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Cellosonaten 1-5 (Ga) Doppel-CD


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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (29. Januar 2001)
  • SPARS-Code: ADD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 2
  • Format: Doppel-CD
  • Label: Philips (Universal Music)
  • ASIN: B000051YD5
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 384.914 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Anhören  4. Beethoven: Sonata for Cello and Piano No.2 in G minor, Op.5 No.2 - 2. Rondo (Allegro)Sviatoslav Richter 7:10EUR 1,79  Kaufen 
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Disk 2:

Hörproben
SongInterpret Länge Preis
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Produktbeschreibungen

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Spannend ist es allemal, wenn zwei international gefeierte Giganten, die ihren Ruhm als Solist erworben haben, aufeinander treffen und beschließen, miteinander zu musizieren. 1963 war dies der Fall: der Pianist Svjatoslav Richter traf auf den Cellisten Mstislav Rostropovitsch. Ihr Programm: Werke, deren Anforderungen hätten kaum unterschiedlicher sein können: die Cellosonaten von Ludwig van Beethoven. Sie umfassen den musikalischen Kosmos des Meisters, denn sie markieren Schnittpunkte seiner künstlerischen Entwicklung. Die beiden frühen Sonaten op. 5 von 1796 repräsentieren das Frühwerk, Nr. 3 op. 69 von 1807/08 entstand auf der Schaffenshöhe des "mittleren" Beethoven und die beiden Sonaten op. 102 von 1815 leiten sein Spätwerk ein.

Erstaunlich wie ein jeder, der es gewohnt ist alleine auf dem Podium zu agieren und somit die Bewunderung einzuheimsen, sich hier unterzuordnen bzw. in Partnerschaft zu musizieren vermag. Dabei räumt Beethoven beiden Instrumenten gleiche Bedeutung ein. Rostropowitschs warmes beseeltes Spiel ist das reinste Vergnügen, Richters zuweilen grimmiger Griff in die Tasten lässt nicht die geringste Gefühlsduselei aufkommen. Drängend, voranstürmend, ganz ihrem rhapsodischen Charakter entsprechend erklingen die beiden Jugendwerke. Schroff und herb gibt sich die fünfte Sonate. Momente reinster intimster Ausdruckstiefe finden sich natürlich ebenso; besonders im "Adagio con molto sentimento", den Pablo Casals einen "Trauermarsch" nannte. Fesselnd gelingt den beiden die Fuge im Finale; ein gefürchtetes Stück -- wegen seiner immensen spieltechnischen Ansprüche. Absolute klangtechnische Balance und ein kongeniales Zusammenspiel machen diese Aufnahme zu einer Sternstunde der Plattengeschichte! --Teresa Pieschacón Raphael


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT am 17. Oktober 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Auch wenn es bereits im Barock Sonaten und Suiten für das Violoncello gab, so darf Ludwig van Beethoven dennoch zurecht als Vater dessen gelten, was wir heute als "Cellosonate" bezeichnen. Denn weder Haydn noch Mozart konnten sich dazu durchringen, Sonaten für dieses Instrument zu schreiben, dessen Tonumfang derart weit angelegt ist.

Und so sah sich Beethoven keinen weiteren Konventionen gegenüber und wähnte sich frei, die Formanlage seiner Werke seinen jeweiligen Bedürfnissen anzupassen. Das offenbart sich sogleich in seinen ersten beiden Sonaten für das Cello op. 5: Die beiden zweisätzigen Werke eröffnen mit einer ausgedehnten, langsamen Einleitung, die in der zweiten Sonate noch umfangreicher ist als in der ersten. Es folgt ein komplexes Allegro, das mit zahlreichen Höhepunkten aufwartet - Beethoven schrieb die Werke zu Gefallen des preußischen Königs, eines begabten Laiencellisten. Der zweite Satz ist dann jeweils ein leicht zugängliches Rondo.
Die Weitschweifigkeit der Einleitung macht einen langsamen Satz überflüssig. Man höre sich nur die Tiefen im Adagio sostenuto der g moll Sonate an! Auch das jeweils folgende Allegro überzeugt in seiner Gesamtanlage völlig. In der F Dur Sonate wartet Beethoven mit einigen Überraschungen auf. Das Rondo zeichnet sich durch seine - wie gesagt - leichte Zugänglichkeit und seine trefflichen Modulationen aus. Bereits in diesen frühen Werken lässt sich der spätere Meister ausmachen.

Die beliebteste Sonate ist die in A Dur op. 69. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Ein mitreißender Kopfsatz und ein pathetisches Scherzo ziehen sogleich in ihren Bann.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 13. Juli 2004
Format: Audio CD
Diese CDs wurden angeblich mit dem von Philips neu entwickelten "96kHz 24-bit Super Digital Transfer" Verfahren remastered. Ich weiss nicht, was für eine Technik Philips eingesetzt hat, aber das Ergebnis ist für meine Ohren leider miserabel.
Ich habe diese neueste Version mit din herkümmlichen CDs aus der DUO-Serie (1994) verglichen.
Nach meinem Eindruck klingen die alten CDs viel klarer und originalgetreuer (Ich besitze auch alte LPs aus den 60er Jahren). Die neuen CDs klingen einfach zu stumpf, verfügen weniger Räumlichkeit als die DUO-Version.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Werner Christian Holberg am 13. April 2001
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es handelt sich hier um Aufnahmen aus den Jahren 1961, 1962 und 1963, die liebevoll remastert wurden. Zum Aufnahmezeitpunkt war HiFi aber noch kein Markenzeichen und die Aufnahmen verfügen nicht über die technische Brillanz neuerer Aufnahmen mit digitaler Technik. So begleitet denn die Aufnahmen ein dezentes Rauschen (nur über Kopfhörer vernehmbar), dass offenbar durch die damaligen Microfone verursacht wurde und das ohne Dynamik und Klangverluste nicht herausgefiltert werden konnte.
Der Leistung der Interpreten Rostropovich (Cello) und Richter (Klavier) tut dies alles selbstverständlich keinen Abruch. Beide spielen die Sonaten hörbar mir grosser Freude. Vor allem das Cello kommt aufnahmetechnisch sehr warm und sauber zur Geltung. Die Sonaten stammen zum Teil aus Beethovens junger Schaffenszeit, sind leicht und heiter und bewegen sich unbelastend im Rahmen der damaligen "Pop-Kultur". Die beiden Sonaten Op. 102 auf der zweiten CD stammen aus der späteren Schaffenszeit Beethovens (1815) und sind schon komplizierter, zumal sich Beethoven hier von den seinerzeit vorgegebenen Satzstrukturen löst. Deshalb galten diese Sonaten seinerzeit als "sonderbar". Die Doppel-CD bietet einen feinen, excellent interpetierten Querschnitt durch Beethovens Schaffen in dieser Hinsicht dar. Es macht einfach Freude den beiden Künstlern bei ihrem wohlabgestimmten Spiel zuzuhören und es ist eine Freude, dass die fast 40 Jahre alten Tondokumente durch das remastering der heutigen Zeit zur Verfügung stehen und ihren Charme keineswegs verloren haben. Die CDs sind zudem ein gutes Beispiel dafür, dass sich klassische Musik auf einer CD keineswegs kalt und durch die Digitalisierung tot anhören muss. Ganz im Gegenteil. Ich meine diese CD sollte ihren Platz in jeder Beethoven-Sammlung finden.
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