Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Stockholm , Göteborg , Münster !!!, 9. Februar 2008
Langsam aber sicher scheint sich die Stadt Münster (in Nordrhein-Westfalen) zu einer wahren Hochburg des Heavy Metal zu entwickeln. Denn neben den Extrem-Metallern NEAERA und den sensationellen Postrockern von LONG DISTANCE CALLING sind es nämlich vor allem MISERY SPEAKS, die mit ihrem zweiten Album "Catalogue of carnage" ein großes Ausrufezeichen setzen können. Das zwei der Musiker nebenbei auch noch bei LONG DISTANCE CALLING aktiv sind, ist zwar interessant zu erwähnen, aber bei genauerer Betrachtung doch eher nebensächlich. Denn MISERY SPEAKS haben mit Postrock ebenso wenig am Hut, wie Energie Cottbus mit der deutschen Fußball-Meisterschaft.
Auf den 10 brandneuen Songs bietet der NRW-Fünfer nämlich reinrassigen Death Metal. Dabei sind musikalische Parallelen und Einflüsse vor allem in Schweden zu suchen. So hatte kein geringerer als der legendäre Dan Swanö (EDGE OF SANITY, BLOODBATH) bei der Produktion von "Catalogue of carnage" seine Hände im Spiel, und durfte dazu noch gleich einige Vocals (z.B. beim garstigen Schädelspalter "Fall of envy") mit "einrülpsen". Das Resultat kann sich wahrlich hören lassen, und muss sich keinesfalls hinter den Scheiben bekannter Elchtod-Bands wie DISMEMBER, ENTOMBED, ILLDISPOSED oder THE DUSKFALL verstecken. Da stehen enorme Grooves gleichberechtigt neben pfeilschnellem High-Speed-Geschredder. Darüber hinaus haben MISERY SPEAKS ein sehr feines Gespür für tolle Melody-Lines, die sofort im Ohr hängen bleiben, und musikalische Vergleiche zu den alten IN FLAMES ("The jester race" und "Colony") rechtfertigen.
Und überhaupt...hammerharte Nackenbrecher wie "The scavanger" , "Guilty as a sin" , "Lay this burden down" , "Catalogue of carnage" oder das mitreißende "Sentiment is missing" (mit dezentem Keyboard-Einsatz!) treffen haargenau ins Schwarze, und sollten daher von keinem eingefleischten Death Metal-Fan verschmäht werden. Das absolute Album-Highlight ist jedoch zweifelsohne das geniale "Engraved in stone", dass den Hörer - mit einer Mischung aus BOLT THROWER und AMON AMARTH - zu Boden schleudert, um ihm dann mit einem wuchtigen Tritt in die Rippen den Rest zu geben. Mächtig !!!
Ganz nüchtern betrachtet ist "Catalogue of carnage" natürlich alles andere als innovativ. Und bei so manchem Songs orientieren sich MISERY SPEAKS etwas zuuu sehr an den Originalen. Aber wen störts ??? Wichtig ist doch, was unter dem Strich dabei herauskommt. Und in der Endabrechnung bietet dieser hochexplosive 10-Tracker nämlich reinrassigen Headbanging-Stoff zum Ausrasten, und macht darüber hinaus so richtig Spaß !!! Zweifel ausgeschlossen...MISERY SPEAKS sind eindeutig auf dem richtigen Weg.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Death-Metal Highlight, 31. Januar 2008
Bei diesem Album handelt es sich um ein lupenreines melodisch, thrashiges Stück Death-Metal in seiner besten Form. "Misery Speaks" verstehen es sowohl klassische, düstere Melodielinien als auch einen thrashigen Groove und schnelle Passagen in ihre Leider einzubauen und dadurch die Tracks im Endeffekt sehr abwechslungreich und dynamisch zu gestalten.
Dabei klingt "Catalogue of Carnage" durchweg trotzdem knallhart und schwer, poppige Gefilde sind hier immer meilenweit vom Hörer entfernt - vergleiche lassen sich hier am ehesten zur Musik von Hypocrisy und God Dethroned ziehen.
Einzelne Lieder lassen sich kaum herausheben, da das Album durchweg auf höchstem Niveau angesiedelt ist. Der Doppelschlag "To my Enemies" und "Lay this Burden down" dürften aber dem geneigten Hörer in jedem Fall deliziös munden.
Herauszuheben ist ebenfalls der angenehm metallisch-harte Grundsound des Albums.
In meinen Augen momentan eines der stärksten Death-Metal Alben -
Highlight !
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5.0 von 5 Sternen
Episch, melodisch, brachial, 20. Januar 2009
Freunde von Amon Amarth oder Klassikern wie Edge of Sanity oder Desultory (Bitterness") müsste die zweite CD von Misery Speaks sehr zusagen.
Gesunde Härte kombiniert mit grossen Melodien und fettem Gesang, der sich nicht nur in stumpfen Gegrowle ergeht sondern schön aggresiv shoutet...
Das ganze gipfelt dann in grossen Songs, die episch durch die Boxen dröhnen und zwar aus einem Guss - Ausfälle gibt es keine. Der absolute Ausreisser nach oben ist Sentiment is missing"...der ganze song geht dermassen nach vorne los und im Mittelteil baut sich dann grosses auf und kommt wie ein Nordsturm über dich gefegt...die Epik bläst dich weg und fast die Tränen in die Augen, so schön ist das. Kann gar nicht verstehen, wie man diese Melodien nicht heraushören kann und das nur als Krach empfindet. Kaufet - die Jungs haben es verdient.
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