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Cena Trimalchionis Gastmahl bei Trimalchio [Sondereinband]

Petronius , Konrad Müller , Wilhelm Ehlers
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 8,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. Januar 1979

In den Satyrica, den Schelmengeschichten, diesem unverschämten, aber lustigen und liebenswürdigen Buch des Nero-Zeitgenossen Petronius (gestorben 66 n. Chr.), steht als größtes zusammenhängendes Stück die Erzählung von einer grandiosen antiken Fresserei. Der Gastgeber ist Trimalchio, ein neureicher Fettwanst, der eine Gesellschaft halbseidener Kostgänger mit tollen Spezialitäten abfüttert, dazu mit fantastischen kulturellen Darbietungen: Niemand soll sagen, dass der große Trimalchio ein ungebildeter Mensch sei…

Die Cena Trimalchionis, kulturhistorisch aufschlussreich und literarisch amüsant, ist für Kollegiaten an Gymnasien und Für alte Lateiner ein großes sprachliches Vergnügen: Mit Genuss bringt der geniale Erzähler die verschiedenen Sprach-Ebenen seiner Zeit ins Spiel - wunderschöne Wort-Verwechslungen -‚ und in der Übersetzung ist das auf eine oft verblüffende Weise nachgezeichnet.


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Cena Trimalchionis Gastmahl bei Trimalchio + Testimonia: Petronius 'Cena Trimalchionis', Kommentar (6. Auflage)
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Produktinformation

  • Sondereinband: 144 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 1979)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423091487
  • ISBN-13: 978-3423091480
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 11,6 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 106.147 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Titus Petronius Arbiter ist etwa zu Beginn der christlichen Zeitrechnung geboren. Werk wie Leben des epikureischen Skeptikers sind von zahllosen Exzessen geprägt. Nach ausschweifenden Jahren als Politiker, Lebemann und offizieller Geschmacksrichter ("arbiter elegantiae") am Hof Kaiser Neros, war er schließlich in eine Verschwörung verwickelt. Um 66 n. Chr. zum Tode verurteilt, zelebrierte er einen lustvollen Freitod.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neureicher Prolet mit eigener Bibliothek 18. August 2001
Ein Genuss für alle, die die klassische Philologie von ihrer heiteren Seite kennen lernen wollen.

Geschildert wird ein Gelage bei dem neureichen Trimalchio. Prunk und Protz stehen an oberster Stelle dieser halb- bis ungebildeten, auf Bauch und Unterhaltung fixierten Zecher, die die geistige Patenschaft für die "Mein-Haus-meine-Pferde-meine-Pferdepflegerinnen-Gesellschaft" hätten übernehmen können.

Also keinen falschen Respekt vor dem ehrwürdigen Alter des "Gastmahls", das immerhin fast zwei Jahrtausende auf dem Buckel hat: Die Schönen und Reichen der täglichen Soap Operas finden hier ihre antike Entsprechung, nur eben auf einem literarisch hochwertigem Niveau. Keine Charaktere werden gezeichnet, sondern Typen mit viel Humor und komödiantischem Spott aufs Korn genommen.

Auch wer des Lateinischen nicht mächtig ist, kann mit Hilfe des Anmerkung-Apparates und der Einführung die lächerlichen Versuche der Gäste, sich den Anschein von Bildung zu geben, nachvollziehen. Der Sprachwitz und die grammatikalischen Fehlversuche sind auch in der deutschen Übersetzung hervorragend wiedergegeben.

Aber nicht nur der Literaturfreund kommt auf seine Kosten. Darüber hinaus gibt das "Gastmahl" wertvolle Einblicke in politische und gesellschaftliche Gepflogenheiten der römischen Kaiserzeit um 60 n. Chr.

Zu guter Letzt: Wer kulinarische Anregungen für seine nächste Party sucht, der wird bei Petronius sicher fündig werden.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Erlebnisgastronomie" 26. April 2011
Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Das Gastmahl bei Trimalchio ist zweisprachig geschrieben und zeigt dem heutigen Leser sehr gut wie und mit welcher Verschwendung und unter Missachtung von jeder Etikette, damals in der römischen Kaiserzeit, aufgetischt und getafelt wurde. Trimalchio war der persönliche Berater von Kaiser Nero, wenn es um "Fragen des guten Geschmacks" ging...

Die stärksten geschmacklichen Genüsse reichten damals nicht mehr, um die verwöhnten Gäste zufrieden zu stellen. Großes Tafelsilber, riesige Wandgemälde, eigene Bienen aus Griechenland, Championsporen aus Asien, verschiede Feigen aus Syrien und Ägypten, Straußeneier, Schnee gekühltes Wasser usw. begeisterten die Gäste nicht wirklich. Da mußte der Gastgeber schon sehr erfinderisch sein und das war Trimalchio!
Schön beschrieben wird z.B. eine kulinarische Platte, die an den 12 Sternzeichen orientiert war. Und wenn das alles den Gästen noch nicht reichte, konnte der Gastgeber noch weitere Höhepunkte setzen: Da fliegen schon mal Vögel aus dem Essen. Dann sollte der Koch vor den Gästen ausgepeitscht werden, da er ein Schwein nicht richtig zubereitet hatte. Weil aber ein Teil der Gäste dagegen intervenierte, folgte eine ungeahnte weitere große Überraschung.
Die Absonderlichkeiten steigern sich dann noch über die körperliche Lust, bis hin zum fingierten Tod des Gastgebers.
Nach einem nicht geplantem Zwischenfall, nutzen dann doch alle Gäste die Gunst der Stunde und verlassen fluchtartig das "Lokal".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wirklich interessant - keine Angst vor dem Latein! 24. Oktober 2010
Von Gernleser
Angeregt durch ein anderes Buch, in dem sich Liebende gegenseitig Petronius` Gastmahl bei Trimalchio" vorlesen, habe ich mir dieses Büchlein auch gekauft.

Zum einen musste ich erkennen, dass meine Schullatein-Kenntnisse praktisch nichts mehr wert sind (das Buch ist zweisprachig und erlaubt den direkten Vergleich zwischen deutscher Übersetzung und lateinischem Original); zum anderen sah ich , dass das Lesen solcher antiker Texte auch heute noch wirklich interessant sein kann.

Zum Inhalt: Das Werk ist Teil der sog. Schelmengeschichten" von Petronius. Eine Gruppe römischer Müßiggänger ist zu Gast bei einem reichen Emporkömmling", dem vor längerer Zeit schon freigelassenen Gaius Trimalchio. Die Schilderung dieses Abendessens umfasst eine schier unglaubliche, dekadente Völlerei, einen unglaublich immensen Ideenreichtum der Köche und viele Verbalergüsse, mit denen sich die Teilnehmer, - allen voran der Gastgeber selbst - wichtigmachen wollen. Am Ende sind die Gäste wohl froh, aufgrund des Eintreffens der Feuerwehr entfliehen zu können.

Fazit : ein sehr lesenswertes, interessantes Buch
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