Britten dirigiert seine "Cello-Symphony" für meinen Geschmack etwas zu langsam, pathetisch. Die Interpretation ist excellent; das Werk ist auch für "romantische" Hörer gut geeignet. Es ist den üblichen Cello-Konzerten sicher ebenbürtig. Die Solo-Stücke - man kann den Solisten wie durch ein Vergrößerungsglas betrachten - sind wohl gute Kompositionen und hervorragend gespielt - aber eben nicht so zugkräftig wie ein Orchesterwerk.(4 Sterne f. Britten)
Das Cellokonzert von Shostakovich unter dem Dirigat von Roshdestwenski, ist flotter, farbiger, zupackend. Der Cellist kann sich hier viel freier entfalten! Ein Stück das ich jedem ans Herz lege. 5 Sterne f. Shostakovich.