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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr gelungenes Debut, 6. Dezember 2005
Woah, was für eine abgedrehte Platte! Arsis liefern mit "A Celebration Of Guilt" wirklich einen klasse Einstand ab! Vor ein paar Monaten zufällig ein paar Appetitmacher-Reviews drüber gelesen und schließlich gekauft, rotiert die CD heute noch regelmäßig in meiner Anlage; der Tiefe der Songs und der abgefahrenen Riffs sei Dank!Bereits das Cover macht einen guten Eindruck, schmeisst aber die Frage auf, ob Arsis nicht doch Black Metal macht. Allen, die jetzt denken: "Scho wieder a Highspeed-Black-Satanic-Metalband?", sei gesagt, dass Arsis sich nicht um irgendwelche Grenzen scheren. So kommt "Return" teilweise thrashig daher, während in "Carnal Ways To Recreate The Heart" Black Metal-Anleihen zutage treten. Normalerweise aber wird auf der Scheibe Death Metal der etwas melodischeren Ausrichtung geboten. Hat man sich vom Cover losgerissen, kann man sich nun ganz der CD widmen.... Schon tönen die ersten Klänge des Openers "The Face Of My Innocence" zu den Ohren, das Riffing quetscht die Gehirnzellen ab, und das fette Knüppelbrett des Drummers Michael Van Dyne (James Malone war für die Gitarren, Bass und Vocals zuständig) beschleunigt den Herzschlag auf gefühlte 54,23 Schläge in der Sekunde. Ein klasse Einstieg, der perfekte Beginn dieses Silberlings, welcher berechtigterweise Hoffnung auf eine kleine Perle macht. Mit verrücktem Gittarenspiel geht es in den nächsten Tracks auch gleich weiter, und Felldrescher Van Dyne sorgt in jedem Song für einen unglaublich dichten Drum-Teppich, welcher sich durch die ganzen Gedärme wummert und für offene Münder sorgt. Mit "Elegant And Perverse" allerdings sinkt das Niveau der LP ab, nicht viel, aber doch merkbar, da sich ab diesem Zeitpunkt die Tracks nicht mehr sehr voneinander unterscheiden (bis vllt. auf "The Sadistic Motives Behind Bereavement Letters") und man den Eindruck bekommt, dass den beiden am Ende die Ideen ausgegangen sind. Trotzdem machen auch diese, des öfteren mit schönen Breaks versehen, einen Heidenspass und verlieren auch nach dem 15. Ablauf der CD nicht an Wiederspielwert. Erwähnenswert noch: Die Textzeile "All Hail! The Phrase Of Tainted Prose" ("Allen ....!Der Satz eines verdorbenen Spruchs") ist ein gutes Beispiel für die meist intelligenten Texte. Fazit: Ein wirklich gutes, mit verrückten Breaks, Riffs und Ideen (in der ersten Hälfte zumindest) ausgestattetes Album. Ich habe lange überlegen müssen, ob ich nicht doch 5 Sterne vergebe, aber da ich noch etwas Spielraum für ihr nächstes Album brauche, wenn hoffentlich das äusserst hohe Niveau der ersten Titel bis zum Schluss gehalten wird, und ich denke, dass die Band noch nciht an ihre Grenzen gelangt ist, sind es dann doch nur vier. Eine klare Kaufempfehlung gebe ich aber trotzdem. Anspieltipps: "The Face Of My Innocence"; "Maddening Disdain"; "Carnal Ways To Recreate The Heart"
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