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Censored Colors

Portugal. The Man Audio CD
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Musik

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Produktinformation

  • Audio CD (5. September 2008)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Defiance (Cargo Records)
  • ASIN: B001E2V8RC
  • Weitere Ausgaben: Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 104.430 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Lay Me Back Down
2. Colors
3. And I
4. Salt
5. Created
6. Out And In And In And Out
7. Intermission
8. New Orleans
9. Never Pleased
10. Sit Back And Dream
11. Hard Times
12. Our Times
13. All Mine
14. 1989
15. Our Way

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Kundenrezensionen

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5.0 von 5 Sternen Da wächst was Großes heran 3. Oktober 2008
Format:Audio CD
Einfach Irre, wer alles aus Wasilla, Alaska kommt. Sarah Palin (die Frau an McCains Seite), April Flowers (ein weiblicher Pornostar). Und dann einige der Mitglieder von Portugal. The Man. Nach der hier vorgelegten dritten Platte ziehe ich meinen Hut vor einer Band, die sich in sehr kurzer Zeit in die Champions League der Independent Music katapultiert hat.

Wer in die Platte reinhört, bemerkt schnell, dass es sich hier um eine Band mit einem unverwechselbaren Sound handelt. Egal, ob sie leisere Töne anschlägt, die an Cake, Deus, At-the-Drive-In erinnert. Oder ob die Band 40 Jahre Rockmusik wie durch ein Kaleidoskop in völlig eigenständige, extrem tanzbare Songstrukturen integriert. Dabei schafft es die Band immer wieder, Tempo- und Stilwechsel innerhalb eines Stücks ohne jede Bruchstelle harmonisch einzufangen. Viele der Songs wirken so wie Hymnen, die bei jedem Hören wachsen und wachsen.

Und wenn man dann meint, die Musik von Portugal. The Man einigermaßen zu kennen, trifft man die Band in einem Konzert und ist noch einmal überrascht. Da trat eine extem spielfreudigen Gruppe auf, deren Mitglieder sich als geniale Psychedelic Musiker erwiesen. Die Stücke, die man fast alle von den Platten kannte, wirkten im Konzert irgendwo angesiedelt zwischen Velvet Underground, Big Brother, Marvin Gaye und Chicago, bevor sie nahtlos in Songs von Nirvana und Sonic Youth übergingen.

Gegenüber dem famosen Debütalbum ist "Censored Colours" kantiger, hat aber dafür auch mehr "Hymnen" und kommt schon nahe an den Live-Sound heran. Vier starke Stücke finden sich am Anfang (1-4).
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja und Nein 8. September 2008
Von DJ aDobe
Format:Audio CD
Schön wenn eine Band als genial zu bezeichnen ist. Gut, wenn man sich darüber einig ist. Problematisch wird's erst in der Beurteilung der einzelnen Platten. Ist das Selbstverständnis der Genies obendrein, dass ihre Musik vornehmlich Kunst darstellen soll, wird's bei Rockmusi bekanntlich problematisch (Ist jetzt "Vespertine" das größte Müll- oder das größte Machwerk von Björk?).
Mit Portugal.The man hat man damit spätestens jetzt ein Problem. Völlig unstrittig ist dabei zunächst, dass sie, wie schon auf "Church Mouth", durchblicken lassen jederzeit ein Album schaffen zu können, das alle anderen Alternative Bands zu Deppen ihres eigenen Schaffens degradieren würde...und allen Radiohead-Jüngern, Arcade Fire-Anbetern, Connor Oberst-Verehrern, Dredglingen und wem auch immer sofort die Prädikate "Album des Jahres" bis hin "beste Band aller Zeiten" aus den Ärmeln schießen würden.
Sie wollen aber scheinbar nicht. Dafür haben sie, wie es aussieht zu viel verschiedene musikalische Interessensgebiete abzudecken. Sie haben eben auch noch mehr Soul, mehr Jazz, Blues und Deep Purple als ihre Artgenossen im Blut.
Mal eben flirrt da zum Beispiel bei "And I" der verzweifelte Schmerzensloop durch die Stille, nach dem Radiohead schon immer gesucht haben. "1989" ist ein Lied, das man so ähnlich schon oft gehört zu haben meint, die Inbrunst mit der es gesungen ist, hinterlässt einem dennoch am ganzen Körper eine Gänsehaut. Die Art von jazzig-souligem Trompetensolo, die ich bei Sting immer nicht mochte, bekommt bei "New Orleans" einen dermaßen geilen verrockten Reggae-Groove untergejubelt, dass es einen schier vom Hocker reißt, usw...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik zum in drin untergehen 27. August 2008
Format:Audio CD
Das dritte Album einer Band ist meines Erachtens immer eins der wichtigsten, weil sich hier zeigt ob sich eine Band von dem im Vergleich zum ersten schwacherem zweiten Album (so auch in diesem Fall) erholen kann oder weiter abfällt. Und was soll ich sagen...Censored Colors ist(trotz eines weiteren Conor Oberst Albums) mein Album des Jahres.
Die 3 Jungs aus Alaska fahren hier einen deutlichen ruhigere und langsamere Gangart als in den ersten beiden Alben und beweisen hierdrin eine in dem Ausmaß unerwartete Stärke. Elektrische Klänge sind zum Großteil akkustischen/klassischen Instrumenten gewischen, was man nicht unbedingt mögen muss. Den harmonischen Klang in dem man sich fast schon selbst verlieren kann, kann man aber den meisten Tracks nicht absprechen.
Was stilistisch noch erwähnt werden muss, ist dass mehr als bisher mit Hintergrundchören gearbeitet wurde. Portugal. The Man beweisen mit diesem Werk eine, im Gegensatz zu vielen anderen Bands nur verbal gezeigte, Weiterentwicklung/Neuausrichtung. Demnächst sind die Jungs auch wieder live in Deutschland unterwegs (was sich Fans auf keinen Fall entgehen lassen sollten, da die Band auch ungeheure Live-Stärken hat).
Anspieltipp: Created (auf den vorherigen Alben hätte so ein Track noch deplaziert gewirkt)
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