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am 24. Januar 2005
Was Kritiken so bewirken können! Ich habe so unglaublich schlechte Kritiken über Catwoman gelesen, das ich geneigt war, ihn mir nicht auszuleihen. Dann tauchten einige gute auf und schließlich wollte ich doch wissen, wie das "Prädikat: Wertvoll" zu diesem Film passt und habe ihn mir ausgeliehen.
Ich weiss zwar nach wie vor nicht, wie dieser Film zu dem Prädikat kommt ABER ich weiss, das Catwoman ein guter, unterhaltsamer Film und erst recht eine gute Comicverfilmung ist.
Hier die kurze Kritik:
Der Film besitzt Atmosphäre, Tempo und gute stimmige Action. Das Halle Berry auch durch körperliche Vorzüge zu überzeugen weiss, muss hier kaum erwähnt werden.
Und jetzt komme ich mal zu einem ganz wichtigen Punkt. Ich war und bin ein grosser Fan der DC Comics, also auch von Batman, Catwoman usw. Und ich muss sagen, mir gefällt die Interpretation von Pitof gut. Ok, es hat nicht sehr viel zu tun mit der grundsätzlichen Geschichte des Comics....aber muss das denn auch immer sein? Ein wenig Eigenständigkeit ist ja wohl erlaubt.
Und wer meint, der Film sei in vielerlei Hinsicht überzogen....ja natürlich ist es das! Und endlich mal so, wie ich das auch von einer Comicdarstellung erwarte. Denn Comics stellen eine überzeichnete, "überlebensgrosse" Realität da. Und das schafft Catwoman echt gut. Die Kampfszenen sind ebenfalls so. Und vor allen Dinge sehr stylish. Das hat mir gefallen, denn in einem solchen Film erwarte ich Style, eben einfach eine coole Optik. Und wir wissen doch alle, das da CGI-Effekte am Werk sind...warum soll man das dann auch nicht ruhig mal sehen? (Vor allen Dingen, wenn sie gut dargestellt sind)
Fazit:
Catwoman ist eine eigenständige Comicverfilmung mit einer sehr coolen Optik und Tempo. Meines Erachtens hat es schon genug Comicverfilmungen gegeben, die sich viel zu ernst nahmen. Catwoman ist da erfrischend anders. Schnell, auch lustig, spannend ohne nervenzerfetzend zu sein und sexy. Alles für einen lustigen Abend. Nichts für die Ewigkeit, um drüber nachzudenken.
Aber weit besser als erwartet.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 1. Februar 2005
Es muß eine feucht-fröhliche Party in einer Villa in Hollywoods Hügeln gewesen sein, als die Produzenten von Warner Bros. beschlossen, für die verlockend preiswerte Summe von 85 Mio$ eine Verfilmung des Kultcomics "Catwoman" in Auftrag zu geben. Comicverfilmungen sind gerade 'in', dachte man sich wohl, denn Konkurrent Columbia Pictures hatte mit "Spiderman" gerade unvorstellbare 600 Mio$ erwirtschaftet, bei Produktionskosten von 135 Mio$. Natürlich war man bestrebt, es besser und spektakulärer zu machen.
Man trommelte zunächst gleich sieben Drehbuchautoren zusammen, denn, so dachte man sich, wenn ein Drehbuchautor gut ist, müssen sieben noch viel besser sein. Nach der kurzen Zeit von sechs Monaten hatte man sich auf eine Story geeinigt; das keiner der Autoren auch nur einen Film oberhalb der B-Liga für sich verbuchen konnte, schien die Leute bei Warner nicht zu stören, schließlich wollte man auch nicht Weltliteratur verfilmen, sondern einen Kultcomic. Und überhaupt, das (wohl männliche) Kinopublikum will Popcorn, Action und, in diesem Falle, etwas fürs Auge. Zu diesem Zwecke hatte man zwei ganz fantastische Hauptdarstellerinnen engagiert: Zum einen die oscarpreisgekrönte Halle Berry, die zuletzt als von Visionen geplagte Psychiaterin in "Gothika" zwar einen veritablen Flop hingelegt hatte, aber wenn interessiert das schon, wenn man so einen verführerischen Körper hat wie sie? Zum zweiten engagierte man Sharon Stone, von der hatte man zwar etwas länger nichts gehört, aber als eispickelschwingende femme fatale aus "Basic Instinct" mußte sie noch jedem in Erinnerung sein. Leider hatte man zu diesem Zeitpunkt für die Gagen von Berry & Stone schon einen Großteil der budgetierten 85 Mio$ ausgegeben, sodaß man sich nur mehr einen Regisseur leisten konnte, der sich selbst keinen eigenen Namen leisten kann: Pitof. Sechs weitere Monate verstrichen mit den Dreharbeiten, blöderweise war dann am Ende von den 85 Mio$ fast gar kein Geld mehr da, sodaß man für Post Production und digitalen Tricks Firmen engagieren mußte, die normalerweise Spezialeffekte auf dem Niveau von Fernshespots und Videoclips produzieren.
Aber egal, dachte man sich bei Warner, es war eine Comicverfilmung mit zwei tollen Hauptdarstellern in sexy-scharfen, sexy-schwarzen Outfits und es gab Action. Und vorallem: Rasante Kamerafahrten, rasante Schnitte, die den Begriff 'MTV-Ästhetik' neu definieren sollten. Was sollte also schiefgehen?
Jedoch, die Überraschung muß zugegebenermaßen groß gewesen sein, als "Catwoman" schließlich im Sommer 2004 an den Kinokassen schneller unterging als die Titanic seinerzeit im Atlanik, und sich die negativen Kritiken häuften wie Müll auf der Deponie.
"Catwoman" bilanzierte schließlich mit knapp 40 Mio$ Einspielergebnis leicht unter den Erwartungen von Warner Bros., während "Spiderman 2" 400 Mio$ in die Kassen von Columbia Pictures schwemmte.
Nun, wie auch immer: Warner Bros. und Regisseur Pitof, der wohl aus gutem Grund seinen richtigen Namen (Jean-Christophe Comar) hinter einem Pseudonym verbirgt, dürfen sich dennoch die Hände reiben: Neben qualitativ vergleichbaren Produktionen des Jahres 2004 ist ihr Film "Catwoman" für die in der Filmbranche begehrte Auszeichnung "Goldene Himbeere" in gleich mehreren Kategorien nominiert: Film, Regie, Drehbuch, sowie Haupt- (Halle Berry) und Nebendarstellerin (Sharon Stone). Und, so hört man, Regisseur Pitof würde sich für einen zweiten Teil von "Catwoman" zur Verfügung stellen.
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am 19. Januar 2012
Catwoman ist eine Figur aus dem DC Universum und als alter Comic Freund bin ich über eine solche Verfilmung doch sehr überrascht im negativen Sinne. Dieser Film hat rein gar nichts mit der Comic Vorlage zu tun, noch die Tarnidentität, noch die Stadt noch sonst was wurde aus den Comics übernommen. Von daher könnte man nicht mal sagen nur für Fans, denn auf die Comicvorlage wurde ja komplett verzichtet.
Wenn man nun die Comicvorlage nicht kennt, und einfach einen Film für eine Abendunterhaltung sucht kann man den Film sich aber getrost anschauen, denn so übel ist er nicht. Ich verteile aber trotzdem nur zwei Sterne da ich nicht verstehen kann wie man eine Comicadaption so verfilmen kann.
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am 26. Juli 2012
Die vernichtenden Kritiken haben mich lange abgeschreckt aber da ich als Comic Liebhaber nun doch auch wissen wollte was hinter der Katzenmaske lauert habe ich mir den Film dann doch gekauft. Leider wurde Catwoman kurzer Hand in eine kitschige Liebeskomödie verwurstet. Dieser Film hat nun auch überhaupt nichts mit der Catwoman zu tun die ich aus den Comics kenne. Wunderschön, Mörderisch und dennoch nicht rein Böse. In diesem Film wird uns jedoch eine Dosenfisch fressendes Teenie Girl präsentiert das im Takt nerviger Möchtegern cooler Musik ihre "Gegner" verdrischt. Sorry Leute aber das war so gar nichts.
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am 8. Januar 2007
Patience Philips (Halle Berry) ist ein unscheinbares Mauerblümchen und arbeitet in der Grafikabteilung eines großen Kosmetikkonzerns. Eines Abends soll sie in der Firmenzentrale einige Entwürfe abgeben und erfährt da sehr unschöne Geheimnisse über Nebenwirkungen einer neuen Creme, die kurz vor der Markteinführung steht. Die Firmenleitung fackelt nicht lange und spült die junge Frau kurzerhand die Abwasserleitung hinunter, was für sie das Ende bedeutet... allerdings nur für kurze Zeit, denn aus Ägypten stammende Tempelkatzen streunen just in der Gegend und beleben sie wieder. Katzengleich bewegt sich Patience nun nach Hause und schläft ein, ohne sich am nächsten Tag an irgendwelche Details erinnern zu können. Im Folgenden fühlt sie sich ganz eigenartig, erkennt immer mehr ihre neuen Katzeneigenschaften und macht sich diese zunutze. So langsam erfährt sie die Hintergründe des Mordes sowie die Geheimnisse des Großkonzerns und hat nun ihre Passion gefunden...

Als bekennender Fan von Fantasy-Filmen wie Batman, Superman oder auch Spiderman bin ich von diesem Streifen maßlos enttäuscht. Die Charaktere dieses Films sind absolut stereotyp und völlig reizlos. So können auch Schauspielgrößen wie Halle Berry und Sharon Stone keine Akzente setzen. Der Film besitzt keine Dramatik, die Handlung ist einfallslos. Lieblos wie bei einem Brainstorming werden zusammenhanglose Sequenzen aneinander gereiht. Der Film will einerseits Märchen sein, andererseits wechseln sich "coole" Hip-Hop-Einlagen und Komik mit Actionszenen ab. Beschönigend könnte man dieses einen Genremix nennen. Was aber unverzeihlich ist, ist, dass man absolut gelangweilt wird. Das Thema bietet mehr, um einen interessanten Film zu machen. Einziger Lichtblick sind die Special Effects, die aber auch nicht mehr als Schadensbegrenzung sein können. (260 Wörter)
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am 19. November 2006
In den Medien wurde der Film, ohne Wenn und Aber, zerrissen.

Dennoch muss ich sagen, dass das Urteil zu hart ausgefallen ist. Die Story ist keinesfalls die Beste, aber dennoch unterhaltend und die Hauptdarsteller Halle Berry, Benjamin Bratt und Sharon Stone machen den Film sehenswert.

Sie spielen überzeugend und besonders Letztere zeigt, dass man auch jenseits der vierzig sexy sein kann, zumal man ihr die Rolle des Bösewichts sofort abnimmt.

Falls ihr denkt, dass es sich nicht lohnt die DVD zu kaufen, so könnt ihr sie euch auch einfach mal ausleihen. Das lohnt sich auf jeden Fall!

Ich wünsche viel Spaß!
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am 26. September 2005
„Komm Kitty Kitty, komm komm...." .. Ich mag Katzen. Sie sind verspielt, geschmeidig, scheinen ständig Hintergedanken zu haben (so wie ich *zwinka*) und schmusen gerne (ebenfalls wie ich .. *noch deutlicheres zwinka*). Ich mag auch Frauen, die genau dieselben Eigenschaften aufweisen. Interessant dabei zu sehen, wenn nun eine Frau versucht, wirklich eine Katze zu sein. Michelle Pfeiffer tat das z.B. in „Batmans Rückkehr" - mit Erfolg. Oscar-Preisträgerin Halle Berry versucht es hier. Doch der Kritikerhall war ein wenig anders.
Patience Philips (Berry) ist eine schüchterne, zurückhaltende Graphik-Designern, die sich nicht durchsetzen kann und introvertiert vor sich hin lebt. Dies ändert sich schlagartig, als sie zufällig eine Intrige ihres Arbeitsgebers, einem Kosmetikkonzern, mitbekommt und dafür den Tod erleiden muss. Doch wer lebt nur einmal?! Sie jedenfalls nicht, denn sie wird von der Katze Midnight wieder zum Leben erweckt. Jedoch nicht mit ihrem ursprünglichen „Ich", sondern mit der Mentalität und den Fähigkeiten einer Katze. Daraufhin traut sie sich, ihrem arroganten Chef die Leviten zu lesen, Konflikte mit ihren lauten Nachbarn zu schlichten, und mit einem Polizisten auszugehen. Dieser ist jedoch hinter der menschlichen Katze, inzwischen Passenderweise „Catwoman", her - ist sie doch die Hauptverdächtige bei zwei Morden. Klar, dass diese Konstellation für Probleme sorgt und so macht sich Patience sich, ihre Unschuld zu beweisen...
Leider stellt sie das nicht in der Qualität von anderen Vertretern des Genres an. „Catwoman" erreicht zu keinem Zeitpunkt solche Größen wie die beiden Blockbuster „Spiderman 1 + 2". Die Abenteuer von Peter Parker haben Tiefgang, wirken menschlich und versuchen eine „wissenschaftliche Erklärung" für die Verwandlung eines normalen Menschen in einen Superhelden zu erklären - in „Catwoman" versammeln sich einige Katzen rund um die Leiche der Hauptdarstellern, während eine auf sie klettert und ihr im wahrsten Sinne des Wortes neues Leben einhaucht - na toll ;-) .. Rätselhaft ist mir, warum man in der heutigen Zeit moderner Special- Effects in aller Deutlichkeit erkennt, dass diese eine Katze computer-animiert ist - genauso wie in vielen Szenen Catwoman selbst. Kann man das nicht besser hinbekommen? Und wo wir gerade bei Rätseln sind: Wieso realisiert der Polizist nicht, dass sich hinter seiner neuesten Flamme die gesuchte Catwoman verbirgt? Anzeichen dafür bietet sie ja zur Genüge, denn 1. setzt sie ihr Leben aufs Spiel, als sie eine Katze auf dem Dach retten will 2. stehen die beiden sich Auge in Auge gegenüber, während sie sich gerade in der Rolle der Katze befindet und sie - da wird mir ja wohl niemand widersprechen können - einen sehr markanten Body ihr Eigen nennen darf (die Augen, Figur, Hautfarbe) 3. sie ihn beim Basketball durch ihre schnellen Moves schlägt 4. sie in einer halsbrecherischen Aktion ein Kind aus einem defekten Riesenrad rettet 5. sie bei einem gemeinsamen Essen Sushi in sich hineinstopft 6. 7. 8. ...usw...Kann man so blauäugig sein?! Auch das Kostüm überzeugt nicht wirklich, denn Halle Berry ist zwar von Natur aus sexy - und so auch in dem Leder-Dress aber mir gefällt zum einen die lächerliche Maske mit den Ohren nicht, zum anderen genauso wenig das übertriebene Augen-Make-up. Und apropos Make-up: Die Chefin des Kosmetikkonzerns wird gespielt von Sharon Stone (Basic Instinct, Sphere) mit kurzen blonden Haaren, die ihre Sache eigentlich ganz gut macht. Leider hören die dramaturgischen Fehler beim dümmlichen Officer nicht auf, sondern wandern weiter zu dieser Figur. So tappt Catwoman bei einer vorgetäuschten Informationsübergabe in eine Falle - und der Zuschauer weiß das schon im voraus, denn kurz vor Patience ableben hat man Frau Stone ja am Tatort gesehen und sie gab den Befehl zum Töten. So entsteht erst gar keine Spannung, da man weiß was passiert. Es wäre daher klüger gewesen, die Absicht von Sharons Figur ein wenig im Dunkeln zu lassen.
Aber wie bereits die Überschrift aussagt, finde ich den Film nicht dermaßen übel wie einige andere. Der Soundtrack - und zwar sowohl die Songauswahl wie auch der Score - ist cool. Zwar nervt das „Bumm Bumm" auf die Dauer doch etwas, aber der Sound ist dennoch (wie drücke ich das gepflegt aus? *gg*) cool ;-) .. Genauso wie einige der echt schicken Schnitte. So zoomt in einer Szene die Kamera auf ein Hochhaus mit einer Spiegel-Fassade, die ein kleines Haus spiegelt, um dann „durch die Glasscheibe" zu fahren und auf das reale Haus weiterzuzoomen - ist doch wirklich schick, oder? Auf alle Fälle macht der Film mehr Spaß als der langwierige, umständliche und erst viel zu spät in die Gänge kommende „Hulk", ist aber insgesamt leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn ein Platz in den höheren Reihen bleibt dem Streifen durch die banale Erzählweise und die übertriebene Video-Clip-Ästhetik verwehrt. Ein vollkommener Reinfall ist er aber nicht, daher kann man ihn sich ruhig mal anschauen - man darf bloß nicht zuviel erwarten.
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am 12. September 2005
„Komm Kitty Kitty, komm komm...." .. Ich mag Katzen. Sie sind verspielt, geschmeidig, scheinen ständig Hintergedanken zu haben (so wie ich *zwinka*) und schmusen gerne (ebenfalls wie ich .. *noch deutlicheres zwinka*). Ich mag auch Frauen, die genau dieselben Eigenschaften aufweisen. Interessant dabei zu sehen, wenn nun eine Frau versucht, wirklich eine Katze zu sein. Michelle Pfeiffer tat das z.B. in „Batmans Rückkehr" - mit Erfolg. Oscar-Preisträgerin Halle Berry versucht es hier. Doch der Kritikerhall war ein wenig anders.
Patience Philips (Berry) ist eine schüchterne, zurückhaltende Graphik-Designern, die sich nicht durchsetzen kann und introvertiert vor sich hin lebt. Dies ändert sich schlagartig, als sie zufällig eine Intrige ihres Arbeitsgebers, einem Kosmetikkonzern, mitbekommt und dafür den Tod erleiden muss. Doch wer lebt nur einmal?! Sie jedenfalls nicht, denn sie wird von der Katze Midnight wieder zum Leben erweckt. Jedoch nicht mit ihrem ursprünglichen „Ich", sondern mit der Mentalität und den Fähigkeiten einer Katze. Daraufhin traut sie sich, ihrem arroganten Chef die Leviten zu lesen, Konflikte mit ihren lauten Nachbarn zu schlichten, und mit einem Polizisten auszugehen. Dieser ist jedoch hinter der menschlichen Katze, inzwischen Passenderweise „Catwoman", her - ist sie doch die Hauptverdächtige bei zwei Morden. Klar, dass diese Konstellation für Probleme sorgt und so macht sich Patience sich, ihre Unschuld zu beweisen...
Leider stellt sie das nicht in der Qualität von anderen Vertretern des Genres an. „Catwoman" erreicht zu keinem Zeitpunkt solche Größen wie die beiden Blockbuster „Spiderman 1 + 2". Die Abenteuer von Peter Parker haben Tiefgang, wirken menschlich und versuchen eine „wissenschaftliche Erklärung" für die Verwandlung eines normalen Menschen in einen Superhelden zu erklären - in „Catwoman" versammeln sich einige Katzen rund um die Leiche der Hauptdarstellern, während eine auf sie klettert und ihr im wahrsten Sinne des Wortes neues Leben einhaucht - na toll ;-) .. Rätselhaft ist mir, warum man in der heutigen Zeit moderner Special- Effects in aller Deutlichkeit erkennt, dass diese eine Katze computer-animiert ist - genauso wie in vielen Szenen Catwoman selbst. Kann man das nicht besser hinbekommen? Und wo wir gerade bei Rätseln sind: Wieso realisiert der Polizist nicht, dass sich hinter seiner neuesten Flamme die gesuchte Catwoman verbirgt? Anzeichen dafür bietet sie ja zur Genüge, denn 1. setzt sie ihr Leben aufs Spiel, als sie eine Katze auf dem Dach retten will 2. stehen die beiden sich Auge in Auge gegenüber, während sie sich gerade in der Rolle der Katze befindet und sie - da wird mir ja wohl niemand widersprechen können - einen sehr markanten Body ihr Eigen nennen darf (die Augen, Figur, Hautfarbe) 3. sie ihn beim Basketball durch ihre schnellen Moves schlägt 4. sie in einer halsbrecherischen Aktion ein Kind aus einem defekten Riesenrad rettet 5. sie bei einem gemeinsamen Essen Sushi in sich hineinstopft 6. 7. 8. ...usw...Kann man so blauäugig sein?! Auch das Kostüm überzeugt nicht wirklich, denn Halle Berry ist zwar von Natur aus sexy - und so auch in dem Leder-Dress aber mir gefällt zum einen die lächerliche Maske mit den Ohren nicht, zum anderen genauso wenig das übertriebene Augen-Make-up. Und apropos Make-up: Die Chefin des Kosmetikkonzerns wird gespielt von Sharon Stone (Basic Instinct, Sphere) mit kurzen blonden Haaren, die ihre Sache eigentlich ganz gut macht. Leider hören die dramaturgischen Fehler beim dümmlichen Officer nicht auf, sondern wandern weiter zu dieser Figur. So tappt Catwoman bei einer vorgetäuschten Informationsübergabe in eine Falle - und der Zuschauer weiß das schon im voraus, denn kurz vor Patience ableben hat man Frau Stone ja am Tatort gesehen und sie gab den Befehl zum Töten. So entsteht erst gar keine Spannung, da man weiß was passiert. Es wäre daher klüger gewesen, die Absicht von Sharons Figur ein wenig im Dunkeln zu lassen.
Aber wie bereits die Überschrift aussagt, finde ich den Film nicht dermaßen übel wie einige andere. Der Soundtrack - und zwar sowohl die Songauswahl wie auch der Score - ist cool. Zwar nervt das „Bumm Bumm" auf die Dauer doch etwas, aber der Sound ist dennoch (wie drücke ich das gepflegt aus? *gg*) cool ;-) .. Genauso wie einige der echt schicken Schnitte. So zoomt in einer Szene die Kamera auf ein Hochhaus mit einer Spiegel-Fassade, die ein kleines Haus spiegelt, um dann „durch die Glasscheibe" zu fahren und auf das reale Haus weiterzuzoomen - ist doch wirklich schick, oder? Auf alle Fälle macht der Film mehr Spaß als der langwierige, umständliche und erst viel zu spät in die Gänge kommende „Hulk", ist aber insgesamt leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Denn ein Platz in den höheren Reihen bleibt dem Streifen durch die banale Erzählweise und die übertriebene Video-Clip-Ästhetik verwehrt. Ein vollkommener Reinfall ist er aber nicht, daher kann man ihn sich ruhig mal anschauen - man darf bloß nicht zuviel erwarten.
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am 23. Januar 2005
Die Hauptdarstellerin ist eine glatte Fehlbesetzung und trotz ihres zweifelhaften Oscar-Gewinns keine gute Schauspielerin.Ich hoffe, der Rummel um ihre Person wird so schnell wieder verschwinden, wie er gekommen war.Mit "Batman" hat dieser Film übrigens nichts zu tun.Hier wird mit moderner Computergrafik und schnellen Schnitten und Kamerabewegungen vertuscht, dass der Film der grösste Schrott ist.
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am 5. Februar 2005
Diese Frage spukte mir während 2/3 des Films herum-genaugenommen immer dann, wenn Catwoman zu sehen war.
Der Versuch Hollywoods, eine mäßig interessante Reserve-Quotenoberschurkin einer noch mäßigeren Comic-Realserie aus den 60ern als neuartige Superheldin zu etablieren, ist gründlich in die Hose gegangen.
Bezeichnend für die Gestalt der Catwoman ist, dass sie im Laufe der Geschichte der DC Comics bei fast jedem Auftritt ein neues Kostüm bekam; offensichtlich konnten selbst die Zeichner noch nie wirklich was mit der Dame anfangen.
Im vorliegenden ersten Film mit ihr in der Titelrolle ist sie weder so zwiegespalten wie in Burtons brillliantem "Batman Returns" noch so böse wie in besagter 60er-Jahre-Schrottserie oder den DC Comics.
Statt dessen turnt Halle Berry, mal mehr oder weniger sittsam bekleidet, durch mehrere Sets, verprügelt eher zufällig ein paar Juwelendiebe und legt sich mit einer alternden Superschurkin an, die mittels eines Schönheitspräparats noch mehr Kohle als sie schon hat machen will. Welch diabolischer Plan.
A propos Superschurkin: hier zeigt sich die ganze, grausame Banalität des Streifens. Das besagte Mittel tötet, sobald es abgesetzt wird, verhilft bei permanenter Anwendung aber zu einer betonharten Haut und Quasi-Unverwundbarkeit (nützlich für den vollkommen nichtssagenden Showdown). Dieser dämliche Story-Twist kommt aber erst am Ende des Films heraus, so dass sich ein Abschalten schon nicht mehr lohnt. Zumal die Musik im Abspann ja dann wieder ganz ok ist.
Ich gebe dem Film übrigens zwei Sterne, weil ich Katzen mag und mir die Geschichte um den Cop und die Werbegrafikerin ganz gut gefallen hat. Evtl. hätte man den ganzen Superkatzenquatsch kippen sollen und eine nette romantische Komödie mit den beiden Hauptdarstellern drehen sollen? ;-)
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