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Caught in the Light
 
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Caught in the Light

Barclay James Harvest Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Barclay James Harvest

Fotos

Abbildung von Barclay James Harvest

Biografie

Once Again (40th Anniversary Edition)

Bevor das englische Quartett BARCLAY JAMES HARVEST Mitte der 70er Jahre zu einem der Aushängeschilder des progressiven UK-Bombast-Rocks wurde (Stichwort-Titel: "Hymn"), hatte es, in relativ kurzer Zeit, von 1970 bis 1972 insgesamt 4 Alben beim EMI-eigenen Harvest-Label veröffentlicht. Diese LPs mit einer musikalischen Mixtur aus Rock, Folk und auch… Lesen Sie mehr im Barclay James Harvest-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (18. Januar 1996)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B000006SPR
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 28.990 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Who Do We Think We Are 6:02EUR 0,99
Anhören  2. Knoydart 5:04EUR 0,99
Anhören  3. Copil Romania 6:08EUR 0,99
Anhören  4. Back To Earth 7:19EUR 0,99
Anhören  5. Cold War 7:22EUR 0,99
Anhören  6. Forever Yesterday 4:25EUR 0,99
Anhören  7. The Great Unknown 4:42EUR 0,99
Anhören  8. Spud-U-Like 4:16EUR 0,99
Anhören  9. Silver Wings 3:51EUR 0,99
Anhören10. Once More 7:10EUR 0,99
Anhören11. A Matter Of Time 5:06EUR 0,99
Anhören12. Ballad Of Denshaw Mill 9:05EUR 0,99


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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
BJH at their best 15. Mai 2001
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nach dem Weggang von Woolly Wolstenhome Ende der siebziger und den enormen kommerziellen Erfolgen der Früh- bis Mittachziger (Wer erinnert sich NICHT an das Spektakel vorm Berliner Reichstag ...) irrten die drei Briten doch recht orientierungslos von Album zu Album. Doch auf "Caught In The Light" zeigten sie sich wieder von ihrer besten Seite. Die mit sehr ernsten und nachdenklichen Texten ausgestatteten Songs brachten das alte BJH-Flair zurück. Zwar nicht so ausufernd episch, wie zu frühen Tagen, dafür perfekt arrangiert und nie kitschig. Les Holroyds Stimme schmeichelt sich wie eh und je in die Gehörgänge, die von John Lees kommt kraft- aber gefühlvoll. Die meisten Tracks des Albums sind ruhiger Natur, umspinnen den Hörer mit träumerischen Sounds und scheinen sich in unendlichen Weiten zu verlieren, denn dankenswerterweise gibt es keine Pausen. Es ist eine CD zum Genießen an deren Ende man sich fragt, warum es nicht einfach noch ein paar Stunden so weitergehen kann ...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
hymnisch-orchestral Schönheit 30. Dezember 2007
Von wilson
Format:Audio CD
Auch wenn die beiden einzig echten BJH-Alben, die nach 'Welcome To The Show' weniger bekannt sind als die Vorgaenger, handelt es sich hier keineswegs um qualitativ schlechte Musik.

Die Songs behandeln natuerlich wiedereinmal das Thema Liebe, Frieden und Naturschutz. Das ist man ja auch nicht anders von BJH gewohnt. Als Paradebeispiel dient 'Copii Romania', welches Waisenkindern in Rumaenien gewidmet ist. Doch manchmal fragen BJH auch nach dem Sinn und Ursprung, was Titel wie 'Who Do We Think We Are?' verlaeuten lassen.

Die Musik ist mal wieder etwas hymnisch-orchestral gehalten. Die typischen Wohlfuehl-Keys sind natuerlich auch hier wieder zu hoeren. Es gibt sowohl flottere als auch langsamere Stueck zu hoeren. Mit 'Spud-U-Like' ist diesmal nur ein Rocker enthalten. JHauptsaechlich finden sich aber die BJH-typischen Balladen und Halbballaden. Im Durchschnitt sind die wieder recht lang geraten. Vier Songs haben ein Laenge von ueber 7 Minuten, der letzte dauert sogar 9 Minuten.

Vor allem das 7minuetige 'Once More' moechte ich besonders hervorheben. Es handelt sich um eine Fortsetzung vom Bandklassiker 'Mockingbird'. Von daher hat dieses Stueck einen duesteren Touch und ist sehr majestaetisch gehalten. Vor alles das bombastische Ende haut mich immer wieder vom Hocker!

Wem alte als auch neue BJH-Alben gefallen, gefaellt sicher auch dieses Scheibchen. Fuer den Fan ist diese Platte ohnehin unverzichtbar!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Oft wird dieses Album von den Musik-Kritikern, als seichter, ideenloser und sogar omatauglicher "Schnudelpoprock" abgestempelt, wobei ich immer wieder feststelle, das gerade diese Kritikaster sich weder einschlägig mit den Liedern beschäftigt, noch gründlich mit den großartigen Texten dieser Platte auseinandergesetzt haben. Zugegeben auch ich war beim ersten Hören sehr skeptisch, um nicht zu sagen ein bisschen enttäuscht über die gewohnt fehlende Power - insofern ist das Werk in der Tat omatauglich - aber beim mehrfachen Hören wird ganz schnell deutlich, worum es John Lees und Les Holroyd auf diesem Album eigentlich geht.

Ein Teil der Titel sind Widmungen für Menschen, die den Musikern sehr nahe standen, bzw. auch für Opfer und Überlebende von Kriegen und Naturkatastrophen. Solche Themen mit bombastischen Rockhymnen zu versehen wäre sicherlich Thema verfehlt. So ergibt sich zwangsläufig, dass das Album eher ruhig, getragen und nachdenklich ist, und daher sehr viele großartige Momente im Verborgenen schlummern.

Das Album beginnt mit einem direkten Angriff auf die wertlosen Verhaltensweisen unserer Gesellschaft, und die wirtschaftlichen Skrupellosigkeit, dass die Menschen die Natur aus Profitgier nicht nur ausbeuten, sondern auch systematisch zerstören.

"Wir töten die Bäume. Jetzt fällt kein Regen mehr. Und dort, wo einst Kornfelder waren, ist die Erde nur noch brennender Sand. Wir vergiften die Meere, und leeren Öl ins Grundwasser, und die Luft die wir atmen riecht schon lange nicht mehr gut."

BJH rufen uns als mit dem Titel - Who do we think we are? - Was glauben wir eigentlich, wer wir sind? - ganz tief ins Bewusstsein.

Copii Romania und Cold War (einer der besten Titel, den BJH jemals komponiert haben) - behandeln dann jeweils die Folgen von Krieg und Elend auf dieser Welt, wobei einem der siebeneinhalb minutenlange Song - Cold War - aber spätestens das John-Lees-Hammergitarrensolo, die Gänsehaut nur so auf dem Rücken stellt. Mit diesem Titel sehen BJH der traurigen Realität direkt ins Auge, denn Les Holroyd beendet die Frage nach dem Sinn eines Krieges mit den Worten - Nothings gonna change - Es wird sich niemals etwas ändern. Die Ängst von gestern sind also in der Tat die Tränen von heute. BJH liefern auf dem kompletten Album wieder ein sehr hohes Niveau, wobei man dieses erst dann richtig erkennen kann, wenn man bereit ist, sich von dem Raumschiff durch die Zeitgalaxie mitnehmen zu lassen.

Ach ja apropos "omatauglich"; 1992 war ich zusammen mit meiner damals 71- jährigen Oma auf der 25-Jahre-Jubiläumstour von BJH in Mannheim im Rosengarten. Meine Oma, die bis dato immer nur von meiner Mutter zu "Lalala-und-Tralala-Schlagerkünstlern" mitgeschleppt wurde, meinte im Anschluss an das Konzert, dass sie noch niemals zuvor jemanden live so gut Gitarre spielen hätte sehen wie John Lees - logisch, denn bei Künstlern wie Roger Wittacker, Nana Mouskouri, Mireille Mathieu oder Costa Cordalis bekommt man diese individuelle Klasse und dieses hohe Niveau natürlich nicht geboten. Weiter meinte meine Oma, dass sie das erste Mal in ihrem Leben bei einem Konzert Gänsehaut bekam, und sie bei Titeln wie - Suicide?, Poor Man's Moody Blues und Play To The World - die Augen vor Wohlklang hätte schießen und versinken können. Ein nochmaliger Besuch dieser tollen Gruppe war leider nicht mehr möglich, da die Tour zum Album leider damals abgesagt wurde.

So wird es wahrscheinlich ein großer Traum bleiben die Titel - Back To Earth, Forever Yesterday und vor allem Cold War - irgendwann einmal live zu hören, zumal ja auch im letzten Jahrzehnt mit Mel Prichtard und Woolly Wolstenholme zwei der vier Gründungsmitglieder schon von uns gegangen sind, und an eine Wiedervereinigung der beiden zerstrittenen Köpfe Holroyd und Lees derzeit nicht zu denken ist.
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