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Cella oder Die Überwinder. Versuch eines Romans.
 
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Cella oder Die Überwinder. Versuch eines Romans. [Broschiert]

Franz Werfel
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Broschiert --  
Broschiert, 1997 --  

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Produktinformation

  • Broschiert: 317 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt (1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596294541
  • ISBN-13: 978-3596294541
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.327.755 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Franz Werfel
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im September 1938 hat Franz Werfel diesen Versuch eines Gegenwartromans begonnen, mit dem er nicht zuletzt die Heimatverbundenheit gerade jüdischer Menschen mit Österreich dokumentieren wollte, verkörpert in dem Anwalt Hans Bodenheim. Verheiratet mit einer Christin bringt er, als er in Schutzhaft genommen wird, auch sie und die gemeinsame Tochter Cella in Gefahr. Ein gleisnerischer Jugendfreund befreit ihn aus dem Transportzug nach Dachau und ermöglicht ihm die Ausreise in die Schweiz.Franz Werfel (1890 - 1945) wurde als Kaufmannssohn in Prag geboren. Während seines Studiums befreundete er sich mit Franz Kafka und Max Brod. 1917 lernte er Alma Mahler-Gropius kennen, die er später in Wien heiratete. Die Werfels emigrierten 1938 nach Frankreich, von wo sie zusammen mit Golo Mann zu Fuß über die Pyrenäen nach Spanien flohen. Über Lissabon gelangten sie schließlich in die USA. Franz Werfel starb an einem Herzleiden in Los Angeles.

Autorenportrait

Franz Werfel (1890 - 1945) wurde als Kaufmannssohn in Prag geboren. Während seines Studiums befreundete er sich mit Franz Kafka und Max Brod. 1917 lernte er Alma Mahler-Gropius kennen, die er später in Wien heiratete. Die Werfels emigrierten 1938 nach Frankreich, von wo sie zusammen mit Golo Mann zu Fuß über die Pyrenäen nach Spanien flohen. Über Lissabon gelangten sie schließlich in die USA. Franz Werfel starb an einem Herzleiden in Los Angeles.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ohnmacht 25. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Verzweifelt klammert sich der jüdische Rechtsanwalt Bodenheim 1938 an die Hoffnung, dass Österreich nicht verloren gehen kann, Österreich, die Stimme Mozarts im Konzert der Nationen. Er will es nicht wahrhaben, dass der deutsche Faschismus nach seinem Land greift. Er hasst die pessimistischen Stimmen um sich herum geradezu. Die Wahrnehmungen seiner Freunde überhört er, ihre Vorschläge, zu gehen, empfindet er als Fahnenflucht. Er hat im ersten Weltkrieg für Österreich gekämpft und meint, die würde ihm nun helfen. Als die Meldung kommt, dass der Bundeskanzler nach Berchtesgaden reist, wird ihm klar, was das zu bedeuten hat. Doch da kommen auch schon die Faschisten nach Wien, wieder war er zu ohnmächtig zum Handeln. Er kommt ins Gefängnis und sitzt bald im Zug nach Dachau. Das Buch macht nachdenklich, lässt den Leser jedes Zögern förmlich als Todesengel erscheinen. Sehr empfehlenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von KIGA
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Romanfragment - so wird dieses literarische Kleinod bezeichnet. Zugegeben - es ist ein Miniatur-Roman, aber mit gewaltigem Inhalt, dem man anmerkt, dass der Autor aus eigenem Erleben schreibt.
Ein jüdischer Rechtsanwalt erlebt im Österreich des Jahres 1938 den "Anschluss" seines Heimatlandes an das Großdeutsche Reich und gerät sofort unter die Räder des Nazi-Regimes. Die Schilderungen seines Gefängnisaufenthaltes in einer Gemeinschaftszelle, die er sich mit einigen Leidensgenossen teilen muss, seines Zugtransportes nach Dachau, dem er in letzter Sekunde durch den Einsatz eines zweifelhaften Freundes entkommt, seiner anschließenden Flucht in die Schweiz sind von einer solchen atmosphärischen Dichte, dass man als Leser das Gefühl hat, daneben zu stehen. Dies liegt nicht nur an der äußerst Detail genauen Beschreibung der Ereignisse, sondern auch an der ausgefeilten hohen Sprachkunst, die niemals (wie z.B. bei Werfels Zeitgenossen Thomas Mann) weitschweifig wird.
Äußerst düster auch die Beschreibung des SS-Männer, die Werfel als Motorenmänner(heute würde man sagen Robotermenschen) bezeichnet. In keinem anderen Werk habe ich den Geist des Nazi-Regimes stimmiger beschrieben gefunden.
Ein Lesegenuss ohnegleichen und ganz nebenbei ein historischer Roman ....
Eine kleine Anmerkung für Amazon: Der Titel des Buches lautet: Cella oder Die Überwinder (nicht die Überwindung)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
In diesem Werk hat der große jüdische Romancier
Franz Werfel seine Erfahrungen während der
Annexion Österreichs 1938 und das Schicksal seiner
Emigration verarbeitet. Mit dem ihm eigenen
humanistischen Blick schildert er die Machtergreifung
der Nazis, die Schikanen während seiner Gefangennahme
und den Versuch, sein geliebtes Österreich zu verlassen.
Auch wenn Werfel diesen Roman schon während der Entstehung
als überholt erachtete, finde ich, daß er ein literarisches
Zeitzeugnis von bleibendem Rang ist.
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