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Celebrity - Schön. Reich. Berühmt [VHS]
 
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Celebrity - Schön. Reich. Berühmt [VHS]

Leonardo DiCaprio , Kenneth Branagh    Freigegeben ab 12 Jahren   Videokassette
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Leonardo DiCaprio, Kenneth Branagh, Judy Davis, Woody Allen, Hank Azaria
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. April 2000
  • Spieldauer: 113 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004RXAV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 3.332 in VHS (Siehe Top 100 in VHS)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Woody Allens Porträt des Lebens der Berühmtheiten -- gesehen durch die Augen eines gerade frisch geschiedenen Paares -- ist ein in schwarz-weiß und im New Yorker Stil gedrehtes Das süße Leben, das zugleich wie die kältere andere Seite von Manhattan, Allens früherer Liebeserklärung an New York, wirkt. Trotz einiger Fehltritte stellt Celebrity - Schön. Reich. Berühmt eine bewundernswerte (wenn auch düstere), sich lohnende Erweiterung von Allens persönlichem Pantheon dar.

Kenneth Branagh und Judy Davis spielen die einstmals Verheirateten, die nun beide angestrengt versuchen, sich ein neues, getrenntes Leben in einer von Medien durchsetzten und von Berühmtheit besessenen Welt aufzubauen. Er versucht sich als Autor von Porträts verschiedenster Berühmtheiten (während er gleichzeitig mit einem Drehbuch bei jedem Star hausieren geht, der bereit ist zuzuhören) und landet schnell im Schoß eines vollbusigen Sternchens (Melanie Griffith), der ersten in einer langen Reihe von für ihn ganz kurz greifbaren Frauen. Sie begegnet einem Produzenten (Joe Mantegna), der ihr einen Job als Fernsehpersönlichkeit und außerdem eine liebevolle Partnerschaft anbietet. Diese scheinbar einfache Doppelhandlung wird unterbrochen von Wendungen und Umschwüngen in Form von Rückblenden und unzähligen Abstechern zu Seitensträngen, die alle hinreißend von dem legendären Sven Nykvist in schwarz-weiß photographiert wurden und von einem der größten Ensembles in einem Woody Allen-Film überhaupt bevölkert werden. Wenn man nur einmal blinzelt, wird man wahrscheinlich unzählige Cameos von Isaac Mizrahi, Donald Trump, Hank Azaria und einem ganzen Heer anderer verpassen.

Während Judy Davis wie immer großartig ist (sieht man von der scheinbar notwendigen Nervenzusammenbruch-Szene ab, die sie nun wirklich einmal zu viel gespielt hat), hätte jemand Kenneth Branagh sagen sollen, dass er seiner Woody Allen-Imitation, die so einwandfrei ist, dass sie schon irritierend wirkt, Grenzen hätte setzen müssen. Sein Versagen in dieser Rolle ist allerdings nicht nur seine eigene Schuld, da dieser Charakter auch wieder ein weiterer in der langen Reihe von unsympathischen männlichen Protagonisten ist, die Allen offenbar geschaffen hat, um die Zuschauer dazu zu bringen, seine Hauptfiguren zu hassen, nachdem sie sie in Filmen wie Manhattan und Der Stadtneurotiker so geliebt haben.

Branagh ist nie unsympathischer als in der schon schmerzlichen Sequenz, in der er einem verzogenen, leicht erregbaren Teenager-Idol (ein scharfsinniger und gewandter Leonardo DiCaprio) hinterherläuft und sich dabei als völliger Versager präsentiert. Um einiges mehr Spaß machen Branaghs unglücklich verlaufende Begegnungen mit einigen Darstellerinnen. Zu denen gehören die mit Charlize Theron, die als nymphomanisches Supermodel mit einer merkwürdigen Vorliebe für Bandwürmer die beste schauspielerische Leistung des Films vollbringt, die mit der phänomenalen Famke Janssen als erfolgreicher Verlagslektorin, mit der Branagh fast zusammenzieht, und die mit Winona Ryder, die hier als eine aufstrebende, mehr als nur einmal Branaghs Aufmerksamkeit erregende Schauspielerin auftritt und zum ersten Mal wie eine Erwachsene spielt. Alle diese Frauen entgleiten im Verlauf des Films Branaghs Händen wieder.

Obwohl dem Film ein wirkliches Zentrum fehlt, machen ihn doch zumindest zwei ganz und gar wundervolle Momente zu einem Muss für Woody-Allen-Fans. In dem einen sucht Judy Davis, nachdem sie vor ihrer eigenen Hochzeit geflüchtet ist, Trost bei einer lebenserfahrenen Wahrsagerin. Und in dem anderen, einer wunderbaren nächtlichen Szene, umwirbt Branagh eine bezauberte Winona Ryder an einem U-Bahn-Kiosk. Beide Episoden beweisen, dass Woody Allen trotz der unbeständigen Phase, in der er sich zu diesem Zeitpunkt befindet, immer noch diese ganz besondere Kino-Magie besitzt. --Mark Englehart

Video Jakob Kurzinhalt

Der erfolglose Journalist und Möchtegern-Autor Lee Simon ist vom Celebrity-Wahn besessen. Auf der Jagd nach Ruhm und Erfolg lauert er den Schönen, Reichen und Berühmten auf und lernt die unglaublichsten Personen kennen: die sinnliche Diva, den randalierenden Jungstar, das sexy Supermodel und die Jungschauspielerin. Doch der Erfolg bleibt aus und während seine Ex-Frau Robin in den Armen von Fernsehproduzent Tony Gardella ihr neues Glück findet, rutscht er langsam aber sicher immer tiefer.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der böse Blick 28. Oktober 2011
Format:DVD
Robert Altman hat in seinen Filmen oft den bösen Blick auf die Gesellschaft gehabt.

Woody Allen hat selten so böse auf die Gesellschaft geguckt wie in diese Film.

Die Sternchen und die Stars in einer krank-oberflächlichen Gesellschaft drehen sich um sich selbst, robben um mehr Anerkennung, betäuben sich mit allerlei Suchtstoffen.

Man hat am Ende ein doofes Gefühl. Help. Ist da noch jemand zu helfen ?

Natürlich gibt es auch herrliche slapstick Einlagen, man sehe das Ding mit der Banane. Dadurch ist der Film etwas leicher als der böse Blick von Altman.

Heiter,böse und....traurig.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Videokassette
In Celebrity bekommt man das typische Bündel an Woody Allen-Themen in einer neuen Variation. Beziehungen und Beziehungsstress, Melancholiker vs Sanguiniker, Komik und Tragik. Der Schauplatz ist diesmal die Welt der Filmstars, der Reichen und Schönen, und es geht darum, ob man es nun will oder nicht, den Zugang in das Reich dieser modernen Aristokraten auszuloten. Lee und Robin sind dabei die Hauptdarsteller. Nach ihrer Scheidung führen die Handlungsstränge ihres Lebens in verschiedene Richtungen, treffen ein paar Mal aufeinander, und haben aus den beiden am Ende völlig unterschiedliche Menschen gemacht.
Auf dem Weg gibt es jede Menge skurrile Komik und witzige Dialoge, aber auch Nachdenkliches und Trauriges. Eine weitere Variation im Allen-Kosmos. In schönem Schwarz-weiss gedreht ist der Film eine Augenweide (und das selbst auf VHS) und die pointierten Dialoge sind obwohl synchronisiert witzig und lebendig. Für Allen-Fans ist der Film wohl Pflicht, für Allen-Einsteiger oder -Gleichgültige mag ein Blick auf die starke Besetzung den Impuls zum Ansehen bringen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Niclas Grabowski TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Gelegentlich wundert es mich, warum einige wirklich geniale Filme nicht länger im Bewusstsein der Öffentlichkeit verbleiben. Aber zumindest im Beispiel von Woody Allens Celebrity liegt eine Erklärung sehr nahe. Zu sehr werden hier die Manierismen unserer Medienwelt karrikiert, zu hart ist das für alle, die Lifestylemagazine wie Exklusiv auf RTL lieben oder sogar selbst machen. Die schnöde Oberfläche verliert an Attraktivität, wenn man hinter die Fassaden sieht. Um am Ende bleibt dann nur Leere an Stelle des Glamours. Der Horror Vacui des 21. Jahrhunderts.

Im Zentrum der Handlung steht wie so oft bei Woody Allen ein Alter Ego, der durch Kenneth Branagh gespielte, eher mäßig erfolgreiche Autor Lee. Dieser ist eine Randfigur der Mediengesellschaft, der Reichen, Schönen und Berühmten, die die Gazetten und Fernsehmagazine füllen. Lee hat eigentlich ein gutes Leben, aber er will mehr, er will dazu gehören. Und so verlässt er immer wieder bestehende Beziehungen und begibt sich auf die Suche nach einer anderen Welt, versucht eine Affaire mit einem Starmodell, versucht sich als Drehbuchautor in Hollywood und vor allem, er bewegt sich auf den richtigen Partys und in den richtigen Restaurants, um dort mit den richtigen Menschen die immer gleichen, hohlen Gespräche zu führen. Natürlich kann das nicht gut ausgehen.

Einer der Höhepunkte des Films ist der Auftritt von Leonardo diCaprio, der einen drogen- und sexsüchtigen Jungfilmstar spielt - also sich selbst, möchte man meinen. Tatsächlich ist dieser Auftritt aber fast prophetisch, da er gedreht wurde, bevor Titanic in die Kinos kam und Leonardo zu dem Star wurde, den er hier bei Celebrity von Woody Allen nur spielen darf. Das zeigt ganz gut den Realitätsgehalt dieses Films. Dann gibt es noch einen großartigen Auftitt von Charlize Theron, die ein Supermodell spielt, dass sich als getriebener Mensch erweist, als es darum geht, einmal nur für einen Moment eine menschliche Seite zu zeigen.

Der Höhepunkt des Films aber ist eine der Nebengeschichten. Denn der Erfolg, der dem Protagonisten versagt bleibt, fällt einem anderen Mitglied des Ensembles durch etwas Arbeit und eine gute Idee dann doch noch in den Schoß. Und das macht dann wohl die Niederlage des Helden am Ende komplett. So richtig böse ist eine Komödie erst dann, wenn die schlimmste aller Wendungen erreicht worden ist.

Für mich zwischen den herausragenen "Hannah und ihre Schwestern" und "Matchpoint" der schönste Film von Woody Allen.
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