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Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist sehr realistisch gehalten, das heißt es ist sehr dunkel und oftmals kann man so gut wie nichts erkennen. Der Ton sorgt für reichlich Stimmung. Das Bonusmaterial ist durchwachsen, aber der Audiokommentar überzeugt.
Bild: "The Cavern" ist ein Film, dessen Bild-Qualität nur sehr schwer zu beurteilen ist. Genaugenommen ist der Kontrast unheimlich schlecht, nur ist das kaum der Fehler der DVD. Vielmehr wurde der Film schon so gedreht, dass eben nur die wenigen Lichtquellen, die die Protagonisten haben, auch den Film erhellen. Oftmals kann man in dem Film nur wenig erkennen (00:21:40 oder 00:35:07), aber das ist Kalkül der Filmemacher und so gewollt. Details in Gesichtern verschwinden in der Dunkelheit, Kleidung verschmilzt mit dem Hintergrund und das Lichtspiel ist Dank der wenigen Taschenlampen im Film ungewöhnlich (00:15:32). Rauschen ist nicht allzu störend und auch Ausrutscher der Kompression halten sich in Grenzen. Teils gibt es Nachziehen bei den Lichtquellen.
Ton: Beide Tonspuren machen einen guten Eindruck. Die Dialoge sind klar verständlich und mit Direktionalität versehen. In der dunklen Höhle hört man immer wieder Geräusche wie herunterfallende Tropfen. Die Musik verteilt sich gut auf die Kanäle. Teilweise dominiert ein tiefer Bass. Besonders, wenn das Bild immer dunkler wird, ist der akustische Mix sehr gelungen, denn man fühlt sich fast selbst inmitten der Höhle, wenn man diesen Film im abgedunkelten Zimmer ansieht.
Extras: Das Videotagebuch ist sehr langweilig geraten und verfolgt keine Linie. Es sind Impressionen der Produktion, mehr aber auch nicht. Die Dokumentation über die Höhlen dreht sich um eine echte Expedition, die mit der Musik möglichst gruselig gestaltet werden soll, was aber nicht so ganz funktionieren mag. Die Storyboards sind schön anzusehen und sehr detailliert gezeichnet. Der Audiokommentar des Regisseurs ist flüssig erzählt und lebt von seinem Informationsreichtum, wobei man hier auch Einblicke darauf bekommt, wie eine Low-Budget-Produktion umgesetzt wird. Abgerundet wird das Bonusmaterial durch den Trailer. --movieman.de
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Abstieg in den Schwachsinn...,
Von
Rezension bezieht sich auf: The Cavern - Abstieg ins Grauen (DVD)
Etwas vergleichbar Schlechtes wie "The Cavern" hat der private Entertainment-Sektor lange nicht gesehen. Dabei betrug die Leihgebühr in der örtlichen Videothek meines Vertrauens lediglich 1,30 Euro. Aber selbst dieser Betrag grenzt an Vergeudung, da der Film dafür praktisch keinerlei unterhaltungstechnischen Gegenwert bietet. Der Inhalt ist schnell erzählt: '"Eine Gruppe von geistig umnachteten Höhlentouristen steigt in ein überdimensionales Erdloch. Dort lassen Sie sich vom Peter mit der grusligen Maske jagen, zerfleischen, zermatschen, zerhacken, zerlegen und grillen. Für die Mädels der Gruppe hat der '"kleine Peter"' auch noch eine besondere Überraschung auf Lager''..."Mit summa cum laude hat Regisseur Olatsunde Osunsanmi den Besuch der Filmhochschule jedenfalls nicht abgeschlossen. '"The Cavern'" ist dafür der eindeutige Beweis. Dem aufmerksamen Beobachter stellt sich ohnehin die Frage, ob Osunsanmi überhaupt einen Abschluss hat oder ob er bereits nach dem 1. Semester das Handtuch warf. Lediglich einige grundlegende Elemente der Filmgestaltung sind ersichtlich: 1. Darsteller (die Bezeichnung Schauspieler würde diesen Berufsstand angesichts der miserablen Leistung entehren) 2. JVC-Home-Kamera oder vergleichbares Produkt 3. Bergsteigerkostüme aus Harry's Outdoor-Shop Gestaltungsmittel wie Filmschnitt oder Lichtführung sind in rudimentären Ansätzen erkennbar. Aber auf Spannung oder Dramaturgie (wahrscheinlich Lehrstoff des 2. Semesters) wartet der Konsument vergeblich. Und zu allem Überfluss hatte der Kameramann einen mörderischen "'cold turkey"'. Für die optischen Entgleisungen im Verlauf des Films gibt es sonst keine plausible Erklärung. '"The Cavern"' läuft meines Erachtens unter dem Motto: "B-Movie meets Trash-Movie". Wahrscheinlich schlich sich Osunsanmi als Kind heimlich aus dem Bettchen zur Wohnzimmertür seiner Eltern und schaute '"Blair-Witch-Project"' durch den Türspalt. "'The Cavern"' ist der Versuch, diese traumatische Kindheitserfahrung zu verarbeiten. Im Weiteren ist noch erwähnenswert, dass der Streifen eine Brutto-Spieldauer von 78 Minuten hat. Abzüglich Vorspann und Abspann verbleiben etwa 70 Minuten reine Spielzeit. Dies wirft umgehend die Fragestellung auf: "Hatten die keinen Bock zum Arbeiten, war das Film-Budget auf nur einen DVD-Rohling für die Videokamera begrenzt oder war das Hexe-von-Blair-Kindheitstrauma nach so kurzer Zeit bereits verarbeitet?" Ein wahrlicher Clou ist Osunsanmi dennoch gelungen. Das Problem mit der viel zu kleinen Höhlen-Kulisse löste er meisterhaft, indem er die Gruppe Touristen im Kreis laufen ließ. Einfach phänomenal!!! Fazit: Wer 70 Minuten lang eine weiße Wand anstarrt, hat seine Zeit sinnvoller genutzt. NEVER WATCH THIS MOVIE!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
MEINE GÜTE!,
Von ich-will-Kunst-die-Gefühle-weckt "silentdriver" (oberösterreichische Pampa) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER)
Rezension bezieht sich auf: The Cavern - Abstieg ins Grauen (DVD)
Das Gesehene lässt mich ganz stumm werden. So derartig verbohrt ist dieser Film. Allen voran das Drehbuch, dicht gefolgt von der Handlung bzw. dem Aufwand gegenüber der Höhlenkulisse.Ich will hier ganz bewusst keine Lästerrezension schreiben. Der Film ist einfach nur ein mittelprächtiger B-Movie, nicht mehr. Zwar mag man die Kameraführung als "innovativ" sehen, aber so innovativ dieser auch scheint und einen "lebendigeren" Eindruck er schinden mag - es wirkt der Film dadurch nur noch amateurhafter. Was bei "The Blair Witch Project" noch neu war (und auch gekonnt eingesetzt wurde zusammen mit einem passenden Drehbuch), hat hier einfach keine Wirkung. Einzig und alleine Splatter- und Gorefans werden ab und zu zu hecheln beginnen. Man sieht zwar im Dunkel wenig, aber hier und da fließt dann mal auch Blut, werden abgetrennte Gliedmaßen gezeigt - und daneben nur verzweifelte Schauspieler und Höhlenwände. Achja - und die Wackelkamera. Dazu noch ein Drehbuch, welches nicht einmal für eine schlechtere Akte-X folge hergehalten hätte - so traurig-nichtsüberraschend ist der komplette Mittelteil des Films (da, wo 90% der Schauspieler "hops" gehen). Achja - und das Ende weiß auch nur aus dem Grund zu überraschen, weil es so schrecklich unpassend ist und überhaupt so abrupt einsetzt. Naja. Ein Stern für diesen "Direct-To-Video" B-/C-Movie - mehr ist echt nicht drinnen. Wer gerne richtig gute Höhlenmonster sehen will, soll sich "The Cave" anschauen. Wer gerne richtig gute klaustrophobische Höhlenmomente will, soll sich "The Descent" anschauen. Wer einfach nur lachen will und sich einen schönen B-Movie-Halloweenabend machen will - tja - der kann vielleicht, eventuell, wenn's-denn-sein-muss zu diesem Ding hier greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unterste Schublade,
Von Wallenstein "Wallenstein" (München, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: The Cavern - Abstieg ins Grauen (DVD)
Kann mich meinem Vorrezensenten nur anschliessen.Der Film ist es nicht wert, angeschaut zu werden. Entsetzliche Kammeraführung, nur Gewackele und Lampengeflacker. Die Dialoge beschränken sich auf "oh Gott", "Los, Los, Los", "Nein, Nein, Nein" ... Das Interesanteste an der DVD ist das Spezial über Höhlen in der Mojave Wüste. Ohne den Hauptfilm wär's fast den Kauf wert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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