Und das gilt gleich in mehrfacher Hinsicht. Nicht zu fassen, ist Frank Abergnale, ein Scheck-Betrüger, der es bereits im Teenageralter zur Spitzenreife bringt. Er führt Polizei, FBI und andere, die ihn zu fassen versuchen, an der Nase herum und entkommt immer wieder. Dabei schlüpft er in verschiedenste Rollen und nimmt unterschiedliche Berufe an, von denen er im Grunde nicht den leisesten Schimmer hat, doch Mithilfe seines Charmes und der Gutgläubikeit seiner Mitmenschen, kommt er damit durch. Nicht zu fassen im übertragenen Sinne, sind auch die Abenteuer, die dieser Frank Abergnale erlebt. Als LeserIn bleibt einem nur das Staunen, was diesem Kerl alles gelungen ist. Auch wenn man sich dagegen sträubt, all diese Betrüger- und Gaunereien gut zu finden, so ist dieser biografische Roman herzerfrischend geschrieben und bis auf das bittere Ende, das noch hätte schlimmer kommen können, äußerst vergnüglich zu lesen. Getoppt wird der Roman lediglich durch die Verfilmung von Steven Spielberg werden: in den Hauptrollen Leonardo DiCaprio und Tom Hanks. Meine Empfehlung: zuerst das Buch (im Original - die Sprache ist mittlerer Schwierigkeitsgrad) lesen und sich dann auf den Film freuen und diesen anschauen! Ich hatte das Glück, bereits 14 Minuten daraus zu sehen und die lassen auf einen der heißesten Oscar-Anwärter überhaupt schließen...