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Cato Maior / Laelius: Über das Alter / Über die Freundschaft
 
 
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Cato Maior / Laelius: Über das Alter / Über die Freundschaft [Taschenbuch]

Marcus Tullius Cicero , Max Faltner
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 149 Seiten
  • Verlag: Artemis & Winkler; Auflage: 1 (1. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3760840949
  • ISBN-13: 978-3760840949
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,1 x 1,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 466.401 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Marcus Tullius Cicero
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Unter Caesars Diktatur alt und einsam geworden, von der aktiven Teilnahme am politischen Geschehen ausgeschlossen, schrieb Marcus Tullius Cicero, sich selbst und seinem treuesten Freund Atticus zum Trost, die beiden Dialoge über das Alter und über die Freundschaft. Hinter der Heiterkeit des alten Cato und im tiefen Ernst des Laelius scheinen Gedanken von zeitloser Aktualität auf.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Der römische Redner und Philosoph Cicero( 106 v. Chr.- 43 v. Chr.) lässt im vorliegenden Text Gaius Laelius das wahre Wesen der Freundschaft ergründen.
Bei seinen Reflexionen gedenkt dieser seines toten Freundes Scipio.
Gleich zu Beginn stellt er fest, dass nur derjenige , der tugendhaft lebt, tatsächlich zu wahrer Freundschaft fähig sei.
Damit eine solche Freundschaft entstehen kann, bedarf es der Liebe, von der der Ausdruck Freundesliebe gebildet werde. Freundesliebe sei immer wahrhaftig und basiere auf freiem Willen.
Hierin unterscheide sich wahre Freundschaft von Nennfreundschaften, bei denen es um bloße Vorteile gehe und die letztlich nur aufgrund eines Zeitumstandes geehrt und geschätzt würden.
In der wahren Freundschaft gehe es nie um Berechnung und nie um die Frage wie viel Nutzen diese Sache bringe.
Laelius hält fest, dass das oberste Gesetz der Freundschaft darin bestehe von Freunden nur Ehrenhaftes zu fordern und der Freunde willen nur Ehrenhaftes zu tun und zwar bevor man darum gebeten werde.
Nie möge man zögerlich sein und Rat möge man stets freimütig erteilen. Auch möge man wahre Freunde durchaus ernsthaft ermahnen, wenn es erforderlich sei.
In Freundschaft erhebe sich aufgrund gesellschaftlicher Unterschiede der eine niemals über den anderen. Diese Gegebenheiten nämlich spielten keine Rolle in einer solchen Beziehung.
Sollten Freundschaften enden , möge man darauf achten , dass sie sich nicht in schwere Feindschaften verkehren, denn nichts sei hässlicher als mit jemand zu kriegen, mit dem man zuvor vertraut gelebt habe.
Würdig zur Freundschaft seien nur diejenigen, in denen selbst der Grund dafür liege, dass man sie liebe. Mit Ihnen gelte es gemeinsam tugendhafte Lebensziele anzustreben und zu erkennen, dass eine solche Bindung weit über allen weltlichen Gütern rangiere.
Wer auf einen wahren Freund hinsehe, erblicke gleichsam ein besseres Bild seiner selbst.
Diesem sich anzugleichen, ohne darin zu verschwinden, kann gewiss kein Fehler sein.
Interessant, zu welchen Erkenntnissen dieser Römer vor über 2000 Jahren gelangte. Viele Utilitaristen im Hier und Jetzt sollten sich diesen Text vergegenwärtigen und erkennen, dass der andere immer Spiegel seiner selbst ist und man wahre Freunde nur dann haben kann, wenn man selbst einer ist.

In seinem Text Über das Alter nennt er vier Scheingründe, die das Alter negativ erscheinen lassen und widerlegt sie alle.

Empfehlenswert.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Jürgens "Bücher" TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Cicero schreibt hier an seinen guten Freund einen Trostbrief über die Freundschaft und die Freude im Alter. Auf 110 Seiten findet der Leser sehr gute Gedanken, wie ein leicht dahinfließendes Gespräch und die sprachlich gelungen sind.
Für Cicero ist die Freundschaft z.B. nichts anderes als die Übereinstimmung in allen irdischen und überirdischen Dingen, verbunden mit Zuneigung und Liebe. Diesem Gedanken kann man sicherlich auch heute noch ohne Einschränkungen zustimmen.
Zum Alter sagt Cicero z.B. jeder soll mit der Zeit, die ihm zum Leben gegeben ist bewußt ganz zufrieden sein.
Cicero vermisste in seinem hohen Alter auch nicht mehr die Kraft der Jugend, so wenig wie er als junger Mann die Stärke des Stiers oder eines Elefanten hätte haben wollen. Cicero rät seinem Freund man solle sich nur an das Vorhandene halten und alles, was man tut, nach Maßgabe seiner Kräfte tun.
Cicero betont man solle nicht nur den Körper sondern auch den Geist stärken, indem man ihn dadurch frisch erhalte, daß man ihn regelmäßig betätige.
Fragt man sich wie es kommt, dass ein alter Mensch oft mürrisch, verdrießlich, jähzornig und eigensinnig ist, dann liegt dieser Fehler nach Cicero nicht an dem Alter, sondern alleine im Charakter des jeweiligen Menschen.

Fazit: Interessante, kluge und sehr zeitlose Gedanken, zur Freundschaft und über das Alter!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
fast Zeitlos 29. November 2009
Von I. Balogh
Format:Taschenbuch
Cato Maior: Ciceros Abhandlung über das Alter ist spannend und ein interessanter Zugang zum Thema des Alterns, zumal Cicero in einer Zeit lebte, in der die medizinische Versorgung und die Linderung von Altersbeschwerden nicht so weit fortgeschritten war, wie heute. Cicero berichtet von Zeitgenossen und "Ahnen" die sogar für heutige Maßstäbe ein hohes Alter erreicht haben. Umso mhr erstaunt es mit welcher stoischen Ruhe manche seiner Zeitgenossen das Alter genossen, ja sogar begrüßt haben.

Laelius: Ciceros Zugang und Definition von der Entstehung, Aufrechterhaltung, Freude, Bürde und Auflösung einer Freundschaft ist zeitlos und bewegend.

Ich habe dieses kleine Buch gekauft, um es meinem Trauzeugen zu schenken, nachdem ich ihn gefragt habe ob er es sein möchte.

Mein Zugang zur Freundschaft hat sich nicht geändert aber ich sehe manche Dinge durch Ciceros Ausführungen klarer.
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