert davon, wie stark Vivaldis Kompositionen innere Bilder erwecken, wieviel Energie in den einzelnen Passagen steckt und wie sehr seine Melodien durch Schönheit und Einfachheit betören. Sobald er das Gefühl hat, ein Werk instinkitv voll erfaßt zu haben, versucht er mit allen Mitteln auszudrücken, was er fühlt. Dann bleibt ihm nur noch zu hoffen, daß seinem Publikum das gefällt. Der große Erfolg und die Beliebtheit Nigel Kennedys, der auf einer Stradivari von 1787 spielt, spricht dafür. --Daphne von Unruh

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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bizarres Barock 1. September 2006
Format:Audio CD
Nigel Kennedys (zusammen mit dem English Chamber Orchestra) Interpretation der "Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi ist zum ersten kontroversiell. Mehr oder weniger versierte Musikkenner und (selbsternannte) Hüter des guten "klassischen" Geschmacks wissen allerhand daran auszusetzen (vgl. hier die einschlägigen Rezensionen). Die Nicht-Profis und "Nur"-Hörer loben Kennedys Interpretation über den grünen Klee; für sie ist ausgemacht, dass diese CD zum Besten gehört, was mann/frau jemals gehört hat. Offensichtlich gelingt es kaum, sachlich an die ganze Materie heranzugehen.

Vorweg gesagt: Für Karajans Einspielung mit Mutter habe ich nur ein Wort übrig: katastrophal. Die viel zu langsamen Tempi und der symphonische Einheitsklangbrei, der auf die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts zugeschnitten ist, sind der Tod für jedes Werk aus dem Italien des 18. Jahrhunderts.

Kennedys mit Sicherheit sehr eigenwillige Interpretation der Jahreszeiten kann sich durchaus auf Interpreten-Anliegen des italienischen Concerto des 18. Jahrhunderts berufen: Diente das Soloconcerto unter anderem dazu, die Eigenwilligkeiten, Galanterien, Extravaganzen dieses bizarren Zeitalters musikalisch auszudrücken. Staunen erregende Virtuosität, ungewöhnliche Technik, Effekthascherei, empfindsame Gefühlsregungen etc. all das und vieles mehr prägt das italienische Concerto, in dem ein Soloinstrumentalist einmal zeigen konnte, was er spieltechnisch nicht alles so drauf hat, um sein Publikum in erster Linie zu verblüffen. In diese Tradition begibt sich Kennedy hinein: kontrastreich, mitunter sperrig, verspielt oder auch gewaltvoll... All diese Elemente wollen den Hörer aufschrecken, ihn packen und verblüffen - legitim, wie ich meine. Da kann es auch durchaus vorkommen dürfen, dass man quasi "schlampig" spielt (vor allem beim Spiel der schnellen Passagewerken und typisch vivaldischen Tonfiguren).

Aber Brillianz und Virtuosität ist nicht alles. Denn ob ein Instrumentalist wirklich musikalisches Know-How besitzt, zeigt sich ja nicht unbedingt in der Interpretation der schnellen Ecksätze, wo es v.a. um technisches Können geht, sondern v.a. in den langsamen und scheinbar nicht so schwierigen Mittelsätzen. Da vermisse ich bei Kennedy eindeutig die viel beschworene Kantabilität der Stimmführung. Oftmals hören sich diese Sätze allzu platt und glatt an. Seine Geige "singt" in diesen Sätzen nicht... sie spielt oft Note für Note. Wer selbst ein Instrument spielt und Stücke aus dieser Zeit interpretiert, weiß, wie schwer es in Wahrheit ist, aus den technisch nicht so brillianten Sätzen Musik zu machen.

Enttäuscht hat mich besonders der zweite Satz aus dem "Winter-Konzert"; einer der schönsten Sätze überhaupt, wie ich meine. Das Pizzicato der Violinen geht in der übermäßig strapazierten und hervorgehobenen Basslinie unter. Auch das Tempo ist für meinen Geschmack ein wenig zu schnell genommen.

Fazit: Es gibt eindeutige Schwächen, aber auch Stärken in dieser Interpretation (allerdings fallen sie erst auf, wenn man sich die Mühe macht und eine Partitur dieser Konzerte in die Hand nimmt...). Sie mag vielleicht nicht unbedingt "stilgerecht" interpretiert sein - aber was heißt das schon? Eines jedenfalls ist Kennedy im Geistes des "bizarren Barocks" gelungen: Zuhörer zu verblüffen. Und das ist nicht nichts....
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eitler Einheitsbrei! 14. Dezember 2010
Format:Audio CD
In Ermangelung eines Besseren hörte ich diese Aufnahme, die glücklicherweise nicht mir gehört.
Gleich in den ersten Takten tönen einem die Popstar-Allüren des Herrn Kennedy entgegen.
Das Orchester weist in seiner Art, Vivaldi zu spielen, zwischen total laut und einigermaßen leise keinerlei Facetten auf, von Feingefühl und Ausdrucksstärke gar nicht zu reden.
Der Solist fiedelt im Vordergrund munter vor sich hin, schafft es nicht, sich ins Ganze einzufügen (oder federleicht daraus aufzusteigen, wie in anderen, besser gelungenen Aufnahmen, die durchaus nicht von namhaften Künstlern stammen müssen)- von der mangelhaften Technik wurde hier schon geschrieben.

Diese Aufnahme entbehrt für mich jeglichen Feingefühls, scheint mir ausschließlich auf Kommerz ausgerichtet und war für mich nur schwer zu ertragen.

Als Appetithäppchen für Einsteiger mag's vielleicht grade so gehen, für mehr reicht's meines Erachtens aber nicht!
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Phänomenal 9. Februar 2001
Format:Audio CD
Nun gut, zu Nigel Kennedy und zu seiner wohl bekanntesten CD braucht vermutlich kaum noch etwas gesagt werden.Aber seine Fähigkeit, einem Stück, dass jeder schon hunderte Male gehört hat und zu kennen glaubt, einem solchen weltbekannten Stück trotzdem unverkennbar seinen Stempel aufzudrücken, das fordert Bewunderung.Die soll ihm von meiner Seite hiermit zuteil werden
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