Dem jungen Frank geht das Unrechtbewusstsein abhanden, als sich seine Eltern trennen und er feststellt, dass er sich das Leben, welches er sich erträumt hat nicht leisten kann. Er verwirklicht das, wovon viele Menschen träumen: Schnell reich werden ohne viel Mühe und Arbeit. Dieser Film, der wirklich so passiert ist, spiegelt den enormen Druck wieder unter dem viele Menschen zu leiden haben. Nach dem Bankrott von Franks Vater, verlässt ihn die Frau, da die Frau nicht mehr das Leben geboten bekommt, dass sie gerne hätte. Der junge und naive Frank denkt sich alsdann, dass er mit Geld die Ehe seiner Eltern retten kann und gerät auf die schiefe Bahn.
Dass dieser Junge hochintelligent ist und seine Talente nur falsch nutzt, wird am Ende des Filmes klar. Das FBI merkt schnell, dass diese kriminellen Fähigkeiten gut zum positiven gewandt werden könnten. Es entscheidet sich Frank für sich zu nutzen, anstatt im Gefängnis schmorren zu lassen. Das Ergebnis dieser genialen Entscheidung kann man heute bei Wikipedia nachlesen. Mit Kriminalität kann man also schnell Geld machen, aber auch schnell alles wieder verlieren. Auf dem ehrlichen Weg geht es aber auf Dauer besser.
Bevor ich den Film gesehen habe, wusste ich nicht, dass dies eine reale Geschichte ist, und ich habe deshalb nicht schlecht gestaunt, als ich im Abspann gesehen habe, was aus dem "realen" Frank Abagnale jr. geworden ist. Diese Person verkörpert den Ur-amerikanischen-Traum: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Ein Zeichen, dass sich Frank gewandelt hat, ist sehr gut an seiner Rolle im Film deutlich geworden. Er spielt einen französichen Polizisten, der Frank verhaftet. Der reale, alt gewordene, Frank verhaftet also sein altes Ich und will damit endlich mit seiner kriminellen Karriere Schluss machen
Ein sehr gelungener Rückblick eines Menschen der sich vom Schwerverbrecher zum ehrlichen Geschäftsmann gewandelt hat. Auch sind hier jede Menge Witze, die einem zum Schmunzeln und zum Lachen bringen.
Empfehlenswert: 5 Sterne