VORSICHT liebe Anfänger!
Die Idee vom einfachen Skyalign ohne astronomische Kenntnisse ist ganz gut, jedoch hapert es anscheinend an der Umsetzung. Auch die gespeicherten Objekte sind überschaubar. Selbst ein Laie kann wohl gewisse Planeten ausfindig machen, welche das Teleskop nicht selbstständig findet (Mars).
Das Städteverzeichnis ist ein ganz schlechter Scherz. Auf die Eingabe der richtigen Koordiaten patzte das Telekop zu 100% beim Align. Durch die Eingabe von "Bremen" als nächste Stadt vermeldete die Handsteuerung wenigstens 2 mal ein angeblich erfolgreiches Align - stimmte aber nicht! Der Mond war in genau entgegengesetzter Richtung.
Nach rund 8 Align-Versuchen habe ich den Skyalign aufgegeben und bin auf Sonnensystemalign übergegangen. Siehe da, NexStar fand im Anschluss zumindest ansatzweise die Plejaden selbstständig.
Wer jetzt noch die Frage nach Ausrichtung oder falscher Bedienung stellt, den kann ich beruhigen. Die FAQs habe ich sehr genau studiert ;-)
Die mitgelieferte "Libelle" zum Aufstellen ist zwar ausreichend, aber wegen des Zentrierungspins auf dem Stativkopf eher "Pi mal Daumen".
Die freundlicherweise ausgedruckt und beigelegte, deutsche Version der Bedienungsanleitung verweist bei genauem lesen sicherheitshalber auf die original mitgelieferte, englische Variante. Aber auch diese bringt keine neuen Erkenntnisse.
Ein beigelegtes Blatt mit dem Verweis darauf, dass man von der Installation der deutschen Bedienungssoftware abzusehen hat, habe ich nicht verstanden. Die deutsche Software war bereits im EPROM abgelegt?!
Verarbeitungstechnisch kann man nicht meckern. Sehr stabil und alles ordentlich verschraubt. Die Aufstellung ist tatsächllich kinderleicht - das war es aber auch schon. Deswegen nur ein Stern.
Zum gesamten Lieferumfang kann ich nur sagen, dass auch dieser recht enttäuschend ist. Ich habe mir sofort ein entsprechendes Netzteil besorgt, denn mit den paar Mignon-Batterien ist der "Beobachtungsspaß" schnell vorbei. Gott sei Dank gibt es ALDI-Batterien. Die machen zumindest den Stromverbrauch relativ günstig.
Das mitgelieferte Okular macht das Teleskop zwar benutzbar, liefert aber auch nicht mehr als ein gutes Fernglas. Die Vergrößerung ist wohl eher was für Spanner?!
Auch hier setzt Celestron auf den Geldbeutel der Kundschaft und das man sich die teuren Okulare für mehr Vergrößerung selber anschafft.
Wer mit Sternegucken anfangen will und was für den kleinen Geldbeutel sucht wird hier enttäuscht. Die einzigen Sterne, die dieses Ding sieht, sind hier bei Amazon.