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The Castle of Otranto (Classic, Modern, Penguin)
 
 
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The Castle of Otranto (Classic, Modern, Penguin) [Englisch] [Taschenbuch]

Horace Walpole
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 208 Seiten
  • Verlag: Penguin Classics; Auflage: New Ed (7. Oktober 2011)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0140437673
  • ISBN-13: 978-0140437676
  • Größe und/oder Gewicht: 13 x 1,3 x 19,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Fond of medieval romance and mystery as a dilettante's diversion, and with a quaintly imitated Gothic castle as his abode at Strawberry Hill, Walpole in 1764 published The Castle of Otranto; a tale of the supernatural which . . . was destined to exert an almost unparalleled influence on the literature of the weird."-- H. P. Lovecraft,"Supernatural Horror in Literature"(jacketless library hadcover) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Synopsis

On the day of his wedding, Conrad, heir to the house of Otranto, is killed in mysterious circumstances. His calculating father Manfred fears that his dynasty will now come to an end and determines to marry his son's bride himself despite the fact he is already married. But a series of terrifying supernatural omens soon threaten this unlawful union, as the curse placed on Manfred's ancestor, who usurped the lawful Prince of Otranto, begins to unfold. First published pseudonymously in 1764, purporting to be an ancient Italian text from the time of the crusades, The Castle of Otranto is a founding work of Gothic fiction. With its compelling blend of sinister portents, tempestuous passions and ghostly visitations, it spawned an entire literary tradition and influenced such writers as Ann Radcliffe and Bram Stoker.

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Einleitungssatz
Manfred, prince of Otranto, had one son and one daughter: the latter, a most beautiful virgin, aged eighteen, was called Matilda. Lesen Sie die erste Seite
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
1764 ist als das Geburtsjahr eines neuen Genres in die Literaturgeschichte eingegangen. Denn in diesem Jahr wurde "The Castle of Otranto" anonym veröffentlicht, der erste Schauerroman. Der erste Text, welcher dem Genre der "gothic novel" zugeordnet wird. Eigentlich lässt sich kein anderes Genre so präzise auf seine Genese zurückverfolgen. Und nach dem außergewöhnlichem Erfolg bekannte sich in der zweiten Ausgabe schließlich auch der Schöpfer höchst persönlich - Horace Walpole, Sohn des einflussreichen Politikers Sir Robert Walpole.

Eigentlich haben wir es hier tatsächlich mit einem genuinen Streich zu tun. Jedem neuen Verfahren liegt immer auch ein Programm zugrunde. Und so dachte sich Mister Walpole einst, man könne doch den Roman, welcher bislang einer realistischen Darstellungsweise verpflichtet war, mit dem Geschehen einer Romance, also dem historischen Ritter- bzw. Abenteuerroman kombinieren. Das Ergebnis dieser Kreuzung sehen Sie hier.

Die Handlung führt den Leser in eine vergangene, exotische Welt ein. In der Burg von Otranto ist es dunkel, es rappelt und scheppert und alles wirkt wie ein einziger, reichlich seltsamer Alptraum.

Manfred, der Protagonist des Romans, ist von der Prophezeiung, er werde

die Herrschaft über Otranto verlieren, sobald der wahre Besitzer über die Burg "hinausgewachsen" sei, wenig begeistert. Der zweite Teil der Prophezeiung: Nur solange ein männlicher Erbe vorhanden sei, könne der Untergang seiner Linie gestoppt werden. Schleunigst will nun Manfred sein Söhnchen verheiraten, dieser ist allerdings erstens von eher schwächlicher Natur und wird zweitens am Tag seiner Hochzeit von einem riesigen Helm erschlagen. Ärgerlich für Manfred.

Er ist der unrechtmäßige Besitzer der Burg und solche Konstellationen enden für den Usurpator selten gut. Aber Manfred setzt alles daran, seine Macht zu erhalten, probiert sein Glück mit anderen Frauen - auch gegen deren Willen -, während die Geschehnisse auf der Burg immer abscheulicher werden: Statuen bluten, eine riesige, scheppernde Rüstung stapft durch die Korridore des finsteren Anwesens und weitere, scheinbar übernatürliche Dinge geschehen, ehe sich das ganze Treiben in einem ziemlich drastischen Schlussakt auflöst.

Was früher den Leser noch zu fesseln vermochte, was gar dazu taugte, Skandale auszulösen, wirkt auf den heutigen Leser eher belustigend und reichlich krude. Aber die dargestellte Atmosphäre der Burg, das wird niemand leugnen können, hat bis zum heutigen Tage ihre finstere, dunkle Faszination konserviert, die eben jene Stellen unserer Seele auch heute noch anspricht.

Das Vorbild der düsteren und labyrinthartigen gotischen Burg bewohnte Walpole übrigens höchst selbst. Sein Landsitz "Strawberry Hill" wurde zum Inbegriff eines Settings, das über Jahrzehnte die Schauerliteratur prägen sollte. Heute mag man "The Castle of Otranto" belächeln, denn in den vielen Jahrzehnten, die folgten, sind bessere, großartigere Werke der gothic novel entstanden. Stoffe und Geschichten, die selbst Autoren und Filmemacher der Gegenwart noch prägen. Aber es braucht ganz am Anfang eben einen, der das Rad mal erfindet - und das ist gewiss, auch literarisch, eine enorme Leistung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kurzweilige gothic novel! 13. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ich habe schon ein paar gothic novels gelesen und bin dabei immer an den etwas langatmigeren Stellen hängen geblieben. Im Castle of Otranto fehlen die aber vollkommen! Eine nette Story mit mysthischen Elementen und Spannung. Der Inhalt im Kurzformat: Manfred, Herr im Schloss Otranto, verliert durch einen unheimlichen Unfall seinen einzigen Sohn und Erben, kurz bevor dieser mit einer Prinzessin verheiratet werden kann. Um die Erbschaft zu sichern, will Manfred sich von seiner unfruchtbaren Frau scheiden lassen und die Prinzessin selbst heiraten, welche daraufhin mit Hilfe eines geheimnisvollen Unbekannten flieht. Manfred nimmt die Verfolgung auf, erwischt jedoch nur den Unbekannten und verordnet seine Hinrichtung. Das Schloss wird jedoch von mysthischen Zwischenfällen heimgesucht. Zu allem Überfluß steht auch noch eine feindliche Macht vor seinen Toren und seine einzige Tochter verliebt sich in den geheimnisvollen Unbekannten und verhilft ihm zur Flucht.
Spannend bis zuletzt!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von A. Wolf
Format:Taschenbuch
1764 ist als das Geburtsjahr eines neuen Genres in die Literaturgeschichte eingegangen. Denn in diesem Jahr wurde "The Castle of Otranto" anonym veröffentlicht, der erste Schauerroman. Der erste Text, welcher dem Genre der "gothic novel" zugeordnet wird. Eigentlich lässt sich kein anderes Genre so präzise auf seine Genese zurückverfolgen. Und nach dem außergewöhnlichem Erfolg bekannte sich in der zweiten Ausgabe schließlich auch der Schöpfer höchst persönlich - Horace Walpole, Sohn des einflussreichen Politikers Sir Robert Walpole.

Eigentlich haben wir es hier tatsächlich mit einem genuinen Streich zu tun. Jedem neuen Verfahren liegt immer auch ein Programm zugrunde. Und so dachte sich Mister Walpole einst, man könne doch den Roman, welcher bislang einer realistischen Darstellungsweise verpflichtet war, mit dem Geschehen einer Romance, also dem historischen Ritter- bzw. Abenteuerroman kombinieren. Das Ergebnis dieser Kreuzung sehen Sie hier.

Die Handlung führt den Leser in eine vergangene, exotische Welt ein. In der Burg von Otranto ist es dunkel, es rappelt und scheppert und alles wirkt wie ein einziger, reichlich seltsamer Alptraum.

Manfred, der Protagonist des Romans, ist von der Prophezeiung, er werde

die Herrschaft über Otranto verlieren, sobald der wahre Besitzer über die Burg "hinausgewachsen" sei, wenig begeistert. Der zweite Teil der Prophezeiung: Nur solange ein männlicher Erbe vorhanden sei, könne der Untergang seiner Linie gestoppt werden. Schleunigst will nun Manfred sein Söhnchen verheiraten, dieser ist allerdings erstens von eher schwächlicher Natur und wird zweitens am Tag seiner Hochzeit von einem riesigen Helm erschlagen. Ärgerlich für Manfred.

Er ist der unrechtmäßige Besitzer der Burg und solche Konstellationen enden für den Usurpator selten gut. Aber Manfred setzt alles daran, seine Macht zu erhalten, probiert sein Glück mit anderen Frauen - auch gegen deren Willen -, während die Geschehnisse auf der Burg immer abscheulicher werden: Statuen bluten, eine riesige, scheppernde Rüstung stapft durch die Korridore des finsteren Anwesens und weitere, scheinbar übernatürliche Dinge geschehen, ehe sich das ganze Treiben in einem ziemlich drastischen Schlussakt auflöst.

Was früher den Leser noch zu fesseln vermochte, was gar dazu taugte, Skandale auszulösen, wirkt auf den heutigen Leser eher belustigend und reichlich krude. Aber die dargestellte Atmosphäre der Burg, das wird niemand leugnen können, hat bis zum heutigen Tage ihre finstere, dunkle Faszination konserviert, die eben jene Stellen unserer Seele auch heute noch anspricht.

Das Vorbild der düsteren und labyrinthartigen gotischen Burg bewohnte Walpole übrigens höchst selbst. Sein Landsitz "Strawberry Hill" wurde zum Inbegriff eines Settings, das über Jahrzehnte die Schauerliteratur prägen sollte. Heute mag man "The Castle of Otranto" belächeln, denn in den vielen Jahrzehnten, die folgten, sind bessere, großartigere Werke der gothic novel entstanden. Stoffe und Geschichten, die selbst Autoren und Filmemacher der Gegenwart noch prägen. Aber es braucht ganz am Anfang eben einen, der das Rad mal erfindet - und das ist gewiss, auch literarisch, eine enorme Leistung.
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