Produktinformation
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| 1. Ode to the Sun |
| 2. Bug Eyes |
| 3. Catch Without Arms |
| 4. Not that Simple |
| 5. Zebra Skin |
| 6. Tanbark |
| 7. Sang Real |
| 8. Planting Seeds |
| 9. Spitshine |
| 10. Jamais Vu |
| 11. Hungover On A Tuesday |
| 12. Matroshka |
Während die Vorgängerscheibe El Cielo trotz genialer Ansätze noch etwas konfus und kopflastig wirkte, ist Catch Without Arms eine Scheibe wie aus einem Guss geworden. Ohne den Anspruch ans Songwriting und den Komplexitätsgrad der Kompositionen herunterzuschrauben, ist es der Band gelungen, nachvollziehbarer und hitverdächtiger zur Sache zu gehen. Vertrackte moderne Metal-Riffs treffen auf Hollywood-tauglichen Breitwand-Bombast, unter die Haut gehende futuristische Klangkonstrukte, zerbrechliche Akustik-Passagen, kurze Jazz-Einschübe und sogar einige chromblitzende Achtziger-Jahre-Popmelodien. Unverträglichkeiten treten dabei keine auf, sämtliche Songelemente vertragen sich wunderbar miteinander und erzeugen eines der innovativsten, im wahrsten Sinne des Wortes progressivsten Gesamtkunstwerke der letzten Jahre. -- Michael Rensen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die neue Leichtigkeit...,
Rezension bezieht sich auf: Catch Without Arms (Audio CD)
Zugegeben, die Platte macht es einem zunächst nicht ganz leicht sie wirklich zu mögen. Zu sehr vermisst man die von "Leitmotif" und "El Cielo" bekannte Experimentierfreudigkeit, die Mystik und Rätselhalftigkeit und überhaupt die atmosphärische Geschlossenheit des Albums. Hat man die anfängliche Enttäuschung allerdings erst einmal überwunden, strahlt das Album an allen Ecken und Enden, und man selbst mindestens bis über beide Wangen! Plötzlich entdeckt man diese großartigen Songs, welche trotz ihrer dieses mal eher einfach gehaltenen Struktur noch immer voller kleiner, liebenswerter Ideen stecken und einen begeistern, wie es Musik nur irgend kann! Das wunderschöne "Planting Seeds" verleitet zum Träumen, das romantisch schwelgende "Not That Simple" lässt das Herz strahlen,das schier ungaubliche "Bug Eyes" mit seinem Überrefrain lässt einen nie wieder los und das herrlich kitschige "Matroshka (The Ornament)" endet so traurig schön, dass man der musikalischen Glückseligkeit unglaublich nahe kommt! Dredg berühren und verzaubern wie eh und je! Es ist eben doch irgendwie alles beim Alten geblieben, nur eben auf eine neu definierte, freundlich strahlende Art und Weise! "That's what happens, when you play catch without arms", und Dredg beherrschen auch dieses Spiel erstaunlich perfekt!
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40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lose yourself...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Catch Without Arms (Audio CD)
Wenn man sich fallen lässt, weiß man nie genau wann man landet - wenn man dabei 'Catch without arms' hört, verliert man gleich jegliches Zeitgefühl.Nach 'Leitmotif', dem man die Stilsuche und anfängliche Härte von Dredg deutlich anmerken konnte, bestach das Zweit-Werk 'El cielo' vor allem durch seine unglaubliche Dichte und Vielschichtigkeit. Vor allem aber fanden Dredg zu ihrem sphärig-rockigen Sound, über dem immer der glockenklare Gesang schwebt. Dieser Sound wurde auf 'Catch without arms' konsequent weiterentwickelt. Vor allem Dredg's Stärke markante und eingängige Hooklines zu schaffen, kommt stärker denn je zum tragen. Während 'El cielo' eher als Gesamtwerk zu betrachten war, können die neuen Titel vielmehr als Einzelkunstwerke stehen, was dem Fluss des Albums aber nicht abträglich ist. Sicher ist 'Catch without arms' sehr glatt produziert, so dass Dredg einen deutlichen Schritt in Richtung Radio-Tauglichkeit gemacht haben (was nicht immer ein Qualitätssiegel ist) und im Gegensatz zu 'El cielo' vermisst man die Experimentierfreude aber wenn man nach dem dritten Hören merkt, dass die neuen Titel irreversibel im Kopf hängen bleiben, dann haben Dredg es wieder einmal geschafft ein hervorragendes Album abzuliefern. Fazit: 'Catch without arms' ist das mit Abstand zugänglichste Album von Dredg, dass schon nach wenigen Durchläufen die Ohrwürmer liefert, die man den ganzen Tag nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Dennoch ist das Song-Material aber vielschichtig genug, um auch nach zig-fachem hören noch anzusprechen und für Neuentdeckungen kleiner Details zu sorgen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
progressiv, traurig, mitreissend, rockig,
Rezension bezieht sich auf: Catch Without Arms (Audio CD)
Die aktuelle CD der kalifornischen Band Dredg ist mit Sicherheit eine Offenbarung. Kannte man die Musiker bislang nur als Geheimtipp von diversen Samplern und durch Mundpropaganda, könnte das neue Album ein Der einen an Morrissey und Muse erinnernde, fesselnde Gesang und die besonders in der Strophe außergewöhnliche Gitarrenarbeit vom ersten Song "Ode To The Sun", die erste Single "Bug Eyes" mit dem düsteren Poprefrain, das balladeske Titelstück und auch die klavierlastige, chillige Nummer "Sang Real" zeichnen die neue, in Insiderkreisen mit Spannung erwartete Veröffentlichung ebenso aus, wie das meist akustische, gefühlvolle "Jamais Vu", wo die Band ihre Tool-Einflüsse, gepaart mit Keith Caputo-Vocals, in ein neues, eigenständiges Gewand verpackt hat. "Catch Without Arms" ist ein zeitgemäßes, trauriges und songwriterisch unvorhersehbares Album geworden, womit sich die Band in Sachen Leidenschaft und komplexem Rock erneut übertroffen hat ! Andre Bromberger Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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