"Casus Luciferi" ist ein 20 Minuten langes Stück, bestehend aus einem polternden Drummotiv, improvisierten Gitarrengequäle und einer abartig grunzenden und schreienden Stimme. Kein Text. Monoton. Brachial. Tod. Qual. Hass. All dies wird in miserabler Aufnahmequalität, die zur dumpfen Atmosphäre beiträgt, präsentiert. Sollte man nicht im Dunkeln hören. "In Ictu oculi", 9,5 Minuten Nonnengesang mit Krazgeräuschen überlegt, sehr mysteriös und finster, der perfekte Soundtrack zu einem Horrorfilm. Schwarz. Agonie. "Ex inferno Inferiori" und das finale "Gehennae Perpetuae Cruciatus" sind in einem ähnlichen Stil gehalten. Fazit: Das hier ist Black Metal, ohne Frage, aber ohne die typischen Trademarks wie Blast, Hyperblast, Melodien oder Songstrukturen. Es ist eher ein neoexpressionistisches Klangexperiment, das sehr fesselnd inszeniert ist und für wahre Beklemmung sorgt. Abruptum ist the essence of pure black evil. Nach wie vor.