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How the Catholic Church Built Western Civilization
 
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How the Catholic Church Built Western Civilization (Gebundene Ausgabe)

von Thomas E. , JR. Woods (Autor)
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 23,99 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Regnery/Gateway; Auflage: illustrated edition (2. Mai 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0895260387
  • ISBN-13: 978-0895260383
  • Größe und/oder Gewicht: 23,1 x 16 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 117.168 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

This book will strike an enormous chord with readers looking to defend Western Civilization and their faith.

Synopsis

This book will strike an enormous chord with readers looking to defend Western Civilization and their faith.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!, 17. August 2007
Der amerikanische Historiker und Autor Thomas Woods hat dem "Conservative Bookclub" ein Interview über sein neues Buch, "How the Catholic Church Built Western Civilization" gegeben.

Hier ein paar Auszüge, von mir übersetzt:

Menschen tendieren dazu zu denken, Religion und Wissenschaft seien Gegensätze, aber Sie behaupten, die westliche Wissenschaft sei ein Geschenk der Kirche. Wie kann das sein?

Gewisse christliche Ideen eignen sich für den wissenschaftlichen Ansatz - Gott ist rational, Gottes Ordnung ist Ausdruck Seiner Güte. Es wird möglich, die natürliche Welt als autonom zu sehen, reguliert von Naturgesetzen - das würde man von einem ordnungsliebenden Gott erwarten. Im Islam dagegen ist es viel schwieriger eine solche Behauptung aufzustellen. Wann immer man auf Naturgesetze hinweist, betrachten Muslime sie als Verstoß gegen die absolute Souveränität Allahs, der so willkürlich handeln kann wie er nur wünscht.

Sie lehren an Hochschulen. Was wissen Ihre Studenten über die Geschichte der westlichen Zivilisation -und der katholischen Kirche?

Im Grunde nichts. Das sage ich nicht ironisch oder als Witz - wirklich nichts, sogar jene, die auf katholischen Schulen waren. Es kommen Leute zu mir die mir sagen, daß sie in einem Semester in meiner Klasse mehr gelernt haben als in 12 Jahren an einer katholischen Schule.

[Anmerkung RG: Und Woods' Land hat eine Regierung, die beansprucht, für die westliche Zivilisation zu kämpfen - gewählt von Menschen, die vermutlich zu 95 % oder mehr in die von Woods beschriebene Kategorie fallen ... na das kann ja noch heiter werden!]


Einige Menschen sagen, daß der neue Papst sich für den Namen Benedikt entschied nach St. Benedikt (dem Vater des westlichen Mönchtums, dessen Benediktiner-Mönche nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches die europäische Kultur retteten), weil der Papst glaubt, daß Europa - und vielleicht die gesamte westliche Zivilisation - in Gefahr ist, in ein neues finsteres Zeitalter zu kollabieren. Was glauben Sie? Wenn das der Fall ist, kann die katholische Kirche irgendetwas dagegen tun?

Ich glaube, die Gefahr existiert und es ist interessant, daß in den frühen Jahrhunderten des Christentums die Kirche den Wert menschlichen Lebens gegen gewisse heidnische Praktiken aufrechterhielt. Jetzt stellt sie fest, daß sie wieder von vorne anfangen muß. Und wenn die Kirche den Kollaps jemals aufhalten wird, wird sie es nicht tun, indem sie die säkulare Welt nachahmt, sondern indem sie den Mut hat, sich gegen sie zu stellen. Und man darf hoffen, daß Menschen guten Willens, wenn sie den Kontrast sehen zwischen der Kirche und der modernen westlichen Welt - ihre ästhetische Verarmung, ihre hochmütige Behandlung menschlichen Lebens, ihr Versagen, auch nur sich selbst zu reproduzieren - sich ihr anschließen werden in ihrer Bemühung um einen Wiederaufbau.

Daneben empfehle ich zur Vertiefung und Ergänzung auch Gustav Ruhlands Werke auf vergessene-buecher.de
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Berge der Barmherzigkeit: Vom mittelalterlichen Schwundgeld-System bis ins 19. Jahrhundert, 13. Mai 2006
Von Edessa - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Du sollst an deinem Bruder nicht wuchern, weder mit Gelde, noch mit Speise, noch mit allem, damit man wuchern kann. Sagt die Bibel, die Kirche folgte ihr, 800 nach Christus verbot der Papst die Erhebung von Zinsen. Und regte damit nur die Fantasie von Geschäftsleuten wie den Medicis an, die es mit allerlei Tricks schafften, für den Geldverleih trotzdem Geld zu verlangen. Mit Erlaubnis der Kirche.
Die Scheinheiligkeit war ein Grund, dass sich die Kirche spaltete. Martin Luther, der Reformator, bestand darauf, dass ein christlicher Mann die Freiheit besitzt, Geld zu verleihen, und hielt einen Zinssatz von fünf bis sechs Prozent keineswegs für ausbeuterisch. 1839 hob zwar auch die katholische Kirche das Zinsverbot auf, aber erst Papst Pius XII. erklärte 1950 offiziell, dass Bankiers ihr Geld auf ehrliche Weise verdienen.
In der Zwischenzeit richtete die strikte Haltung des Heiligen Stuhls viel Schaden an. In Norditalien trieben illegale Pfandleiher und Zinswucherer ihr Unwesen. Unbeeindruckt von Fegefeuer und Hölle, verlangten sie Kreditzinsen von bis zu 80 Prozent und trugen zur Verelendung der Massen bei.
Um dem Wucher Einhalt zu gebieten, schlugen Franziskanermönche ein eigenes System vor. 1462 eröffnete die Stadt Perugia ein öffentliches Pfandleihhaus, ein Mons Pietatis (Berg der Barmherzigkeit), das nur zur Kostendeckung einen Kreditzins zwischen vier und zwölf Prozent verlangte. Trotz theologischer Bedenken gab Papst Pius II. dem Projekt seinen Segen, und das Modell vom barmherzigen Verleiher machte Schule. Von Italien bis England eröffneten Montes Pietatis ihre Schalter für die Unterschichten. Bald wurden sie zu veritablen Geldinstituten, die Guthaben von Privatleuten annahmen und ihnen dafür geringe Zinsen zahlten. Nach dem Vorbild der Montes Pietatis entwickelten sich in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert die in kommunaler Selbstverwaltung geführten Gemeindesparkassen.

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