Cecilia Bartoli

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ceciliabartoli

Buona Pasqua a tutti! #happyeaster


Biografie

Seit über zwei Jahrzehnten gehört Cecilia Bartoli eindeutig zu den führenden Künstlerinnen der klassischen Musik. In aller Welt wartet man mit großer Ungeduld und Spannung auf ihre kommenden Opernpartien, ihre Konzertprogramme und die Aufnahmen, die sie exklusiv bei Decca realisiert. Zehn Millionen verkaufte CDs von Aufnahmen wie Opera proibita und anderen Soloproduktionen mit Musik von Vivaldi, Gluck und Salieri sprechen ebenso von dem großen Erfolg wie die insgesamt mehr als zweijährige Plazierung in den internationalen Popcharts und die Fülle der Auszeichnungen, die sie – nach wie vor die ... Lesen Sie mehr

Seit über zwei Jahrzehnten gehört Cecilia Bartoli eindeutig zu den führenden Künstlerinnen der klassischen Musik. In aller Welt wartet man mit großer Ungeduld und Spannung auf ihre kommenden Opernpartien, ihre Konzertprogramme und die Aufnahmen, die sie exklusiv bei Decca realisiert. Zehn Millionen verkaufte CDs von Aufnahmen wie Opera proibita und anderen Soloproduktionen mit Musik von Vivaldi, Gluck und Salieri sprechen ebenso von dem großen Erfolg wie die insgesamt mehr als zweijährige Plazierung in den internationalen Popcharts und die Fülle der Auszeichnungen, die sie – nach wie vor die »bestverkaufte klassische Künstlerin unserer Zeit « – für ihre Veröffentlichungen erhalten hat: Mehrere Goldene Schallplatten, fünf amerikanische Grammys® (USA), zehn Echos und ein Bambi aus Deutschland, zwei Classical Brit Awards, der französische Victoire de la musique und andere renommierte Preise finden sich auf dieser Liste ...

Cecilia Bartoli versteht es, Millionen Menschen in aller Welt die Klassik nahezubringen – und sie freut sich natürlich, dass es dank ihrer eigenen Popularität zu einer umfassenden Neubewertung und Wiederentdeckung von Komponisten und Werken gekommen ist, die nach langen Zeiten der Vernachlässigung jetzt wieder zur Diskussion gestellt werden.

Es überrascht nicht, dass Herbert von Karajan, Daniel Barenboim und Nikolaus Harnoncourt zu den ersten Dirigenten gehörten, die mit ihr arbeiteten. Die entdeckten Cecilia Bartolis Talent bereits, als sie kaum ihre Gesangsausbildung bei den Eltern daheim in Rom abgeschlossen hatte. Inzwischen musizieren längst viele Dirigenten, Pianisten und Orchester von höchstem Rang regelmäßig mit ihr. In den letzten Jahren findet man Cecilia Bartoli vor allem im Zusammenwirkung mit großen historischen Ensembles. Zu nennen sind hier die Akademie für Alte Musik, Les Arts Florissants, I Barocchisti, der Concentus Musicus Wien, das Ensemble Matheus, das Freiburger Barockorchester, Il Giardino Armonico, das Kammerorchester Basel, Les Musiciens du Louvre und das Orchestra La Scintilla. Von immer größerer Wichtigkeit sind für sie Projekte mit Orchester, die unter ihrer künstlerischen Verantwortung verwirklicht werden. Den bisherigen Höhepunkt markieren die Programme, die Frau Bartoli mit den Wiener Philharmonikern ausarbeitete und umsetzte.

Cecilia Bartoli ist in den größten europäischen, US-amerikanischen und japanischen Konzertsälen zu hören. Jüngst debütierte sie auch in Hongkong und Australien. Sie stand auf der Bühne der New Yorker Metropolitan Opera, des Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der Salzburger Festspiele, des Theaters an der Wien und des Opernhauses Zürich, an dem sie viele ihrer Opernpartien zum ersten Male gesungen hat.

In der letzten Zeit befasst sie sich vor allem mit der Musik des Barock sowie mit dem Bel Canto und der italienischen Romantik des frühen 19. Jahrhunderts.

Vor fünf Jahren verwirklichte sie ein Projekt, das Maria Malibran gewidmet ist. Der 200. Geburtstag der legendären Sängerin wurde am 24. März 2008 in deren Heimatstadt mit einem historischen Ereignis gefeiert: Im Rahmen ihres »Malibran-Marathons« gab Cecilia Bartoli an einem Tag in der Salle Pleyel drei Konzerte, bei denen sie mit Lang Lang, Vadim Repin, Adam Fischer und Myung-Whun Chung auftrat. Simultan zeigte die Cité de Paris auf einer Großleinwand vor dem Hôtel de Ville den Malibran-Film der Künstlerin, die ganz in der Nähe auch ihr »Mobiles Malibran Museum« geparkt hatte, um den besonderen Tag zu unterstreichen.

Anlässlich des Jubiläums erschienen außerdem die CD Maria und die DVD The Barcelona Concert/Malibran Rediscovered. Cecilia Bartoli unternahm ausgedehnte Konzertreisen und stand in mehreren Opern auf der Bühne, die einst die Malibran gesungen hatte: Rossinis Cenerentola, Bellinis Sonnambula und Halévys Clari, die seit 1829 nicht mehr aufgeführt worden war. Abgerundet wurde die großartige Hommage an eine großartige Sängerin durch die erste Gesamtaufnahme der Sonnambula mit Originalinstrumenten und der historisch korrekten Mezzosopranistin in der Titelpartie, der Juan Diego Flórez als Elvino zur Seite stand.

Im Juni 2010 fand die »Romantische Revolution« eine sensationelle Fortsetzung, als Cecilia Bartoli im Dortmunder Konzerthaus eine historisch informierte Produktion der Norma vorstellte. Die Titelheldin wurde von den Originalinstrumenten des Balthasar-Neumann-Ensembles unter Thomas Hengelbrock und einer Sängerriege flankiert, die die vokalen Gepflogenheiten der Entstehungszeit reflektierte. Das Streben nach dem »Alten Klang« und den einstigen Singweisen fand anschließend ihren Niederschlag in zwei Züricher Rossini-Inszenierungen: Zunächst wurde Le comte Ory nach der kritischen Neuausgabe der Partitur aufgeführt, und dann gab Cecilia Bartoli im Otello ihr sensationelles Debüt als Desdemona. Beide Produktionen wurden vom Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten begleitet. Die musikalische Leitung hatte Muhai Tang.

Die jüngste Reise in das Zeitalter des Barock trat Cecilia Bartoli allerdings im Jahre 2009 an, als sie eine atemberaubende Fahrt ins Neapel des 18. Jahrhunderts antrat und dort den einstigen Star-Kastraten »begegnete«. Neben der Veröffentlichung des Soloalbums Sacrificium, das alle Rekorde brach, gab es in allen großen Hauptstädten Europas Konzerte mit bisher unbekanntem Kastratenrepertoire. Ein weiterer Höhepunkt war die von William Christie geleiteten Konzertaufführungen des Händelschen Giulio Cesare mit Andreas Scholl und Philippe Jaroussky in der Pariser Salle Pleyel. Für Sacrificium erhielt Cecilia Bartoli ihren fünften Grammy in der Kategorie »Beste klassische Gesangsdarbietung.«

Cecilia Bartoli wurde mit vielen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht. In Italien wurde sie zum Cavaliere und »Accademico effettivo di Santa Cecilia« ernannt, in Frankreich zum »Chevalier des Arts et des Lettres« und »Officier de l’Ordre du Mérite«. Sie ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und der Königlich Schwedischen Musikakademie. Dazu kamen zuletzt der renommierte italienische »Bellini d’Oro«, eine »Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes«, die zu den höchsten Auszeichnungen des spanischen Kultusministeriums gehört, sowie eine »Médaille Grand Vermeil de la Ville de Paris«. Anlässlich des Händel Jubiläumsjahrs 2009 wurde Cecilia Bartoli als Ehrenmitglied in den Fachbeirat der Stiftung Händel Haus Halle berufen und ein Jahr darauf mit dem Händel Preis der Stadt Halle ausgezeichnet. Zudem wurde ihr 2010 in Anwesenheit von Königin Margarethe II. in Kopenhagen der renommierte dänische »Léonie Sonning Musikpreis« verliehen. Das ehrwürdige University College of Dublin verlieh ihr die musikalische Ehrendoktorwürde, und Ende 2012 wird Cecilia Bartoli in Baden-Baden den begehrten »Herbert von Karajan-Preis« entgegennehmen, mit dem ihre musikalische Jugendarbeit Anerkennung findet.

2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele. Die erste Auflage befasste sich mit den »tausend Gesichtern der Kleopatra« und löste sowohl beim Publikum wie auch in den Medien große Begeisterung aus. Die zweite Auflage steht 2013 unter dem Motto »Sacrifice – Opfer – Victim« und wird unter anderem Cecilia Bartolis hinreißendes Bühnendebüt in der Rolle der Norma bringen.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Seit über zwei Jahrzehnten gehört Cecilia Bartoli eindeutig zu den führenden Künstlerinnen der klassischen Musik. In aller Welt wartet man mit großer Ungeduld und Spannung auf ihre kommenden Opernpartien, ihre Konzertprogramme und die Aufnahmen, die sie exklusiv bei Decca realisiert. Zehn Millionen verkaufte CDs von Aufnahmen wie Opera proibita und anderen Soloproduktionen mit Musik von Vivaldi, Gluck und Salieri sprechen ebenso von dem großen Erfolg wie die insgesamt mehr als zweijährige Plazierung in den internationalen Popcharts und die Fülle der Auszeichnungen, die sie – nach wie vor die »bestverkaufte klassische Künstlerin unserer Zeit « – für ihre Veröffentlichungen erhalten hat: Mehrere Goldene Schallplatten, fünf amerikanische Grammys® (USA), zehn Echos und ein Bambi aus Deutschland, zwei Classical Brit Awards, der französische Victoire de la musique und andere renommierte Preise finden sich auf dieser Liste ...

Cecilia Bartoli versteht es, Millionen Menschen in aller Welt die Klassik nahezubringen – und sie freut sich natürlich, dass es dank ihrer eigenen Popularität zu einer umfassenden Neubewertung und Wiederentdeckung von Komponisten und Werken gekommen ist, die nach langen Zeiten der Vernachlässigung jetzt wieder zur Diskussion gestellt werden.

Es überrascht nicht, dass Herbert von Karajan, Daniel Barenboim und Nikolaus Harnoncourt zu den ersten Dirigenten gehörten, die mit ihr arbeiteten. Die entdeckten Cecilia Bartolis Talent bereits, als sie kaum ihre Gesangsausbildung bei den Eltern daheim in Rom abgeschlossen hatte. Inzwischen musizieren längst viele Dirigenten, Pianisten und Orchester von höchstem Rang regelmäßig mit ihr. In den letzten Jahren findet man Cecilia Bartoli vor allem im Zusammenwirkung mit großen historischen Ensembles. Zu nennen sind hier die Akademie für Alte Musik, Les Arts Florissants, I Barocchisti, der Concentus Musicus Wien, das Ensemble Matheus, das Freiburger Barockorchester, Il Giardino Armonico, das Kammerorchester Basel, Les Musiciens du Louvre und das Orchestra La Scintilla. Von immer größerer Wichtigkeit sind für sie Projekte mit Orchester, die unter ihrer künstlerischen Verantwortung verwirklicht werden. Den bisherigen Höhepunkt markieren die Programme, die Frau Bartoli mit den Wiener Philharmonikern ausarbeitete und umsetzte.

Cecilia Bartoli ist in den größten europäischen, US-amerikanischen und japanischen Konzertsälen zu hören. Jüngst debütierte sie auch in Hongkong und Australien. Sie stand auf der Bühne der New Yorker Metropolitan Opera, des Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der Salzburger Festspiele, des Theaters an der Wien und des Opernhauses Zürich, an dem sie viele ihrer Opernpartien zum ersten Male gesungen hat.

In der letzten Zeit befasst sie sich vor allem mit der Musik des Barock sowie mit dem Bel Canto und der italienischen Romantik des frühen 19. Jahrhunderts.

Vor fünf Jahren verwirklichte sie ein Projekt, das Maria Malibran gewidmet ist. Der 200. Geburtstag der legendären Sängerin wurde am 24. März 2008 in deren Heimatstadt mit einem historischen Ereignis gefeiert: Im Rahmen ihres »Malibran-Marathons« gab Cecilia Bartoli an einem Tag in der Salle Pleyel drei Konzerte, bei denen sie mit Lang Lang, Vadim Repin, Adam Fischer und Myung-Whun Chung auftrat. Simultan zeigte die Cité de Paris auf einer Großleinwand vor dem Hôtel de Ville den Malibran-Film der Künstlerin, die ganz in der Nähe auch ihr »Mobiles Malibran Museum« geparkt hatte, um den besonderen Tag zu unterstreichen.

Anlässlich des Jubiläums erschienen außerdem die CD Maria und die DVD The Barcelona Concert/Malibran Rediscovered. Cecilia Bartoli unternahm ausgedehnte Konzertreisen und stand in mehreren Opern auf der Bühne, die einst die Malibran gesungen hatte: Rossinis Cenerentola, Bellinis Sonnambula und Halévys Clari, die seit 1829 nicht mehr aufgeführt worden war. Abgerundet wurde die großartige Hommage an eine großartige Sängerin durch die erste Gesamtaufnahme der Sonnambula mit Originalinstrumenten und der historisch korrekten Mezzosopranistin in der Titelpartie, der Juan Diego Flórez als Elvino zur Seite stand.

Im Juni 2010 fand die »Romantische Revolution« eine sensationelle Fortsetzung, als Cecilia Bartoli im Dortmunder Konzerthaus eine historisch informierte Produktion der Norma vorstellte. Die Titelheldin wurde von den Originalinstrumenten des Balthasar-Neumann-Ensembles unter Thomas Hengelbrock und einer Sängerriege flankiert, die die vokalen Gepflogenheiten der Entstehungszeit reflektierte. Das Streben nach dem »Alten Klang« und den einstigen Singweisen fand anschließend ihren Niederschlag in zwei Züricher Rossini-Inszenierungen: Zunächst wurde Le comte Ory nach der kritischen Neuausgabe der Partitur aufgeführt, und dann gab Cecilia Bartoli im Otello ihr sensationelles Debüt als Desdemona. Beide Produktionen wurden vom Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten begleitet. Die musikalische Leitung hatte Muhai Tang.

Die jüngste Reise in das Zeitalter des Barock trat Cecilia Bartoli allerdings im Jahre 2009 an, als sie eine atemberaubende Fahrt ins Neapel des 18. Jahrhunderts antrat und dort den einstigen Star-Kastraten »begegnete«. Neben der Veröffentlichung des Soloalbums Sacrificium, das alle Rekorde brach, gab es in allen großen Hauptstädten Europas Konzerte mit bisher unbekanntem Kastratenrepertoire. Ein weiterer Höhepunkt war die von William Christie geleiteten Konzertaufführungen des Händelschen Giulio Cesare mit Andreas Scholl und Philippe Jaroussky in der Pariser Salle Pleyel. Für Sacrificium erhielt Cecilia Bartoli ihren fünften Grammy in der Kategorie »Beste klassische Gesangsdarbietung.«

Cecilia Bartoli wurde mit vielen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht. In Italien wurde sie zum Cavaliere und »Accademico effettivo di Santa Cecilia« ernannt, in Frankreich zum »Chevalier des Arts et des Lettres« und »Officier de l’Ordre du Mérite«. Sie ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und der Königlich Schwedischen Musikakademie. Dazu kamen zuletzt der renommierte italienische »Bellini d’Oro«, eine »Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes«, die zu den höchsten Auszeichnungen des spanischen Kultusministeriums gehört, sowie eine »Médaille Grand Vermeil de la Ville de Paris«. Anlässlich des Händel Jubiläumsjahrs 2009 wurde Cecilia Bartoli als Ehrenmitglied in den Fachbeirat der Stiftung Händel Haus Halle berufen und ein Jahr darauf mit dem Händel Preis der Stadt Halle ausgezeichnet. Zudem wurde ihr 2010 in Anwesenheit von Königin Margarethe II. in Kopenhagen der renommierte dänische »Léonie Sonning Musikpreis« verliehen. Das ehrwürdige University College of Dublin verlieh ihr die musikalische Ehrendoktorwürde, und Ende 2012 wird Cecilia Bartoli in Baden-Baden den begehrten »Herbert von Karajan-Preis« entgegennehmen, mit dem ihre musikalische Jugendarbeit Anerkennung findet.

2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele. Die erste Auflage befasste sich mit den »tausend Gesichtern der Kleopatra« und löste sowohl beim Publikum wie auch in den Medien große Begeisterung aus. Die zweite Auflage steht 2013 unter dem Motto »Sacrifice – Opfer – Victim« und wird unter anderem Cecilia Bartolis hinreißendes Bühnendebüt in der Rolle der Norma bringen.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Seit über zwei Jahrzehnten gehört Cecilia Bartoli eindeutig zu den führenden Künstlerinnen der klassischen Musik. In aller Welt wartet man mit großer Ungeduld und Spannung auf ihre kommenden Opernpartien, ihre Konzertprogramme und die Aufnahmen, die sie exklusiv bei Decca realisiert. Zehn Millionen verkaufte CDs von Aufnahmen wie Opera proibita und anderen Soloproduktionen mit Musik von Vivaldi, Gluck und Salieri sprechen ebenso von dem großen Erfolg wie die insgesamt mehr als zweijährige Plazierung in den internationalen Popcharts und die Fülle der Auszeichnungen, die sie – nach wie vor die »bestverkaufte klassische Künstlerin unserer Zeit « – für ihre Veröffentlichungen erhalten hat: Mehrere Goldene Schallplatten, fünf amerikanische Grammys® (USA), zehn Echos und ein Bambi aus Deutschland, zwei Classical Brit Awards, der französische Victoire de la musique und andere renommierte Preise finden sich auf dieser Liste ...

Cecilia Bartoli versteht es, Millionen Menschen in aller Welt die Klassik nahezubringen – und sie freut sich natürlich, dass es dank ihrer eigenen Popularität zu einer umfassenden Neubewertung und Wiederentdeckung von Komponisten und Werken gekommen ist, die nach langen Zeiten der Vernachlässigung jetzt wieder zur Diskussion gestellt werden.

Es überrascht nicht, dass Herbert von Karajan, Daniel Barenboim und Nikolaus Harnoncourt zu den ersten Dirigenten gehörten, die mit ihr arbeiteten. Die entdeckten Cecilia Bartolis Talent bereits, als sie kaum ihre Gesangsausbildung bei den Eltern daheim in Rom abgeschlossen hatte. Inzwischen musizieren längst viele Dirigenten, Pianisten und Orchester von höchstem Rang regelmäßig mit ihr. In den letzten Jahren findet man Cecilia Bartoli vor allem im Zusammenwirkung mit großen historischen Ensembles. Zu nennen sind hier die Akademie für Alte Musik, Les Arts Florissants, I Barocchisti, der Concentus Musicus Wien, das Ensemble Matheus, das Freiburger Barockorchester, Il Giardino Armonico, das Kammerorchester Basel, Les Musiciens du Louvre und das Orchestra La Scintilla. Von immer größerer Wichtigkeit sind für sie Projekte mit Orchester, die unter ihrer künstlerischen Verantwortung verwirklicht werden. Den bisherigen Höhepunkt markieren die Programme, die Frau Bartoli mit den Wiener Philharmonikern ausarbeitete und umsetzte.

Cecilia Bartoli ist in den größten europäischen, US-amerikanischen und japanischen Konzertsälen zu hören. Jüngst debütierte sie auch in Hongkong und Australien. Sie stand auf der Bühne der New Yorker Metropolitan Opera, des Londoner Royal Opera House, Covent Garden, der Mailänder Scala, der Bayerischen Staatsoper München, der Salzburger Festspiele, des Theaters an der Wien und des Opernhauses Zürich, an dem sie viele ihrer Opernpartien zum ersten Male gesungen hat.

In der letzten Zeit befasst sie sich vor allem mit der Musik des Barock sowie mit dem Bel Canto und der italienischen Romantik des frühen 19. Jahrhunderts.

Vor fünf Jahren verwirklichte sie ein Projekt, das Maria Malibran gewidmet ist. Der 200. Geburtstag der legendären Sängerin wurde am 24. März 2008 in deren Heimatstadt mit einem historischen Ereignis gefeiert: Im Rahmen ihres »Malibran-Marathons« gab Cecilia Bartoli an einem Tag in der Salle Pleyel drei Konzerte, bei denen sie mit Lang Lang, Vadim Repin, Adam Fischer und Myung-Whun Chung auftrat. Simultan zeigte die Cité de Paris auf einer Großleinwand vor dem Hôtel de Ville den Malibran-Film der Künstlerin, die ganz in der Nähe auch ihr »Mobiles Malibran Museum« geparkt hatte, um den besonderen Tag zu unterstreichen.

Anlässlich des Jubiläums erschienen außerdem die CD Maria und die DVD The Barcelona Concert/Malibran Rediscovered. Cecilia Bartoli unternahm ausgedehnte Konzertreisen und stand in mehreren Opern auf der Bühne, die einst die Malibran gesungen hatte: Rossinis Cenerentola, Bellinis Sonnambula und Halévys Clari, die seit 1829 nicht mehr aufgeführt worden war. Abgerundet wurde die großartige Hommage an eine großartige Sängerin durch die erste Gesamtaufnahme der Sonnambula mit Originalinstrumenten und der historisch korrekten Mezzosopranistin in der Titelpartie, der Juan Diego Flórez als Elvino zur Seite stand.

Im Juni 2010 fand die »Romantische Revolution« eine sensationelle Fortsetzung, als Cecilia Bartoli im Dortmunder Konzerthaus eine historisch informierte Produktion der Norma vorstellte. Die Titelheldin wurde von den Originalinstrumenten des Balthasar-Neumann-Ensembles unter Thomas Hengelbrock und einer Sängerriege flankiert, die die vokalen Gepflogenheiten der Entstehungszeit reflektierte. Das Streben nach dem »Alten Klang« und den einstigen Singweisen fand anschließend ihren Niederschlag in zwei Züricher Rossini-Inszenierungen: Zunächst wurde Le comte Ory nach der kritischen Neuausgabe der Partitur aufgeführt, und dann gab Cecilia Bartoli im Otello ihr sensationelles Debüt als Desdemona. Beide Produktionen wurden vom Orchestra La Scintilla auf historischen Instrumenten begleitet. Die musikalische Leitung hatte Muhai Tang.

Die jüngste Reise in das Zeitalter des Barock trat Cecilia Bartoli allerdings im Jahre 2009 an, als sie eine atemberaubende Fahrt ins Neapel des 18. Jahrhunderts antrat und dort den einstigen Star-Kastraten »begegnete«. Neben der Veröffentlichung des Soloalbums Sacrificium, das alle Rekorde brach, gab es in allen großen Hauptstädten Europas Konzerte mit bisher unbekanntem Kastratenrepertoire. Ein weiterer Höhepunkt war die von William Christie geleiteten Konzertaufführungen des Händelschen Giulio Cesare mit Andreas Scholl und Philippe Jaroussky in der Pariser Salle Pleyel. Für Sacrificium erhielt Cecilia Bartoli ihren fünften Grammy in der Kategorie »Beste klassische Gesangsdarbietung.«

Cecilia Bartoli wurde mit vielen Auszeichnungen und Ehrungen bedacht. In Italien wurde sie zum Cavaliere und »Accademico effettivo di Santa Cecilia« ernannt, in Frankreich zum »Chevalier des Arts et des Lettres« und »Officier de l’Ordre du Mérite«. Sie ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und der Königlich Schwedischen Musikakademie. Dazu kamen zuletzt der renommierte italienische »Bellini d’Oro«, eine »Medalla de Oro al Mérito en las Bellas Artes«, die zu den höchsten Auszeichnungen des spanischen Kultusministeriums gehört, sowie eine »Médaille Grand Vermeil de la Ville de Paris«. Anlässlich des Händel Jubiläumsjahrs 2009 wurde Cecilia Bartoli als Ehrenmitglied in den Fachbeirat der Stiftung Händel Haus Halle berufen und ein Jahr darauf mit dem Händel Preis der Stadt Halle ausgezeichnet. Zudem wurde ihr 2010 in Anwesenheit von Königin Margarethe II. in Kopenhagen der renommierte dänische »Léonie Sonning Musikpreis« verliehen. Das ehrwürdige University College of Dublin verlieh ihr die musikalische Ehrendoktorwürde, und Ende 2012 wird Cecilia Bartoli in Baden-Baden den begehrten »Herbert von Karajan-Preis« entgegennehmen, mit dem ihre musikalische Jugendarbeit Anerkennung findet.

2012 wurde Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele. Die erste Auflage befasste sich mit den »tausend Gesichtern der Kleopatra« und löste sowohl beim Publikum wie auch in den Medien große Begeisterung aus. Die zweite Auflage steht 2013 unter dem Motto »Sacrifice – Opfer – Victim« und wird unter anderem Cecilia Bartolis hinreißendes Bühnendebüt in der Rolle der Norma bringen.

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