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Catherine Cookson - The Glass Virgin [UK Import]
 
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Catherine Cookson - The Glass Virgin [UK Import]

 Nicht geprüft   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Format: Import
  • Sprache: Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Anzahl Disks: 1
  • Studio: ITV Studios
  • Erscheinungstermin: 4. Juni 2007
  • Spieldauer: 148.00 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000PI3UIQ
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 71.257 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Vereinigte Königreich Edition, PAL/Region 2 DVD: TON: Englisch ( Dolby Digital 2.0 ), Englisch ( Untertitel ), WIDESCREEN (1.78:1), BONUSMATERIAL: Szene Zugang, Wechselwirkendes Menü, SYNOPSIS: England 1870. Annabella Lagrange (gespielt von der zu Unrecht kaum bekannten Emily Mortimer) verlässt ihr wohlhabendes Elternhaus, nachdem sie von einem skandalösen Geheimnis erfährt, das ihr das Bleiben unmöglich macht. Gesellschaft und Trost findet sie beim ehemaligen Stallknecht der Familie, Manuel Mendoza. Zusammen reisen sie auf der Suche nach Arbeit durchs ländliche Northumbria.Wo "Upper Class"-Herkunft und Arbeiterklasse aufeinandertreffen, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert. Die Verfilmung (und auch das Buch) bietet typische Elemente der Cookson-Romane: Abentheuer, Romantik, Tragik und Sozialkritik, die eher in der Anlage der Charaktere liegt als in der Verarbeitung des Themas. Detailgetreu und Periodgemäss ausgestattet, gut besetzt und gespielt ist "The Glass Virgin" gute Unterhaltung für alle Freunde englischer Period-Kostüm-Verfilmungen. Auch hier trifft man viele bekannte Gesichter aus anderen hervorragenden Verfilmungen, zB den verschmitzt-schroffen Brendan Coyle (Higgins aus North & South. ...The Glass Virgin (1995) ( Catherine Cookson's The Glass Virgin )

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Woodstock
1870: Annabella Lagrange (Emily Mortimer) ist die Tochter eines Glashüttenbesitzers. Sie wächst behütet und in Wohlstand auf. Aber im zarten Alter von 17 Jahren erfährt sie die Wahrheit über ihre Herkunft und ist darüber so entsetzt, dass sie von zu Hause wegläuft.
Der Stallbursche ihres Vaters ein Ire, mit dem ausgesprochen spanischen Namen Manuel Mendoza (Brendan Coyle - einst Gewerkschafter Higgins aus North&South) ist ihr einziger Freund und er findet sie schließlich völlig verstört und orientierungslos. Zusammen fliehen sie und schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Annabella leidet unter der Armut, in der sie nun leben muss aber sie ist überzeugt, dass ihre Abstammung kein anderes Leben mehr für sie zulässt. Gleichzeitig aber und ganz allmählich keimt ihre Liebe zu Manuel.
Ein spannendes Auf und Ab im zwiespältigen Leben des jungen Mädchens nimmt seinen Lauf.

Nicht nur von Jane Austen und Elizabeth Gaskell...
...sind inzwischen viele wundervolle Novellen verfilmt worden. Weniger bekannt, aber deshalb keineswegs zu verachten ist auch die große Reihe von schönen und wirklich sehenswerten Cookson-Verfilmungen, die ungefähr im selben Zeitraum wie die berühmteren Austen-Gaskell-Period-Dramas gedreht wurden (nämlich zwischen 1991 und 2000).
Wer also nach neuem Period-Drama-Futter sucht, dem möchte ich diesen Film "The Glass Virgin" vom Privatsender ITV wirklich sehr ans Herz legen. Von ITV wurde auch das neue schwungvolle "Northanger Abbey" und die pfiffige "Emma" mit Kate Beckinsale produziert und "The Glass Virgin" ist ein vergleichbar gelungenes Werk.
Prächtige Kostüme, schöne Herrenhäuser, atemberaubend schöne Landschaften, Hass, Neid, Liebe, Tragik und vorzügliche Darsteller - das alles findet man hier reichlich.
Die beiden Hauptdarsteller Emily Mortimer und Brendan Coyle sind übrigens ein richtiges Traumpaar. Erstere einfach zu süß anzusehen und zu unrecht so unbekannt, denn sie spielt die zarte zerbrechliche "Glass Virgin" absolut glaubhaft und hinreißend. Und Brendan Coyle als Manuel (doppelseufz) ist einfach RIESIG. Schon als Gewerkschafter Higgins in North and South hat Coyle mein Herz erobert (beinahe genauso doll wie Mr. Thornton ;-)), aber hier in dieser verdienten Hauptrolle ist er ein ganz besonders attraktiver und faszinierender Held (ein Leckerli, sozusagen). Ladies, ich garantiere euch, ihr werdet hingerissen sein von diesem schlichten und aufrichtigen und schnuckeligen Manuel Mendoza.
Überhaupt hat mir die Liebesgeschichte in dieser Verfilmung ausgesprochen gut gefallen. Sehr sensibel und bedächtig bahnen sich hier tiefe Gefühle zwischen Annabella und Manuel an. Schon in Annabellas Kindheit wird der zarte Keim dafür gelegt und immer wieder erhält man durch sehr feinfühlige Bilder voller Romantik und Symbolik einen Ausblick auf die Zukunft der beiden.
Obwohl mir der Film besonders im Mittelteil ein wenig zu langatmig war (zu viel Herumziehen mit dem Zigeunerwagen) hat mich doch diese wundervolle Liebesgeschichte komplett für die vorübergehende Langeweile entschädigt.

Catherine Cookson:
Natürlich sollte man vorher wissen, dass Catherine Cookson weder mit Jane Austen noch mit Elizabeth Gaskell vergleichbar ist und somit auch ihre Helden und ihre Geschichten einen ganz eigenen Charakter haben.
Austens Charaktere und Geschichten sind deutlich geistreicher und sprühen geradezu vor Ironie. Ihre süffisanten Spitzen richten sich gegen menschliche Eigenheiten wie man sie in jeder Epoche und Gesellschaft antrifft. Gaskells Geschichten sind tiefer und tragischer und von einer großen Menschenliebe geprägt und immer mit einem sanften Hauch von Sozialkritik. Die Romane der 1906 geborene Catherine Cooksons sprühen nicht vor Zynismus und sind auch keineswegs geprägt vom Glauben an das Gute im Menschen. Ihre Helden und Antihelden sind oft Ausgestoßene, Säufer, Huren oder hinterhältige Bonzen, und der Storyverlauf ist manchmal geradezu erschreckend hoffnungslos und traurig (allerdings nicht bei The Glass Virgin ;-)). Cooksons Werke stecken voller Sozial- und Gesellschaftskritik - ein Teil davon ist autobiographischer Natur - denn Catherine Cookson hatte eine triste Kindheit in Armut und am Rande der Gesellschaft erlebt.
Das sollte man sich einfach bewusst machen, bevor man diese oder andere Cookson-Verfilmungen ansieht. Denn allzu oft liest man bei Filmkritiken von Period Dramas die überaus einfältige Begründung: "Der Film ist ja gar nicht wie Pride and Prejudice!" und mit damit wird eine überragende Serie dann einfach abgewertet, nur weil die Zuschauerin (oder der Zuschauer) einen neuen Aufguss von Pride & Prejudice erwartet hatte und sich stattdessen etwas Langsameres und Tieferes oder gar Traurigeres ansehen musste.
"Period-Drama" heißt nicht naturnotwendig Darcy und Jane Austen und Cookson-Verfilmung heißt übrigens nicht automatisch "Period Drama". Denn von dieser Autorin, die über 100 Bücher geschrieben hat, gibt es auch "Modernes" zu lesen und zu sehen.

DVD:
Laufzeit 148 Minuten, Dolby Digital, Audio: Englisch Mono (äh, und das hört man übrigens leider ziemlich), Untertitel Englisch, 4:3, KEINE Extras!
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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Walter
Die Autorin: Catherine Cookson, in Deutschland weniger bekannt, ist eine 1906 in der englischen Kleinstadt Tyne Dock geborene Schriftstellerin. Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und begann bereits als 16jährige mit dem Schreiben. Ihre Romane wurden in mehr als 12 Sprachen übersetzt, eine ganze Reihe von Verfilmungen entstand auf der Basis ihrer Werke. Für ihr schriftstellerisches Gesamtwerk wurde sie 1993 in den Stand "Dame of the britisch Empire" erhoben. Catherine Cookson starb im Juni 1998.

The Glass Virgin
England 1870. Annabella Lagrange (gespielt von der zu Unrecht kaum bekannten Emily Mortimer) verlässt ihr wohlhabendes Elternhaus, nachdem sie von einem skandalösen Geheimnis erfährt, das ihr das Bleiben unmöglich macht. Gesellschaft und Trost findet sie beim ehemaligen Stallknecht der Familie, Manuel Mendoza. Zusammen reisen sie auf der Suche nach Arbeit durchs ländliche Northumbria.Wo "Upper Class"-Herkunft und Arbeiterklasse aufeinandertreffen, sind Schwierigkeiten vorprogrammiert.

Die Verfilmung (und auch das Buch) bietet typische Elemente der Cookson-Romane: Abentheuer, Romantik, Tragik und Sozialkritik, die eher in der Anlage der Charaktere liegt als in der Verarbeitung des Themas. Detailgetreu und Periodgemäss ausgestattet, gut besetzt und gespielt ist "The Glass Virgin" gute Unterhaltung für alle Freunde englischer Period-Kostüm-Verfilmungen. Auch hier trifft man viele bekannte Gesichter aus anderen hervorragenden Verfilmungen, zB den verschmitzt-schroffen Brendan Coyle (Higgins aus North & South.

Sicher ist die Grundlage der Verfilmungen (es gibt eine ganze Reihe von Verfilmungen der Romane) ein wenig trivialer als Beispielsweise Jane Austen, aber daran kann man sich kaum stören. Ein bischen Romantik muss einfach auch mal sein.

Keine Extras, deshalb einen Stern Abzug.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Romantische Geschichte 3. Juli 2009
Von B. Zaman
Ein junges Mädchen erfährt per Zufall, daß sie ein Produkt aus einer außerehelichen Verbindung ist. Sie läuft aus ihrem gut situierten zu Hause fort und schließt sich einem armen Arbeiter an, der natürlich sehr anständig ist. Klingt ein bißchen kitschig- na ja ein Film kann das ruhig auch mal sein. Der Film lebt von der schönen nordenglischen Landschaft, von dem echten Milieu und wenn schon Happy End ist ja auch mal nett.
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