Ohne jetzt die erzählte Geschichte aufrollen zu wollen, die Story des Buches ist sehr konstruiert. Auch habe ich mich selten so durch einen Preston, Child gequält. Es kommt keine wirkliche Spannung auf. Nach den wirklich guten Werken der Vergangenheit, hat mich dieser Roman doch eher enttäuscht. Die beiden sollten sich überlegen die Reihe der Pendergast-Romane zu beenden, oder zumindest eine Pause einzulegen. Der Schwung der früheren Romane ist deutlich verflogen. Wie in anderen Romanen, macht sich auch hier die Unsitte breit, über Detailbeschreibungen Seiten zu schinden. Für die Geschichte und die Zusammenhänge sind diese teilweise völlig irrelevant. Ein Roman wird nicht dadurch besser, dass er die 500 Seiten Grenze sprengt. Manchmal ist weniger einfach doch mehr.