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The Cell
 
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The Cell

Jennifer Lopez , Vince Vaughn , Tarsem Singh    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jennifer Lopez, Vince Vaughn, Vincent D'Onofrio
  • Regisseur(e): Tarsem Singh
  • Komponist: Howard Shore
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 28. August 2001
  • Produktionsjahr: 2000
  • Spieldauer: 103 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00005LWKY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 21.747 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der schizoide Serienmörder Carl Stargher (Vincent D'Onofrio) wurde zwar endlich gefasst, aber eine neurologische Attacke hat ihn ins Koma fallen lassen. Dadurch erhält der FBI Agent Peter Novak (Vince Vaughn) keine Anhaltspunkte, um etwas über den Aufenthaltsort von Starghers letztem und noch unter den Lebenden weilenden Opfer zu erfahren. Um die Geheimnisse in Starghers traumatisierter Psyche zu entschleiern, wendet sich das FBI an die Psychologin Catherine Deane (Jennifer Lopez). Diese beherrscht eine neue Technik, die es ihr erlaubt, in das Gehirn und die Gedanken einer anderen Person einzudringen. Was sie in Starghers Kopf vorfindet ist ein Theater der Groteske, das, so wie es sich der zum ersten Mal Regie führende Tarsem Singh vorstellt, eine Zusammenstellung des Surrealen ist.

Die Bilder des Films bedienen sich dabei ganz frei bei den Gebrüdern Quay, dem tschechischen Animator Jan Svankmajer, Hieronymus Bosch und Salvador Dali. Zusätzlich werden eine Vielzahl anderer Quellen ausgeschlachtet. Dies sorgt für eins der wildesten und abgedrehtesten visuellen Feste, die jemals auf Zelluloid gebannt wurden. The Cell verdient sich dadurch seinen Platz zwischen so herausragenden Filmen, wie 2001 -- Odyssee im Weltraum, Der Höllentrip, Hinter dem Horizont -- Das Ende ist nur der Anfang und Ein andalusischer Hund.

Ist das so richtig? Na klar, wenn das, was Sie wollen ein ausgeflipptes Bonbon für die Augen sein soll. Wenn Sie nach emotionaler Tiefe, einer soliden Geschichte und künstlerischen Zusammenhängen suchen, wird Sie The Cell sicherlich enttäuschen. Das pop-psychologische Gebrabbel von Mark Protosevichs Drehbuch würde lächerlich wirken, wenn ihm nicht eine so düstere Bedeutung zugeteilt worden wäre. Singhs ausbeuterischer Einsatz von sadomasochistischen Bildern ist widerlich, und Sie tun besser daran, die albtraumhaften Visionen zu bewundern, die mit erstaunlicher Kraft realisiert wurden. The Cell ist zu flach, als dass der Film lange in Ihrem Kopf Spuren hinterlassen wird, aber während Sie ihn sich ansehen, ist er eine erstklassige Show. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Eine geniale Wissenschaftlerin hat eine völlig neuartige Technik der Gedankenübertragung entwickelt. Sie testet diese an einem komatösen Serienkiller. Sie hofft, damit das Leben seines jüngsten Opfers retten zu können. Doch die Dinge laufen anders als geplant ...

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen fantastisch!, 5. August 2004
Rezension bezieht sich auf: The Cell (DVD)
.
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Hier haben wir's mal wieder. Ein außergewöhnlicher Film verkommt dank dem falschen Marketing zur kinematographischen Randnotiz. In Hollywood Kunst und Kommerz zu vereinen ist ebenso leicht wie den Indo-Pazifik rückwärts im Kanu zu durchpaddeln. Im Westen nichts Neues.

"Langweilig", "zu lang", "sadistisch", "hä?". Dieser Streifen stieß - hierorts wie auch in Amerika - auf viel Verwirrung und Kopfschütteln, was ich hiermit offiziell der Vermarktung in die Schuhe schiebe. Wären die Verleiher mutig genug gewesen, bei der Werbung auf die Qualität des Filmes an sich und nicht allein auf die von Miss Lopez zu setzen... Hätten nicht schon im Vorfeld Trailer leichtfertig und aufmerksamkeits-heischend den "Nachfolger von Se7en und Das Schweigen der Lämmer" versprochen... Wäre dieser Film in Programmkinos gestartet, in dem ihn Zuschauer mit völlig anderer Erwartungshaltung zu Gesicht bekommen hätten... Tarsem Singh's "The Cell" hätte möglicherweise weniger Geld eingespielt, sich aber dafür eine treue Fangemeinde aufbauen können und wäre früher oder später als das Meisterwerk gefeiert worden, das es ist.

Es ist nicht die Story oder die Spannung, die „The Cell" so faszinierend und letztendlich zum Unikat machen (obwohl sich das Drehbuch bei genauer Betrachtung als wesentlich intelligenter entpuppt, als man ob der etwas untergeordneten Rolle erwartet hätte). Vielmehr sind es die augensprengenden Visionen eines Regisseurs, die nicht selbstbewusster und stilsicherer hätten inszeniert werden können. „The Cell" ist eine zweistündige Tour-de-Force postmodernistischer Bildkomposition.

Da trifft man auf surreale Gewölbe und Räume, deren Baumeister Salvador Dáli sein könnte, wohnt einer Baptistentaufe bei, fällt dabei mit der Kamera ins Wasser und rücklings wieder heraus, erschrickt sich in Hieronymus-Bosch-Settings vor muskulösen Anabolika-Blondinen, fliegt in atemberaubender Geschwindigkeit durch Zeit und Raum und betritt (in einem der gewiss beeindruckendsten optischen Momente der Kinogeschichte!) Thronsäle, die textiltechnisch mit ihrem König verschmelzen. Citizen Kane bekommt Konkurrenz. Den Specials dieser DVD kann man entnehmen, der Regisseur habe die Produktions- und Kostümabteilung bis an ihre kreativen Grenzen gefordert. "Das gefällt mir schon ganz gut, aber kannst du noch weiter damit gehen?" Und wie sie konnten.

Tarsem Singh, seinerseits renommierter Musikvideo-Macher und Harvard-Absolvent, beeindruckte den kundigen MTV-Gucker schon Jahre zuvor mit Kreuzigungen im Mohnfeld (Nirvana - Heart-Shaped Box) und hinduistisch-angehauchten Himmelsszenen (R.E.M. - Losing My Religion), doch sein "The Cell" weist neben der herausragenden Optik noch weitere Merkmale anspruchsvollen, durchdachten Kinos auf: Die brillante Musikuntermalung beispielsweise von Altmeister Howard Shore (Lord of the Rings) ist so subtil und filigran, das sie einem erst fast gar nicht auffällt. Singh setzt sie - ganz bewusst - eben nicht in den kontroversen Stellen des Filmes ein, woraus eine erfreulich objektive Sichtweise auf selbige entsteht. Sicherlich keine brandneue Idee, doch für einen Big-Budget-Hollywoodstreifen untypisch und unkonventionell. Eine echte Wohltat angesichts der momentan inflationär angewandten Manipulationsfilmerei irgend eines Jerry-Bruckheimer-Zöglings, bei der man ständig den Eindruck vermittelt bekommt, die Filmemacher wollen das Denken für einen selbst übernehmen.

Trotz aller kontemporären Beeinflussung und Prägung hat Tinseltown mit Tarsem Singh meiner Meinung nach einen wahren "old school director" aufgetan. Hier hat man die Essenz des Filmemachens begriffen. Eben jene Intention, die auch vor über 100 Jahren zur Entwicklung der Laterna Magica geführt hat: "Verzaubere den Zuschauer". Singh-sa-la-bim!

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Gefangen, 14. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: The Cell (DVD)
Die Psychologin Catherine (Jennifer Lopez) befasst sich mit einer neuartigen Behandlungsweise. Sie behandelt Patienten, die an einer Abart der Schizophrenie erkrankt sind, bei der sie im Endstadium in einen komatösen Zustand fallen. Ihre Behandlungsmethode ist revolutionär, denn diese ermöglicht es, in das Unterbewusstsein der Patienten einzudringen, und so einen Kontakt zu ihnen herzustellen. Eines Tages wird der psychopathische Serienkiller Carl (Vincent D'Onofrio) gefasst, der auf abartigste Weise seine weiblichen Opfer in eine Glaskammer sperrt, und dabei filmt wie sie ertrinken. Er selbst leidet an der Krankheit, die Catherines Fachgebiet umfaßt. Kurz vor der Verhaftung fällt er ins Koma. Aber FBI Agent Peter (Vince Vaughn) ist bekannt, dass genau in dem Moment eine weitere Frau in Gefahr schwebt, die sich an einem geheimen Ort in der Glaskammer befindet. Es bleibt nur noch wenig Zeit um die Frau zu finden. Und so kommt es, dass Catherine sich bereit erklärt die kranke Psyche des Serienkillers zu betreten...

"The Cell" ist der erste Spielfilm des indischen Regisseurs Tarsem Singh, der sich bis dahin einen Namen mit Videoclips gemacht hatte (R.E.M. "Losing My Religion"). Mit "The Cell" hat er einen gewaltigen Bilderrausch geschaffen, eine albtraumhafte Welt, die beängstigt und gleichzeitig fasziniert. Die großartige Komposition von Kostümen und Maske nehmen einem fast die Luft weg. Sehr erwähnenswert auch die ausgezeichnete Filmmusik von Howard Shore. Aber trotz allem denkt man, dass man den Film noch besser hätte machen können. Die "guten" Charaktere bleiben gegenüber dem "Bösen" zu oberflächlich und wirken distanziert und fremd. Dafür ein Minuspunkt.

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Besser als die negativen Kritiken erwarten lassen, 6. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: The Cell (DVD)
Nach so viel negativer Kritik von allen Seiten, zum Teil damit verbunden, das Bekannte meinten Sie hätten den Film erst gar nicht zu ende angeschaut, muss ich gestehen, fand ich den Film gut. Die Schauspielerische Leistung von J'Lo ist ernsthaft gut, versteht sie es doch in die verschiedensten Rollen und Situationen hineinzuschlüpfen und dies dann auch überzeugend rüberzubringen (Körpersprache/ Mimik). Hier mein Kompliment an J'Lo. Die Bilder und der Sound sind ausgezeichnet. Die Story ist in keinem Fall schlecht. Leute mit einem schwachen Gemüt, empfehle ich allerdings diese DVD nicht, einige Szenen sind schon recht heftig und blutig. Wer sowas nicht ab kann, sollte von diesem Film Abstand nehmen.
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