Diesen Montag ist Alev's erste Singleauskopplung aus dem bald bei s.a.d. music veröffentlichten Album "We live in paradise" erschienen. Wer Alev noch nicht kennt, hat definitiv etwas verpasst. Die Münchener Band um die Sängerin Alev Lenz hat sich in den vergangenen Monaten in der Jägermeister Rockliga schon einen Namen machen können. Auf jedem Konzert wurden zahlreiche Fans zu Alev-Fans "konvertiert". Mit harten Rockklängen aber auch schönen, melodischen Balladen erinnert die Musik teils an Bands wie Papa Roach, Guano Apes oder Die Happy. Dies gemischt mit der herrausragenden Stimme - die vielleicht an Shakira erinnern kann - ergibt es eine komplett neue und innovative Mischung!
Bei der Single handelt sich - wie hier im Forum auf www.alev-fanclub.de abgestimmt - um den Song Cause & Effect aus dem Breakable-Album. Denkt man zunächst. Sobald man die vier-Track-Maxi-Single in der Hand hält fällt einem auf: Vier Tracks. Drei verschiedene Versionen von Cause & Effect und einmal die Breakable-Version von Stained, die als Non-Album-Track gelistet ist und somit wohl auf Alev's neuem Album keinen Platz gefunden hat.
Zur Ausstattung der Maxi bleibt zu sagen, dass neben den vier Tracks die Lyrics von Stained und (natürlich) Cause & Effect mit im Inlay sind.
Schmeisst man die CD nun in seinen Player wird einem schnell bewusst, dass man für den Single Release das Lied komplett neu eingespielt hat. Das sich bei Alev etwas geändert hat merkt man spätestens beim Einsatz des Schlagzeugs. Der neue Sound des Liedes ist deutlich progressiver aber meiner Meinung nach auch etwas gewöhnungsbedürftig. Einige Elemente, die Cause & Effect zum ersten "Earcatcher" auf der Breakable machten sind abgeändert. Der Song ist allerdings in seiner Gesamtheit noch ein Stück abgerundeter worden. Wer damit überhaupt nicht zurecht kommt, kann auch immer noch auf den vierten Track (die Breakable-Version des Songs) zurückgreifen
Als zweiter Track befindet sich eine Industrial-Version auf der Single, dessen variantenreicher Sound sofort an die Songvarianten auf Linkin Parks Remix-Album "Reanimation" erinnern: Teils bis zum äußersten verzerrt und druckvoll ohne Ende - Teils ruhig und von Alev's Gesang getragen.
Auf jeden Fall ist die Single absolutes Muss bis zum erscheinen des Albums Anfang Dezember!